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Offene Probe von "drunter und drüber" für Kinder ab 5 Jahren

Osloer Straße 12, Treppenaufgang C, 3.Etage 13359 Berlin - zum Stadtplan
Freitag 27.09.2019 - Anfangszeit: 16:00 Uhr
Im September feiern wir im FLUGWERK eine kleine Premiere: mit der Offenen Probe des Tanzstücks "drunter und drüber" von Canan Erek und ihrem Team laden wir erstmalig speziell junges Publikum ab 5 Jahren ein, am künstlerischen Schaffensprozess teilzuhaben.

Eintritt ist natürlich wie immer frei!

Was wenn die Welt plötzlich Kopf steht? Auf einmal ist nichts mehr wie es vorher war. Die Gefühle purzeln wild durcheinander, im Körper und im Herzen geht alles „drunter und drüber“!
Die Produktion schaut hinein in den Wust der widersprüchlichen Gefühlswelt eines Kindes. Die Tänzer*innen verkörpern dabei je eine der vier Emotionen Freude, Trauer, Angst und Wut. Vor dem Hintergrund von aus dem Off beschriebenen stets unerwarteten Situationen und Veränderungen im Leben eines Kindes performen die Tänzer*innen, wie die Gefühle miteinander interagieren. Die Choreografie ist in einem offenen Raum zu erleben, der die klassische Trennung zwischen Bühnen- und Zuschauerraum aufhebt. So entsteht eine intime Atmosphäre, die dazu einlädt, das Gefühls-wirrwarr und seine unterschiedlichen Auflösungen mitzuerleben und nachzuempfinden.
Das zeitgenössische Tanzstück „drunter und drüber“ von Canan Erek, das am 25. Oktober 2019 in den Uferstudios Berlin uraufgeführt wird, eröffnet Kindern einen spielerischen und zugleich körperlichen Zugang zu deren Gefühlen. Es vermittelt auf unterhaltsame Weise, dass es gar nicht so schwer ist, die eigenen Gefühle zu verstehen, wenn wir uns nur auf sie einlassen.
Freude, Wut, Trauer, Angst – oft wer-den Kinder von ihren eigenen Emotionen überwältigt: Je kleiner sie sind, desto größer sind ihre Gefühle.

Die künstlerische Fragestellung im Rahmen des Projekts „drunter und drüber“ beziehen sich nicht nur auf die Darstellung, sondern auch auf die Wechselwirkungen von Emotionen. Canan Erek bezieht die Kinder als Experten in ihren Schaffensprozess mit ein, macht Recherche-Workshops an Schulen und geht mit ihnen gemeinsam u.a. folgende Fragen nach: Was sind Emotionen? An welcher Stelle des Körpers empfinden wir sie? Wie lernen wir mit Emotionen umzugehen? Welche Gefühle geraten häufig miteinander in Konflikt? Wann sind sie am stärksten?
„Kleinkinder werden oft von ihren eigenen Emotionen überwältigt und finden noch keine Worte, um sie auszudrücken. Je kleiner sie sind, desto größer sind ihre Gefühle. Mit meinem Tanzstück möchte ich Kinder ab sechs Jahren ansprechen, da diese mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Emotionen konfrontiert sind, was besonders die Einschulung und die damit verbundene Sozialisation betrifft. Die Kinder erleben die Schule als einen Lernort des sozialen Miteinanders aber auch als Ort für Konflikte! Jedes Schulkind kennt Emotionen wie Wut, Angst, Freude und Trauer, aber zu lernen, wie man damit umgeht, ist ein langer, manchmal auch schmerzhafter Prozess“, erklärt die Choreografin Canan Erek ihren Ansatz.

Konzept/Choreografie: Canan Erek
Tanz/Kreation: Martin Clausen, Sarina Egan-Sitinjak, Daniella Eriksson, Judith Nagel
Bühne und Kostüm: Kerstin Laube
Komponist: Brendan Dougherty
Dramaturgie/Text: Katja F.M. Wolf
Lichtdesign: Max Stelzl
Produktionsleitung: Inge Zysk

von: FLUGWERK

Mehr Infos im Internet:

Bilder aus Berlin

 
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