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(Freiluft-)Kinos & andere Existenzen? Sind dann mal weg? Konstruktiv für mehr 'NRW' & weniger 'DDR'!

Berlin - Berlin
Samstag 18.04.2020 bis Donnerstag 28.05.2020 - Anfangszeit: :00 Uhr
Kategorie: Schatztruhe
Warum sollen Freilufkinos nicht mit Abstand zwischen den Liegestühlen öffnen können? Sie haben dem Senat schlüssige Konzepte vorgelegt. Warum Kino- oder Theatersäle mit Freireihen und viel Abstand zu 40 Prozent füllen zu lassen? Für Freiluft-Liegen mit Abstand gibt es angesichts von Gedränge in Baumärkten und Outlet-Centern sicher keine wirklich nachvollziehbare Argumente.
Es ist noch mehr unter Wahrung der Abstands- und Hygienevorschriften möglich! 
In NRW sind inzwischen sogar die Fitness-Studios geöffnet. Die Neuinfektionen sind zurückgegangen, die Infektionsraten in Berlin waren von Anfang an vergleichsweise niedrig, im einsamen Brandenburg noch niedriger. Abstand und Hygiene sind weiterhin wichtig, aber an einigen Stellen können weitere Berufsverbote zurückgenommen werden! Das geht mit gutem Willen, auch bei Entscheidern, die ihr (Steuer-)Geld eh bekommen.

Nicht alle Menschen, die die Verhältnismäßigkeit von Maßnahmenwirkung und Kollateral-Schäden wie auch die Zunahme häuslicher Gewalt hinterfragen (Öffnungsdiskussionsorgien?), sind Aluhüte oder Idioten, die bei Demos rechtswidrig randalieren!

Danke für den Kommentar, der sich auf die vorherige Überschrift 'Schweden' bezog: Ging nicht um Konzerte/Großveranstaltungen, sondern Gastronomie, Freiluftkino und Kleingewerbe. Jetzt wurde ja bei Restaurants ein wenig gelockert. Ja, mit den Zahlen. Die Schweden hatten es wohl leider verpasst, die Altenheime zu schützen (schützen heißt für uns nicht wegsperren, einsam sterben, sondern mit Schutzmaßnahmen besuchen dürfen), es lag sehr wahrscheinlich nicht an den Restaurants, in Belgien gab es übrigens auch viele Tote trotz Shutdown. Es scheint wohl auch unterschiedlich gezählt zu werden.

von: Andrea

Kommentare  

Peter_W 16. Mai 2020 - 14:49
Liebe Nanni,
es geht hier nicht um etwas mehr Konsum oder Konzerte, sondern um Existenzen, Wirtschaft, Einkommen, Leben, Freiheit und Grundrechte. Ein langfristiger Lockdown und danach weitere harte Einschränkungen mit seinen ganzen Folgen verursachen einen weitaus grösseren Schaden, als mit verhältnismässi gen Einschränkungen
Nanni 06. Mai 2020 - 11:18
Das Prinzip "Schweden" hat dazu geführt, das dass die Sterberate dort dreimal so hoch ist wie in Deutschland. Sieht man z.B. nach Italien oder anderen Ländern, bin ich ganz froh, hier zu leben. Sind wir verwöhnten Mitteleuropäer nicht mehr in der Lage, vorübergehend unseren Konsum etwas (!) einzuschränken, und jammern, weil wir jetzt mal etwas länger auf ein Konzert o.ä. warten müssen...

Bilder aus Berlin

 
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