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Asylmonologe (Theaterperformance) & Podiumsdiskussion

Bochumer Straße 25 10555 Berlin - zum Stadtplan
Freitag 13.10.2017 - Anfangszeit: 19:00 Uhr
Kategorie: International
Menschenrechte, Migration, Mitmenschlichkeit. Wie weiter?

1.) Bühne für Menschenrechte: Asyl-Monologe

Mit den Asyl-Monologen orientiert sich Bühne für Menschenrechte an den Worten von Martin Luther King, jr., für den menschlicher Fortschritt weder automatisch noch unausweichlich ist und jeder Schritt hin zu Gerechtigkeit Opfer, Leid und Kampf verlangt.

Die Asyl-Monologe erzählen von Ali aus Togo, von Freunden liebevoll „Präsident“ genannt, Felleke aus Äthiopien, der erst willensstark Abschiebeversuche verhindern muss, um dann einen Menschenrechtspreis überreicht zu bekommen, und Safiye, die nach Jahren

der Haft in der Türkei und einer absurden Asylablehnung sich für das Lebensbejahendste überhaupt entscheidet: sie schenkt einem Sohn und einer Tochter das Leben.der Haft in der Türkei und einer absurden Asylablehnung sich für das Lebensbejahendste überhaupt entscheidet: sie schenkt einem Sohn und einer Tochter das Leben.

2.) Podiumsdiskussion

Emmanuel Ndahayo

Herr Nadahyo arbeitet in einer Forschungsgruppe der Universität Siegen an Konzepten, die die Möglichkeit einer tatsächlich freiwilligen Re-Migration von Asylsuchenden ohne Bleiberecht eröffnen können, die nicht an der Lebensrealität vorbei gehen, finanziell ausreichend ausgestattet, attraktiv und nachhaltig sind. In Kooperation mit der University of Ghana entstehen beispielsweise Programme für kommunale Entwicklungspartnerschaften von Kommunen in Deutschland und in den Herkunftsländern für Rückkehr-Zentren.

Diana Henniges

Die Klara-Franke-Preisträgerin des 2014 „Für gute Nachbarschaft in Moabit“ rief 2013 gemeinsam mit anderen die Initiative „Moabit hilft e.V.“ ins Leben, die Geflüchteten mit sozialen und materiellen Hilfeleistungen zur Seite zu stehen und die Bevölkerung in die Hilfsprojekte mit einbindet. Diana Henniges studierte an der Technischen Universität Berlin Museumskunde und Geschichte und arbeitet bei Projekten der „Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ und im Jüdischen Museum

Moderation: Dr. Conrad Melchers Editor in Chief ret., Zeitschrift Entwicklungspolitik

von: afrikahaus

Mehr Infos im Internet:

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