Die Fortentwicklung von Tanzkulturen bedeutete in der Geschichte des europäischen Bühnentanzes immer auch das Anstoßen an Grenzen herrschender ästhetischer Ordnungen. Nicht selten gehörte hierzu die Mischung von Folklore und hoher Kunst. Sei es als Tanz-Avantgarde der Ballets Russes mit Körperfiguren und Bewegungen, die vielmehr ein Stoßen in den Boden denn ein Schweben über die Bühne der 1910er Jahre zeigten. Sei es der neoklassizistische Tanz, der bei Balanchine in extremster Form jeglicher folkloristischer Handlung entsagte. Dieser Salon legt den Fokus auf Deutsche Bühnen und das Spiel mit Neurahmungen von Folklore und Zeitgeist. Prof. Dr. Gunhild Oberzaucher-Schüller widmet sich dem Ballett im Berlin der 1950er.
Am Dienstag, 22.04.2014, 19.00 Uhr Veranstaltungsort: Staatsballett Berlin, Foyer de la danse Treffpunkt (15 Minuten vor Vortragsbeginn): Deutsche Oper Berlin, Kassenfoyer, Bismarckstraße 35, 10627 Berlin
Text-Quell und mehr Infos zum Projekt und zur Deutschen Oper: Website