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Andernorts - figürliche Malerei von Isabelle Lafeuille und figürliche Bronzeskulpturen von Jesús Curía

Hardenbergstr. 9 10623 Berlin - zum Stadtplan
Donnerstag 07.09.2017 bis Freitag 20.10.2017 - Anfangszeit: 20:00 Uhr
Kategorie: Kunst
„Andernorts“

Isabelle Lafeuille, figürliche Malerei

Jesús Curía, figürliche Bronzeskulpturen

Vernissage am Donnerstag, 7. September 2017 um 20 Uhr

Isabelle Lafeuille ist anwesend.

Zur Einführung in die Ausstellung spricht: Ute Wöllmann

Ausstellungsdauer: 8. September - 20. Oktober 2017

Künstlergespräch am Donnerstag, 28. September um 19 Uhr

Isabelle Lafeuille im Gespräch mit Ute Wöllmann

Diese Ausstellung thematisiert die Imagination und die Einbildungskraft, die die uns umgebende Realität transzendiert. Die beiden Künstler verbindet die Fähigkeit intensive Geschichten voller Poesie und Magie rundum ihre Figuren zu erzählen. Dabei beherrschen sie ihr Handwerk virtuos und brilliant, was die Betrachtung ihrer Werke zu einem sinnlichen Erlebnis großer Intensität werden lässt.

Zu den Bronzeskulpturen von Jesús Curiá

Die Skulpturen des spanischen Künstlers Jesús Curiá sind Werke von ausgesprochener Ästhetik, die den Betrachter zu tiefst berühren. Curiá arbeitet mit Bronze, die er zum Teil mit Stein, Holz, Eisen kombiniert. Oft verbindet er die klaren menschlichen Formen, Gesichter und Körper, mit abstrakten oder geometrischen Strukturen indem er Körperteile durch solche ersetzt. Mit dem Weglassen wesentlicher Attribute, wie zum Beispiel der Sitzgelegenheit bei einer sitzenden Frau, oder einzelner Körperpartien konzentriert sich der Künstler auf das Wesentliche im Ausdruck in Gestik und Mimik. Es ist die Reduktion, die die Intensität seiner Figuren ausmacht.
Der menschliche Körper steht im Fokus des Werkes von Jesús Curiá. Seine Figuren sind nackt. Dabei geht es allerdings nicht um die Darstellung von Nacktheit oder des Menschlichen Körpers in seinen physiognomischen Ausprägungen – im wesentlichen sind die Modelle geschlechtslos – sondern allein um den Ausdruck, der sich durch dieses Unbekleidet-Sein ergibt. Seine zarten Protagonisten sind meist kindlich, juveniler Natur und ihre weichen Gesichtszüge strahlen von unschuldiger Offenheit und Naivität. Sie scheinen der Welt, in der sie sich stolz behaupten, schutzlos ausgeliefert zu sein.
Jesús Curiá beschäftigt sich intensiv mit nicht-westlichen Kulturen, besonders afrikanischen und asiatischen. Deren Schönheitsideal und Menschenbild fließt in seine Arbeiten ein und führen in der Verschmelzung verschiedener ethnischer Merkmale und Menschenfiguren zum individuellen Ausdruck des Künstlers.

Biographie Jesús Curiá

1969 geboren in Madrid
1988-92 Studium der Schönen Künste mit Schwerpunkt Skulptur an der Universität Complutense Madrid
1992 Abschluss des Studiums mit Examen
1995 Curso de doctorado
Seit 2009 Profesor Volumen Universidad Francisco de Vitoria Madrid.

Jesús Curía ist einer der international bekanntesten zeitgenössischen Künstler Spaniens. Er wird weltweit von zahlreichen Galerien vertreten und ist auf internationalen Kunstmessen präsent, wie z.B. Singapore Art Stage (Singapur), Art 14 London (England), Art Karlsruhe und St-ARt mit Gallery Anquin's (Germany), India Art Fair (Indien), Art Winwood (NY, USA) Art Chicago (Chicago, USA), Palm Beach Three (Palm Beach, USA), Scope Miami (Miami, USA), Scope Basel (Schweiz), Art Madrid (Spanien), Biennial show of the South of Panama (Panama), 7rd International Art Expo (Malaysien), Art and Antique Fair's-Hertogenbosch (Holland), Art Factory (Italien)

Lebt und arbeitet in Madrid. Wird von der Galerie Anquins, Reus, Spanien vertreten.

