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EUNIC-DokuMontag: Briefe aus Athen

Wilhelmstraße, Eingang Mohrenstraße 44 10117 Berlin - zum Stadtplan
Montag 27.05.2019 - Anfangszeit: 19:00 Uhr
Kategorie: Kino
Von Nelly, der ersten großen Liebe seines Vaters, erhält der deutsch-griechische Filmemacher Timon Koulmasis einen Stapel alter Briefe. Mit diesen Briefen begibt er sich auf eine Spurensuche in die Vergangenheit. Sie führt ihn in die 1940er Jahre, die Zeit der deutschen Besatzung von Griechenland. Geschrieben wurden die Briefe von Peter Coulmas, dem Vater des Regisseurs. Sie sind an seine Freundin Nelly gerichtet, die damals Kunst studierte. Als er die Briefe verfasste, war der in Dresden aufgewachsene Coulmas Assistent am geheimnisvollen Deutschen Wissenschaftlichen Institut Athen, das von der Besatzungsmacht finanziert wurde, in Wahrheit aber ein Refugium des Widerstandes war.

Anhand dieser „Briefe aus Athen“ erzählt der Dokumentarfilm nicht nur die Liebesgeschichte zwischen Peter und Nelly, er erinnert auch an ihren Freund Rudolf Fahrner, den Institutsgründer. Fahrner war ein enger Freund der Brüder Stauffenberg und einer der wenigen Mitverschworenen, die die Repressionen nach dem gescheiterten Hitler-Attentat von 1944 überlebt haben. Aus den Briefen, weiteren Dokumenten und Nellys Erinnerungen entsteht ein vielstimmiger Bericht über Hunger und Terror in Athen, über die materielle und moralische Zerstörung in Griechenland und Deutschland, aber auch über die Möglichkeit von Zivilcourage und Widerstand.

Der Film läuft in griechischer und deutscher Originalversion mit deutschen Untertiteln. Im Anschluss Videogespräch mit dem Regisseur in deutscher Sprache

Eine EUNIC-Veranstaltung der Griechischen Kulturstiftung und des Tschechischen Zentrums Berlin

Eintritt frei

von: berlin.czech.

Mehr Infos im Internet:

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