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Sela5: O/W - Gruppenausstellung in der Galerie KungerKiez

Karl-Kunger-Str. 15 12435 Berlin - zum Stadtplan
Einschränkung: Öffnungszeit: Do-So 15-19 Uhr
Sonntag 20.10.2019 bis Sonntag 27.10.2019 - Anfangszeit: 15:00 Uhr
Kategorie: Kunst
Fotografien von Kermit Berg (San Francisco/Berlin), Joachim Froese (Brisbane/Australien), Karsten Hein (Berlin), Hiroko Inoue (Nara/Japan), Sonia Klausen (Berlin), Rainer Komers (Mülheim/Ruhr), Jörg Möller (Berlin), Fyodor Moon (Ukraine), Matthias Ring (Hamburg), André Schmidt (Berlin), Ingrid Völlmeke, (Hamburg) und Micha Winkler (Berlin/Brandenburg)

bis 27. November 2019, Do-So 15-19 Uhr
Fotografen sind normalerweise Einzelkämpfer. Die Leute von Sela5 bevorzugen das Miteinander und den gegenseitigen Austausch und arbeiten projektweise und in wechselnden Konstellationen immer wieder zusammen.

Sela5 ist ein gemeinschaftlicher Fotoblog, in dem sich Fotograf/innen zusammengefunden haben, die zunächst nichts als eine „leise, nicht spektakuläre Fotografie gemeinsam hatten, die den Betrachter nicht „anspringt“ und langsam ihre Wirkung entfaltet.“ Die einzelnen Mitglieder haben sich inzwischen mehr oder weniger weiterentwickelt, aber Sela5 ist zugleich durch die gemeinsamen Ausstellungen zu einer wirklichen Künstlergruppe gewachsen.

Dies ist unsere vierte Gemeinschaftsausstellung seit 2016. Im Zentrum unserer Jahresausstellung steht jeweils eine große Wand in Petersburger Hängung. Jedesmal ein Werk für sich, in dem komplexe Beziehungen zwischen unseren Arbeiten entstehen, und inzwischen unser Markenzeichen.

O/W spielt auf unsere unterschiedlichen, geografischen Lebens-Orte an – ebenso wie auf unterschiedliche künstlerische Ansätze in der Fotografie bzw. in den Installationen.

Es treffen Lochbildkamera-Bilder auf Inszenierungen, Video-Arbeiten auf Langzeitbelichtungen, Straßenfotografie auf Instagram-Arbeiten.

Wir loten in unseren Ausstellungen unsere unterschiedlichen Ansätze aus. Die Bildsprache des einen verdeutlicht im Kontrast die des anderen. Es wird – wie jedes Mal, wenn wir gemeinsam ausstellen – eine Reise durch unterschiedliche Stile, analog und digital, s/w und Farbe.

Einige von uns haben begonnen, sich anlässlich des dreißigsten Jahrestags des Falls der Berliner Mauer in 2019, mit Arbeiten zu befassen, die sie um 1989 in Ost- bzw. Westberlin gemacht haben bzw. die sich in den 90-er Jahren mit dieser Thematik auseinandergesetzt haben.

Die Bilder von damals zeigen nicht nur eine vergangene Welt, sie tun dies auch in Bildsprachen, die deutlich nicht von heute sind. Dies gibt im Zusammenspiel mit aktuellen Arbeiten eine weitere Facette, weil sie diesen Arbeitsprozess reflektieren.

1989 waren andere von uns gerade erst geboren. Unser Altersspektrum geht von 32 bis 75. Für die einen gab es gar keine andere Möglichkeit, als die ersten Bilder in der Dunkelkammer selbst zu entwickeln, für die anderen gab es diese Möglichkeit schon kaum noch. Für die einen bildet die digitale Welt immer noch eine Herausforderung, für die anderen ist sie der Broterwerb.

Manche von uns arbeiten dokumentarisch und fotografieren in den entlegensten Ecken der Welt, manche arbeiten ausschließlich in ihrer vertrauten Umgebung.

von: Rotkehlchen

Mehr Infos im Internet:

Bilder aus Berlin

 
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