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Unfinished Histories Vol. I: Etel Adnan – Night & Angels

Klosterstraße 73a 10179 Berlin - zum Stadtplan
Einschränkung: Freier Eintritt, Beachten Sie die Öffnungszeiten auf unsrer Website
Freitag 28.09.2018 bis Sonntag 11.11.2018 - Anfangszeit: 18:00 Uhr
Kategorie: Kunst
Eröffnung: 28.09.2018, 18 Uhr
Ausstellung: 29.09. – 11.11.2018

Geschichte ist zu Narrativen geronnene Sprache; sie schreibt unweigerlich Machtverhältnisse fort und fest. Und dennoch: Die Debatten um die historische Mitte Berlins verdeutlichen, wie Geschichte in einem dauerhaft unabgeschlossenen Verhältnis zur Gegenwart steht. Die Ausstellungsreihe »Unfinished Histories Vol. I bis IV« erforscht das Verhältnis von Geschichte zum Poetischen. Welche Potentiale eröffnet das Poetische mit seinem Vermögen, die Regeln von Sprache zu unterlaufen und ihrer eigentlichen Kontingenz Form zu verleihen?

Mittelpunkt der Ausstellung ist eine multimediale LED-Installation auf der Innenfläche der Klosterruine. Künstler*innen, die an der Schnittstelle von zeitgenössischer Lyrik und bildender Kunst arbeiten, sind eingeladen, diese für jeweils sechs bis acht Wochen auszufüllen. So wird die Klosterruine über die saisonale Schließung ab Ende Oktober hinaus zum lebendigen Ausstellungsort: Die LED- sowie die Sound-Installation kann von Außen erlebt werden.

Das mehrteilige Ausstellungsprojekt beginnt mit der libanesisch-amerikanischen Malerin, Lyrikerin und Essayistin Etel Adnan, begleitet durch eine Soundinstallation von der Komponistin und Klangkünstlerin Ulrike Haage. »Vol. I – Night & Angels« wird kuratiert von der Publizistin und Übersetzerin Klaudia Ruschkowski.

Die Biografie der Künstlerin Etel Adnan ist von einem multikulturellen Umfeld geprägt. Sie kommt 1925 in Beirut, im französisch besetzten Libanon, zur Welt. Die Tochter einer christlichen Griechin und eines muslimischen Syrers studiert später an der Sorbonne in Paris und in den USA in Berkeley und Harvard. Ihr Leben spielt sich fortan zwischen der Bucht von San Francisco, Beirut und Paris ab. Vor allem in ihrem literarischen Schaffen sind ihre Herkunft, ihre Familie und die Geschichte des Nahen Ostens präsent. Mit ihren philosophischen Essays, Romanen, Gedichten und journalistischen Texten macht sie sich schon in den 1970ern international einen Namen und avanciert zu einer wichtigen Stimme der arabischen Literatur.

Gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Fonds für Kommunale Galerien, Fonds für Ausstellungsvergütungen und dem Bezirkskulturfonds.

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Eröffnungsabend: 28.09.2018, 18 Uhr

Grußworte

Sabine Weißler, Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen im Bezirk Mitte von Berlin

Dr. Ute Müller-Tischler, Fachbereichsleiterin Kunst und Kultur, Bezirksamt Mitte von Berlin

Zur Ausstellung

Klaudia Ruschkowski, Kuratorin und Publizistin

Anschließend

Lesung mit der Schauspielerin Angela Winkler

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von: Klosterruine

Mehr Infos im Internet:

Bilder aus Berlin

 
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