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INFINITÉ ∞² FÜR ÉLIANE RADIGUE

Auguststraße 21 10117 Berlin - zum Stadtplan
Samstag 18.01.2020 bis Samstag 22.02.2020 - Anfangszeit: 19:00 Uhr
Kategorie: Kunst
INFINITÉ ∞²
FÜR ÉLIANE RADIGUE

Katharina Bévand, Cécile Dupaquier, Anne Gathmann,
Harriet Groß, Robert Lippok, Svetlana Maraš, Carsten Nicolai

Eröffnung: Samstag, 18. Januar 2020 um 19 Uhr
Ausstellung: 18. Januar – 22. Februar 2020

Veranstaltung im Rahmen der aktuellen Ausstellung
Fr, 24. Januar 2020 um 20 Uhr Live: Konzert mit Svetlana Maraš

Die 1932 in Paris geborene Éliane Radigue zählt zu den wichtigsten Wegbereiterinnen der zeitgenössischen Musik. Ursprünglich an Klavier und Harfe ausgebildet, entdeckte sie Ende der 60er Jahre die Eignung elektronischer Speicher- und Klangsysteme, speziell des ARP-Synthesizers, zur künstlerischen Arbeit. Seither schuf sie eine Reihe zeitlos schwebender, filigraner Soundwerke, die eine ganze Generation der künstlerischen Avantgarde inspirieren, darunter Coil, Steven Stapleton, Mika Vainio, alva noto.

Immer noch zu wenig bekannt ist die Tatsache, dass das Niveau der zeitgenössisch-elektronischen Musik von Anfang an wesentlich von Frauen bestimmt wurde, beginnend mit Delia Derbyshire, Daphne Oram, Else Marie Pade bis zu heutigen Talenten wie Clarice Jensen, Elisabeth Schimana, Hildur Guðnadóttir. Trotz dieser Exklusivität nimmt Éliane Radigue als Komponistin eine besondere Stellung ein. Seit Beginn der 70er Jahre schuf sie elektro-akustische Werke in beachtlichen Dimensionen, die in ihrer Komplexität neue Maßstäbe der Gestaltung von subtilen, sensitiven Klangflächen eröffneten, anfangs in endlosen Loops und „Feedback Works“. Bis heute ist sie aktiv als Komponistin tätig, wobei sie seit einigen Jahren schon zum Repertoire der klassischen Instrumente zurückgekehrt ist, ohne von ihren konsequent minimal-strukturierten Kompositionen abzuweichen. Diesen Stücken liegen, wie Emmanuel Holterbach sagt, „unendlich filigrane und berückende Klänge zugrunde, sodass ihr aktuelles Schaffen keinen Bruch mit der Ästhetik und Schönheit ihres elektronischen Werkes darstellt“.

Die Ausstellung würdigt Éliane Radigue mit Installationen, die in unmittelbarer RESONANZ zu ihrem Werk stehen, in der Symbiose von Raum, Klang, Zeit und Bewegung, mit Arbeiten, die direkt in der Galerie entstehen, bis zu dem schon als Ikone der Moderne zu bezeichnenden „bausatz noto ∞“ von Carsten Nicolai, live und in Farbe (auch als Reminiszenz an das „Schwarze Quadrat“ von K. Malewitsch).

Mit Dank an: calyx. eidotech. Galerie Eigen+Art. Studio CN. singuhr — projekte berlin

Zu jeder geraden Stunde :
12:∞ 14:∞ 16:∞ 18:∞
Aufführung „Geelrinadre“
von ÉLIANE RADIGUE

Mit Unterstützung durch Bezirkskulturfonds Mitte und Ausstellungsfonds für kommunale Galerien der
Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Foto: CN, bausatz noto ∞ (color version), 1998/2015 Record player, color vinyl records with locked grooves, mixing board, amplifier, loudspeaker courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin and Pace Gallery Foto: Julija Stankeviciene

von: gwe

Kommentare  

Peter_W 18. Januar 2020 - 10:33
Sehr schön, aber man hätte mit einem Wort wenigstens in der "Galerie Weisser Elephant"
erwähnen können.

Bilder aus Berlin

 
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