Isabelle Lafeuille arbeitet mit alten historischen Fotos. Die Geschichte eines Menschen, die Erinnerung an einen Menschen, das was wir über einen Menschen zu wissen glauben und das was wir in ihn hineinsehen und neu hinzuerfinden ist der inhaltliche Kern ihrer Arbeit. Ihr malerisches Talent, das jeden Zentimeter ihrer Bilder virtuos ausarbeitet und das sich für jede Ecke des Bildes etwas anderes einfallen lässt, nimmt den Betrachter mit auf die Reise ins Bild und durch die Zeit. Ihre Bilder oszillieren zwischen realistisch gekonnter Wiedergabe, präziser malerischer Filigranität und freier heftiger Farbgesten, -schlieren und -verwischungen. Ihre Bilder wiegen uns oft in der romantischen Sicherheit eines nostalgischen Poesiealbums. Unangenehm berührt sind wir durch den dort innewohnenden Kitsch. Isabelle Lafeuille schlägt aber damit bravourös den Bogen zu unserer eigenen Familiengeschichte samt ihrer Erinnerungen und Geheimnisse und konfrontiert uns mit den damit aufsteigenden Emotionen aller Couleur. Wir dringen in ihre gemalten Bildwelten ein und suchen dort etwas vertraut Unbekanntes zu greifen, wie wir es mit unseren eigenen nur erinnerten Bildern nicht

vermögen. Erinnerung mutiert in ihren Bildern zu einem Gefühl. Die Ambivalenz zwischen dem Fremden und dem Familiären macht den ungeheuren Reiz ihrer Bilder aus. Die universelle Frage des Menschen »Wo kommen wir her« stellt Isabelle Lafeuille neu und packt damit jeden Betrachter in seinem innersten Kern.

Lebenslauf Isabelle Lafeuille

1967 geboren in Paris, Frankreich | 1984–89 Ausbildung in Wirtschaftswissenschaften in Paris | 1997–99 Teilnahme an Kursen am Museo Nacional de Bellas Artes, in Buenos Aires, Argentinien | 2004–07 Teilnahme an Kursen an der Ecole d’Art d’Anneçy, Frankreich | 2010–15 Studium an der Akademie für Malerei Berlin, Klasse Ute Wöllmann | 2015 Ernennung zur Meisterschülerin von Ute Wöllmann | Lebt und arbeitet in Berlin

Messeteilnahmen

2016 und 2017 art KARLSRUHE, Galerie ROOT; 2013 Art Fair Köln, Galerie ROOT am Savignyplatz

Einzelausstellungen

2015 Abschlusspräsentation mit Vortrag anlässlich des Studienabschlusses | 2013 Öffentliche Präsentation mit Vortrag anlässlich der Aufnahme ins Masterstudium an der Akademie für Malerei Berlin | 2013 Galerie ROOT am Savignyplatz, Berlin, »verlassen, vers la Seine, vers la source« | 2011 Öffentliche Präsentation mit Vortrag anlässlich der Aufnahme ins Hauptstudium an der Akademie für Malerei Berlin Gruppenausstellungen 2015 Berlinische Galerie Berlin, Benefiz-Kunstauktion der Stiftung Telefonseelsorge | 2014, 2015, 2016 Galerie ROOT »Hot Sunday« | 2014 Galerie Hoffmann, Rheda-Wiedenbrück, »Berliner

Landpartie« | 2014 Galerie ROOT am Savignyplatz, »Viriditas« | 2013 Teilnahme mit der Galerie ROOT am Savignyplatz an der Art Innsbruck | 2013 Teilnahme mit der Galerie ROOT am Savignyplatz an der Art Fair Köln | 2013 Galerie ROOT am Savignyplatz, »Néo-

Barock« | 2013 Galerie ROOT am Savignyplatz, »Pack of Patches«

Galerie ROOT UG (haftungsbeschränkt)

Hardenbergstraße 9 | Vorderhaus, 2. Stock links | 10623 Berlin

U2 Ernst-Reuter-Platz | Bus X9, 145, 245, M45

Tel.: 0157 50 17 18 07 | Fax: (030) 45 08 61 00, E-Mail: galerieroot@googlemail.com

www.galerie-root.de | www.facebook.com/galerieroot

Öffnungszeiten: Mo 10 – 12 Uhr | Di 10 – 14 Uhr | Mi 10 – 12 Uhr und 16.30 – 18.30 Uhr

Do 10 – 19 Uhr | Fr 10 – 12 Uhr und 20 – 22 Uhr und jederzeit nach Vereinbarung!

Über die Galerie ROOT

Zentrales Anliegen ist es, Künstlerinnen und Künstler jenseits des Mainstreams zu präsentieren. Die Galerie wurde im April 2010 als Produzentengalerie gegründet. Seit 2014 wird sie von Ute Wöllmann als Galerie ROOT UG (haftungsbeschränkt) geführt. Das Konzept der Galerie stellt hauptsächlich zeitgenössische Malerei in den Mittelpunkt, inszeniert in Doppelausstellungen Dialoge von malerischen und bildhauerischen Standpunkten. Die Spannbreite erstreckt sich von realistischen über ungegenständlichen bis hin zu experimentellen Positionen. Seit 2012 ist die Galerie Mitglied im Landesverband der Berliner Galerien.

Künstler ständig vertreten: Juliane von Arnim, Irmgard Bornemann, Margit Buß, Martin Conrad, Marita Czepa, Eva Erbacher, Cornelia Genschow, Hanne Karch, Jo Kley, Norbert Klaus, Isabelle Lafeuille, Ellen Mäder-Gutz, Christoph Primm, Ingeborg Rauss, Manfred Schieber, Ute Wöllmann

von: Akademie für Malerei Berlin

Mehr Infos im Internet:

Bilder aus Berlin

 
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