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Terence Carr + Friends - Man and Woman | Ausstellung

Schönleinstr. 25 10967 Berlin - zum Stadtplan
Mittwoch 06.12.2017 bis Samstag 09.12.2017 - Anfangszeit: 14:00 Uhr
Kategorie: Kunst
Dialoge, Konfrontation, Ähnlichkeiten und Unterschiede – Wenn Kunstwerke aufeinandertreffen, dann entstehen Beziehungen. Mal sind sie harmonisch, mal sind sie von Spannungen geprägt, aber immer gewinnen sie durch den Dialog neue Facetten.
Diesen Dialog sucht die Galerie Anna25 in der letzten Ausstellung des Jahres. Den Plastiken von Terence Carr werden Werke ganz unterschiedlicher Künstler gegenübergestellt. Wo finden sich Parallelen, wo verstärken sich Kontraste?
In Carrs Werken sind die afrikanischen Einflüsse unverkennbar, die Formensprache ist markant. So fröhlich die bunten Plastiken wirken, sind sie doch stets mehrdeutig. Hedonismus, Konsumkritik, Spaßgesellschaft, all das ist unter der farbenfrohen Farbschicht verborgen, fast schon getarnt.
Zum ersten Mal zeigt Terence Carr seine neue Serie „Frauen, die ich kenne / kannte“. Einzelne Frauenfiguren verknüpft er mit kurzen Gedanken, ein Dialog entsteht nicht nur innerhalb des Werkes, sondern auch in der Gegenüberstellung mit den Kunstwerken anderer. Holger Zimmermanns Collage vereint schöne Momente, die dem Verfall preisgegeben sind. In seinem Werk sind Erinnerungen subjektive Wünsche. Teils heiter und bunt, teils düster, sind diese Erinnerungen aber auch die Kunstsprache. Carrs Erinnerungen an Frauen spielen ein ganz ähnliches Spiel.
Thomas Nitz' haptische Fotografien, die mit Mehrfachbelichtungen und händischer Bearbeitung des Untergrunds entstehen, bilden optisch vielleicht den größten Kontrast, schließlich sind Nitz' Bilder in schwarz-weiß gehalten, inhaltlich lassen sich allerdings Parallelen in der schnelllebigen Konsumwelt finden. Bernhard Pauls strukturierte Werke sind ebenso dem Herstellungsprozess verhaftet wie Carrs Kunstwerke, auch wenn die Ergebnisse ganz unterschiedlich sind. Auch Thai Ho Pham und Fabio Moro werden mit ihren Werken die Skulpturen um neue Facetten bereichern. Die bunte Farben und offensive Motive beider Künstler sind plakativ, dahinter verbergen sich allerdings Tiefen, die vielleicht erst beim zweiten Blick auffallen. Ähnlich funktioniert die Motivwelt von Terence Carr, der in seinen Werken gerne hinter die Fassade blickt. #

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Dialogues, Confrontation, Similarities and Differences - When works of art meet, relationships develop. Sometimes they are harmonious, sometimes they are characterized by tensions, but they always gain new facets through dialogue.
The Gallery Anna25 is looking for this dialogue in the last exhibition of the year. The sculptures of Terence Carr are presented with works of very different artists. Where are parallels, where do contrasts intensify?
In Carr's works the African influences are unmistakable, the form language is distinctive. As cheerful as the colourful sculptures are, they are always ambiguous. Hedonism, consumerism, fun society, all this is concealed under the colourful colour layer, almost camouflaged.
For the first time Terence Carr shows his new series "Frauen, die ich kenne / kannte (Women I knew / knew)". He combines individual figures of women with short thoughts, a dialogue emerges not only within the work, but also in the contrast with the works of others. Holger Zimmermann's collage unites beautiful moments that are devoted to decay. In his work, memories are subjective desires. Partly cheerful and colourful, partly gloomy, these memories are also the art language. Carr's memories of women play a very similar game.
Thomas Nitz's haptic photographs, which are created with multiple exposures and manual editing of the background, are perhaps the best contrast. Finally, Nitz's pictures are kept in black and white, but parallels can be found in the fast-moving consumer world. Bernhard Paul's structured works are just as much a part of the production process as Carr's work, even if the results are quite different. Also, Thai Ho Pham and Fabio Moro will enrich the sculptures by new facets with their works. The colourful colours and the offensive motifs of both artists are striking, but hidden behind them are depths, which may be noticeable only at the second glance. Similarly, the motif world of Terence Carr, who likes to be behind the scenes in his works.

von: GalerieAnna25

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