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Sela5 - Gruppenausstellung in der Galerie KungerKiez

Karl-Kunger-Str. 15 12435 Berlin - zum Stadtplan
Einschränkung: Öffnungszeit: Do-So 15-10 Uhr und nach Vereinbarung: 0178-6593850
Sonntag 07.10.2018 bis Sonntag 25.11.2018 - Anfangszeit: 15:00 Uhr
Kategorie: Kunst
zum "Monat der Fotografie"

Fotografie von Kermit Berg (San Francisco/Berlin), Joachim Froese (Brisbane/Australien), Karsten Hein (Berlin), Hiroko Inoue (Nara/Japan), Sonia Klausen (Berlin), Rainer Komers (Mülheim/Ruhr), Jörg Möller (Berlin), Fyodor Moon (Ukraine), Matthias Ring (Hamburg), André Schmidt (Berlin), Ingrid Völlmeke, (Hamburg) und Micha Winkler (Berlin/Brandenburg)

Fotografen sind normalerweise Einzelkämpfer.

Die Leute von Sela5 bevorzugen das Miteinander und den gegenseitigen Austausch und arbeiten projektweise und in wechselnden Konstellationen immer wieder zusammen. Sela5 ist ein gemeinschaftlicher Fotoblog, in dem sich Fotograf/innen zusammengefunden haben, die alle eine leise, nicht spektakuläre Fotografie praktizieren, die den Betrachter nicht „anspringt“ und langsam ihre Wirkung entfaltet. Dies ist unsere dritte Ausstellung.

Im Showroom der Galerie KungerKiez zeigen wir Porträts, inszenierte, Dokumentar- und Straßenfotografie, Stillleben und Landschaftsaufnahmen in wie gehabt sehr unterschiedlichen künstlerischen Sprachen in wilder „Petersburger Hängung“. Im Vordergrund steht das Ausloten unterschiedlicher fotografischer Möglichkeiten und Positionen. Die Bilder haben sehr unterschiedliche Formate und nutzen verschiedene Techniken, so wie sie auch in Sela5 zusammenkommen: Analog und digital, Farbe und Schwarzweiß, Plot und individuelle Drucktechniken. Die Bilder sind in unserer Hängung so in Bezug gesetzt, dass sich ein Gesamteindruck, eine Gesamt-Stimmung ergibt. Das Bild der Ausstellung ist die Gesamtheit aller Bilder an der Wand – eine mehrstimmige Erzählung.

„Every time I get back into the editing room, I feel the wonder of it. One image is joined with another image, and a third phantom event happens in the mind’s eye – perhaps an image, perhaps a thought, perhaps a sensation. Something occurs, something absolutely unique to this particular combination or collision of moving images.” (Martin Scorsese)

Was Scorsese beschreibt, bzw. was daran die Überschneidung zu dieser Ausstellung darstellt ist, wie er es im Schneideraum immer wieder als Wunder empfindet, wie zwischen den einzelnen, konkreten Filmbildern, die Vorstellungsbilder (phantom events) entstehen, der eigentliche Film, der im Kopf stattfindet. Und sogar noch größeres Wunder, nicht nur in seinem Kopf, dem des Machers, sondern auch in den Köpfen der Zuschauer. Diese Zwischenbilder, diese Plätze zwischen den Rahmen, will die Ausstellung erforschen.

von: Rotkehlchen

Mehr Infos im Internet:

Bilder aus Berlin

 
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