In meinen Kalender importieren (ICS)

Film: Spur der Steine

Karl-Kunger-Str. 15 12435 Berlin - zum Stadtplan
Donnerstag 12.09.2019 - Anfangszeit: 17:00 Uhr
Kategorie: Kino
(Regie: Frank Beyer, DEFA 1966) (Eintritt frei) - in der Galerie KungerKiez
Film im Rahmen der Ausstellung 'Der Platz - Geschichten um einen ehemaligen Todesstreifen in der Berliner Innenstadt'



Als „Machwerk in jeder Beziehung“ wurde der
Film mit Manfred Krug in der Hauptrolle kurze
Zeit nach Erscheinen in der DDR verboten. Die
Geschichte um den unkonventionellen Zimmermann
Hannes Balla, der ungekrönte „König der
Baustelle“, dem Parteisekretär der Großbaustelle
Schkona Werner Horrath, der Ingenieurin Kati
Klee und der ganzen Baubrigade passte den
Verantwortlichen der SED-Hauptverwaltung Film
nicht ins sozialistische Bild. Der Film erfasse nicht
„das Ethos, die politisch-moralische Kraft der
Partei der Arbeiterklasse und der Ideen des Sozialismus,
bringt dafür aber Szenen auf die Leinwand,
die bei den Zuschauern mit Recht Empörung
auslösten“ (Hans Konrad am 6.7.1966 im
Neuen Deutschland). Am 8. Juli 1966 verschwand
„Spur der Steine“ aus den Kinos der
DDR. Siegfried Wagner, Kulturchef im ZK der
SED, donnerte: „Wer die Hand gegen die Arbeiterklasse
erhebt, dem wird sie abgehauen.“ Am
28. Oktober 1989 wurde der Film erstmals wieder
aus dem Giftschrank geholt. (Vgl. Frank Beyer:
„Wenn der Wind sich dreht“, 2001)

von: Rotkehlchen

Mehr Infos im Internet:

Bilder aus Berlin

 
Diese Website verwendet Cookies. Wenn Du sie weiter nutzt, gehen wir von Deinem Einverständnis aus. Weitere Informationen