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I like Korea and Korea likes Me

Leipziger Platz 3 10117 Berlin - zum Stadtplan
Einschränkung: freier Eintritt
Donnerstag 26.04.2018 bis Samstag 16.06.2018 - Anfangszeit: 10:00 Uhr
Kategorie: Kunst
Titel: I like Korea and Korea likes Me

Künstlerin: kate-hers RHEE (이미래)

Kuratorin: Ka Hee Jeong

Vernissage / Talk: Donnerstag, 3. Mai 2018, 19.00 Uhr, mit Eleanor Soo-ah Hyun, Kuratorin des British Museum in London

Ausstellungsdauer: 26. April bis 16. Juni 2018 (während des Gallery Weekend am Samstag, den 27. April, bis 17.00 Uhr geöffnet, aber am Sonntag, den 28. April, geschlossen)

Ort: gallery damdam im Koreanischen Kulturzentrum

Über die Ausstellung: kate-hers RHEE wurde in Seoul, Korea, geboren und nach Detroit in den USA adoptiert. Nach über 35 Zwischenaufenthalten in verschiedenen Städten ließ sie sich Ende 2009 in Berlin nieder. Ihre Adoption und die häufigen Auswanderungen haben die Künstlerin stark beeinflusst. Basierend auf ihren eigenen Erfahrungen erfasst RHEE in ihren Werken den Begriff der Identität. Ausgehend von der Beschäftigung mit Diaspora, Feminismus, Gendertheorie und Philosophie thematisiert sie in ihren Arbeiten Fremdheit und Sprache. RHEE zeigt auch Interesse an den bürokratischen Dokumenten, die das Leben der gesamten Menschheit kontrollieren. Sie versucht, mit den Themen, die durch kulturelle Zugehörigkeit und supranationale Identität entstanden sind, ein „Happening“ zu erzeugen. In der Solo-Ausstellung „I like Korea und Korea likes Me“ präsentiert RHEE zwei Projekte - nämlich „das deutschsprachliche Projekt“ und „Transkoreaning“ - sowie ein paar neue Werke, die sie eigens für diese Ausstellung produziert hat. Darüber hinaus zeigt sie Dokumente mit falschen Angaben, die ausschließlich dafür erstellt wurden, sie in die USA zu ‚exportieren‘. „das deutschsprachliche Projekt“ ist ein performatives Projekt, bei dem sie 90 Tage lang trotz ihrer geringen Sprachkenntnisse nur Deutsch gesprochen und jeden Tag per Video dokumentiert hat. Die fremde Sprache dient in diesem Fall dazu, die Konstruktion unserer Identität zu erforschen. „Transkoreaning“ wurde auf die gleiche Weise wie das vorherige Projekt durchgeführt, hat aber eine andere Stimmung als „das deutschsprachliche Projekt“. Es ist ein sehr persönliches Werk der Künstlerin. Darin werden die BetrachterInnen Zeuge von RHEEs Trauma und Identitätskrise in ihrem Geburtsland, Korea. Diese Ausstellung ist von besonderer Bedeutung, weil die Künstlerin, nachdem sie das Projekt „Transkoreaning“ von 2016 bis 2017 in Korea durchgeführt hatte, inzwischen die doppelte Staatsangehörigkeit - also die südkoreanisch-US-amerikanische – erhalten hat. Ihre Werke erzählen uns nicht nur die Geschichte von der Ausländerin und dem Adoptivkind, sondern sie stellen uns einige bedeutsame Fragen, anhand derer wir über den Zustand des nationalen Selbstverständnisses, der Diaspora und der Enträumlichung (deterritorialization) in der Gegenwart sinnieren können. Im Zuge der Globalisierung, verstärkt sich das Phänomen, dass Vaterland, Geburtsland und Heimatland nicht identisch sind. In RHEEs Ausstellung lässt sich die unsichtbare Trennung, die ab- und unabsichtlich aus den unterschiedlichen Kulturen und Sprachen herrührt, erleben und die Frustration des Andersseins nachvollziehen. – Ka Hee Jeong, Kuratorin

Über die Künstlerin: kate-hers RHEE(이미래) ist bildende Künstlerin und Kulturschaffende, die auf dem Gebiet der gesellschaftskritischen Kunst arbeitet. 1999 legte sie ihren BFA am School of the Art Institute of Chicago und 2009 ihren MFA an der University of California ab. Heute lebt und arbeitet sie in Berlin. kate-hers RHEE, die in Seoul geboren und nach Detroit in den USA adoptiert wurde, entwickelte ganz selbstverständlich ein Interesse an den Themen Identität und Rechte von „women of colour“ und behandelt diese in ihrem Werk. Angefangen mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) erhielt sie das Arbeitsstipendium Bildende Kunst von der Kulturverwaltung des Senats von Berlin und eine Förderung der amerikanischen Botschaft in Deutschland. Heute arbeitet sie international. kate-hers RHEE wurde kürzlich als Stipendiatin 2018 des Goldrausch-Künstlerinnen Projekts IT in Berlin ausgewählt.

von: Koreanisches Kulturzentrum

Mehr Infos im Internet:

Bilder aus Berlin

 
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