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Ausstellung "Ich fühl in mir ein Leben..." | Marita Jansen | Malerei | 15.11. – 08.12.18

Petersburger Str. 76A 10249 Berlin - zum Stadtplan
Donnerstag 15.11.2018 bis Samstag 08.12.2018 - Anfangszeit: :00 Uhr
Kategorie: Kunst
Marita Jansen, die Zeit ihres Lebens politisch und sozial engagiert war, äußerte sich auch in ihren Werken zu sozialen und politischen Themen wie dem erbarmungslosen Umgang des Menschen mit Tier und Natur, Armut, dem Sterben der Migranten im Mittelmeer und sexueller Gewalt.

Aber sie stellte auch Lebensfreude dar, Erotik, Schönheit. Ihr Lehrer Karl Peter Müller hatte sie zu Bewegungsstudien angeregt. Es entstanden umfangreiche mit Kohle gezeichnete Werkreihen über den Tanz in einer sehr eigenen Schönheit und Dynamik. Die schwer körperbehinderte Künstlerin eroberte sich zeichnend und malend Ausdrucksformen menschlicher Existenz, die zu leben ihr verwehrt blieben. Sie drückte ihren Hunger nach Leben mit der Kohle auf Papieren oder farbig auf großen Leinwand-Formaten aus. Besonders häufig nutzte sie Tierporträts, um ihrem Seelen-Zustand, aber auch ihrer Gesellschaftskritik Gestalt zu geben. Sie konnte kaum laufen, doch ihr Geist und ihr Herz waren leicht zu bewegen. Lange bevor die Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden gesetzlich vorgegeben wurde, hatte sie im Theater Bochum einen behindertengerechten Zugang erkämpft. Sie liebte das Theater. Und porträtierte ihre Ikonen: Elfriede Jelinek, Hanna Schygulla, Klaus Kinsky, Werner Fassbinder...

Der Titel der Ausstellung ist eine Gedichtzeile von Friedrich Hölderlin, den Marita Jansen verehrte. Der Erlös aus dem Verkauf ihrer Werke geht an soziale Projekte.

Öffnungszeiten der Galerie: Di – Fr 14 – 19 Uhr, Sa 13 – 17 Uhr

von: Inselgalerie

Mehr Infos im Internet:

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