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Die Toten von Meschede | Die Ermordung von 208 Zwangsarbeiter:innen und die archäologische Untersuchung der Tatorte

Berlin - Berlin
Donnerstag 18.03.2021 - Anfangszeit: 19:00 Uhr
Kategorie: Museen
Zwischen dem 21. und 23. März 1945 – kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs – verübten Angehörige der „Division zur Vergeltung“ zwischen Warstein und Meschede im Sauerland eines der größten Kriegsendphaseverbrechen in Deutschland außerhalb von Konzentrationslagern und Gefängnissen.

Hans Kammler, SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS, ließ an drei Stellen im Arnsberger Wald 208 polnische und russische Zwangsarbeiter ermorden – darunter Männer und Frauen, Kinder und Jugendliche. Die Opfer ruhen heute in anonymen Gräbern auf dem Friedhof in Meschede.

Obgleich das Verbrechen seit 1945 bekannt ist, beschäftigt sich die historische Forschung erst seit wenigen Jahren eingehend mit dem Massaker. Die LWL-Archäologie für Westfalen hat in Zusammenarbeit mit dem LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in Münster die drei Erschießungsorte untersucht.

von: Dokzentrum

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