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"Agatha Christie" - Lesung im RegenbogenKino

Lausitzer Straße 22 10999 Berlin - zum Stadtplan
Einschränkung: Eintritt frei, Spenden willkommen.
Mittwoch 14.10.2020 - Anfangszeit: 19:30 Uhr
Barbara Sichtermann stellt die aufregende Vita der Schriftstellerin vor und würdigt ihr Werk in neuer Weise.

Agatha Christie war gern Hausfrau – hauptberufliche Schriftstellerin wollte sie nicht sein. Erst nachdem Christie bei ihrem ersten Vertrag über den Tisch gezogen wurde, so ihre Biografin Barbara Sichtermann, entdeckte sie ihren beruflichen Ehrgeiz.

Als wohlhabende Ehefrau, die nebenbei auch noch Krimis schrieb, so etwa sah sich Agatha Christie. Dabei ist sie eine der, wenn nicht die erfolgreichste Autorin aller Zeiten.Zwei Milliarden Bücher hat sie verkauft und ihre schrullige Miss Marple oder den gewitzten Hercules Poirot kennt wirklich jedes Kind.

Über das bewegte Leben der Agatha Christie, die im Jahr 1890 an der schönen englischen Südküste zur Welt kam, hat die Schriftstellerin und Publizistin Barbara Sichtermann jetzt eine Biografie geschrieben, die gerade eben erschienen ist. Wir kennen Sie ja als feministische Autorin.
Wie sind Sie auf die Queen of Crime gekommen?

Sichtermann:Ich fand sie schon immer toll, schon in meiner Jugend. Sie gehörte zur Lieblingslektüre. Später dann, als ich zur Feministin wurde, habe ich sie natürlich zwischenzeitlich vergessen, aber nie ganz.
Sie tauchte auch immer wieder in den Diskursen auf, weil ein scharfer Widerspruch durch ihre Lebenseinstellung ging.
Sie wollte keine berufstätige Frau sein. Deshalb wurde sie auch prompt über den Tisch gezogen bei dem ersten Vertrag, der war sehr ungünstig und sie merkte dann, dass sie zumindest so tun müsste, als ob. Bis sie dann realisierte, dass sie doch ehrgeizig war. Sie hatte schon in ihrer Jugend Sängerin werden wollen. Die Stimme hatte nicht gereicht, und das war eine herbe Enttäuschung für sie.
Auch den Beruf der Sängerin wollte sie sozusagen nebenher ausüben.

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Bitte beachten:
Wegen der Abstands- und Hygieneregeln bei allen Veranstaltungen begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Es kann zum Einlassstop (bzw. zu Wartezeiten) kommen, wenn die Kapazitäten erreicht sind.
Beim Wandeln auf dem Gelände und in den Räumen (z. B. Toilette) der Regenbogenfabrik, ebenso beim "Kontakt mit nicht Sozial-Familien-Angehörigen" herrscht Maskenpflicht.Wir bitten um Euer Verständnis! Bleibt gesund!
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von: Silke

Mehr Infos im Internet:
Hinweis: Silke sucht nette Leute als Begleitung

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