MPA-B stellt nicht nur die Arbeiten unabhängiger Berliner Performancekünstler vor. Mit der steigenden Bekanntheit des MPA-B reisen auch mehr und mehr internationale Künstler speziell für die Präsentation ihrer Projekte nach Berlin. Neu im Programm ist 2013 die Curatorial Collaboration Initiative (CCI) – eine Gruppe von 23 Kuratoren, deren Performanceprojekte mit zu den diesjährigen Highlights zählen. Die Einbeziehung von CCI soll dabei helfen, das Gesamtprogramm innovativ und auch kritisch weiterzuentwickeln, neue Formate der Performancekunst zu etablieren und den Diskurs über den Wert der Performancekunst als kulturelles Phänomen zu vertiefen.
Die meisten Veranstaltungen des MPA-B sind kostenlos und offen für alle Zuschauer. Das vielseitige Programm umfasst Performances, Workshops, Gespräche, Screenings, standortspezifische Aktionen, Happenings, einzigartige Publikumsbegegnungen und Interaktionen in Künstlerstudios, Galerien und Museen, Theatern und Clubs bis hin zu öffentlichen Plätzen, alten Brauereien und Wohnungen.
Der MPA–B ist kein Festival. Er hat weder eine künstlerische Leitung noch ein jährliches Thema und ist definitiv keine Initiative für darstellende Künste. Der MPA-B versteht sich als eine Plattform für zeitgenössische, unabhängige und experimentelle Performancekunst. Als das einzige Performancekunstprojekt seiner Art in Deutschland, zeigt und zelebriert MPA-B seit 2011jedes Jahr im Mai die Fülle und Vielfalt der Performancekunst an unterschiedlichsten Veranstaltungsorten in der ganzen Stadt.
von: E_Thiele