In meinen Kalender importieren (ICS)

Lass dir nichts gefallen - Lesung im Frauenmärz

Potsdamer Straße 139 10783 Berlin - zum Stadtplan
Sonntag 24.03.2024 - Anfangszeit: 16:00 Uhr
Literarische „Frauenpower“ mit Berliner Mörderischen Schwestern
Zu einer Krimilesung der weiblichen Art lädt BEGINE (Treffpunkt und Kultur für Frauen e.V., Potsdamer Straße 139, 10783 Berlin) am Sonntag, den 24. März, 16 Uhr, ein. Mit dabei die „Mörderischen Schwestern“ Gisela Witte, Susanne Rüster und Andrea Gerecke. „Frauen gestalten Zukunft“, so ist der diesjährige „Frauenmärz“ in Tempelhof und Schöneberg überschrieben. Ausgetragen wird er vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin. Die Veranstaltungsreihe bietet eine Plattform, um starke Frauen sichtbarer zu machen. Vielfältige Themen, Formate und Akteurinnen bieten einen Monat lang ein Programm zum Neuentdecken, Miterleben und Mitdiskutieren. Alle Angebote sind kostenfrei.
Die drei Autorinnen gehören zur Berliner Regionalgruppe des Vereins Mörderische Schwestern e.V., der national und international rund 700 Mitstreiterinnen in sich vereint: Krimiautorinnen, Buchhändlerinnen und der Kriminalliteratur Verbundene. Präsentiert werden an diesem Sonntagnachmittag innerhalb der Veranstaltungsreihe Geschichten über Frauen, die sich durchsetzen. Deshalb auch das spezielle Motto dieser Lesung: „Lass dir nichts gefallen!“
Gisela Witte liest aus „Mein fremdes Land“, in dem sich die Frauenfigur zwischen Selbst- und Fremdbestimmung befindet. Die Autorin ist gelernte Buchhändlerin, Diplompädagogin und Kinderpsychotherapeutin. Sie veröffentlichte den Erzählband „Die silberne Kugel“, die Thriller „Herrenhaus“ und „Kalt wie das Mondlicht“ sowie zahlreiche Erzählungen und Kurzkrimis in Anthologien.
Susanne Rüster spinnt in „Zu hoch hinaus“ eine Kriminalgeschichte aus Eifersucht und Rache. Die Autorin hat ein Jurastudium absolviert, war Staatsanwältin, dann Richterin in Berlin und Potsdam. Sie liebt literarische Fremdgänge, und so entstanden etliche veröffentlichte Kriminalgeschichten und Romane. Dem Polizei-Krimi hat sie sich verschrieben, weil sie von Berufs wegen weiß, wie Täter vorgehen und Ermittler analysieren. Derzeit arbeitet sie am Folgeband vom „Letzten Tanz“.
Andrea Gerecke erzählt in „Cold Case – Blütenrausch“ von einer Familienangelegenheit mit Falschgeld, Toten und Vermissten sowie einem Ausflug in die deutsch-deutsche Geschichte. Die Autorin ist gebürtige Berlinerin mit stetem Koffer in der Stadt. Die studierte Diplom-Journalistin und Fachreferentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit arbeitet als selbstständige, überregionale Autorin. Von ihr stammt eine zehnbändige Minden-Krimi-Reihe um den Berliner Kommissar Alexander Rosenbaum, den es zeitweilig in die Provinz zog. 2022 erschien „Auf jeden Fall mit Blumen“, der erste humorvolle Krimi, der in der Hauptstadt spielt und bei dem ein Hobbydetektivinnen-Duo ermittelt.

Fotos: Susanne Rüster, Gisela Witte – privat; Andrea Gerecke (Foto: Karin Jakob)

von: Andrea-Ellen

Bilder aus Berlin