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Schlesiens Wilder Westen. Filmvorführung und Gespräch mit der Filmemacherin

Stresemannstraße 90 10963 Berlin - zum Stadtplan
Mittwoch 30.11.2022 - Anfangszeit: 19:00 Uhr
Kategorie: Kino
Schlesiens Wilder Westen

Filmvorführung und Gespräch mit der Filmemacherin Ute Badura

„Ich kann besser an einem Ort leben, dessen Geschichte ich kenne“, sagt ein junger Pole im Prolog dieses Films, während er alte Fotos betrachtet. Es sind Fotos aus einem Dorf in Niederschlesien, Fotos aus einer Welt, die es so nicht mehr gibt, aus Seifershau in Niederschlesien, heute Kopaniec. Der 98-minütige Film von Ute Badura erkundet die Geschichte dieses Ortes am Rande des Riesengebirges durch die Erinnerungen seiner früheren und heutigen Einwohner, deren Lebenswege die Erfahrung von Millionen von Menschen widerspiegeln. Zwischen dem Früher und dem Heute liegt die Vertreibung. Aus dem Ort wurden die deutschen Bewohner ab dem Sommer 1946 vertrieben. Seit 1945 wurden Vertriebene aus dem Ostpolen der Vorkriegszeit hier angesiedelt. In den ersten Jahren nach Kriegsende nannte man diese Region in Polen „Der Wilde Westen“. „Schlesiens Wilder Westen“ fragt, was Heimat ist: ein Ort, ein Mensch, ein Gefühl, eine Erinnerung? Zwanzig Jahre nach seiner Premiere zeigen wir diesen Film in neuer HD-Qualität mit seiner zeitlos aktuellen Botschaft auch heute.
Nach der Filmvorführung spricht Stefan Auch (Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung) mit der Filmemacherin.

D, 98 min.
OF dt./poln. mit deutschen Untertiteln

Eintritt frei

Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Stresemannstr. 90
10963 Berlin
www.flucht-vertreibung.versoehnung.de
info@f-v-v.de

von: S.K.

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