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Wildwuchs (Di - Sa)

Auguststraße 21 10117 Berlin - zum Stadtplan
Einschränkung: Dienstag bis Freitag 11 – 19 Uhr
Samstag 13 – 19 Uhr
Samstag 10.07.2021 bis Samstag 14.08.2021 - Anfangszeit: :00 Uhr
Kategorie: Kunst
WILDWUCHS 10.07. - 14.08.2021

Einzelausstellung mit Nele Probst
Eröffnung:10.07.2021 13-19 Uhr

Die Werke der Künstlerin Nele Probst sind nicht gefällig, sondern eher sperrig. In ihrer Arbeit mit Malerei und Installation dominieren spielerische Elemente, die unser Verhältnis zu den Dingen ausloten. Ausgangspunkt ist die Sichtbarmachung von Konflikten zwischen der Natur und der modernen Zivilisation. In den verborgenen Räumen ihrer Bilder verstecken sich Geheimnisse und auch eine ungewisse Furcht. Scheinbar beliebige Gegenstände, die die Künstlerin aufgrund ihrer Authentizität und Gleichwertigkeit auswählt, werden in ihren Installationen miteinander kombiniert. So erschafft Nele Probst Objekte, die ganz sicher lebendig werden könnten, wenn sie nur wollten. Ihre an Ding-Wesen aus Erzählungen von Kafka und Borges erinnernden Skulpturen korrespondieren ganz eigensinnig mit den reglos abgeschirmten Bildrahmen der Gemälde, hinter denen etwas verborgen, aber auch geschützt sein könnte.
Nele Probst studierte visuelle Kommunikation und Graphik-Design an der FH in Mannheim und arbeitet seit 1993 in Berlin als freie Künstlerin in den Bereichen Malerei, Bildhauerei und Installation. Neben ihrer eigenen Ausstellungstätigkeit arbeitet sie seit 2003 mit Kindern und Jugendlichen an verschiedenen Schulen, leitet Workshops u.a. im Haus der Poesie und der Jugendkunstschule Atrium.

[EN]

The works of artist Nele Probst are not pleasing, but rather unwieldy. Her work with painting and installation is dominated by playful elements that probe our relationship to things. The starting point is the visualisation of conflicts between nature and modern civilisation. The hidden spaces of her paintings conceal secrets and also an uncertain fear. Seemingly arbitrary objects, which the artist selects for their authenticity and equivalence, are combined in her installations. In this way, Nele Probst creates objects that could certainly come to life if only they wanted to. Her sculptures, reminiscent of thing-beings from stories by Kafka and Borges, correspond very stubbornly with the motionless shielded picture frames of the paintings, behind which something could be hidden, but also protected.
Nele Probst studied visual communication and graphic design at the University of Applied Sciences in Mannheim and has been working in Berlin as a freelance artist in the fields of painting, sculpture and installation since 1993. In addition to her own exhibition activities, she has been working with children and young people at various schools since 2003, leading workshops at the Haus der Poesie and the Jugendkunstschule Atrium, among others.
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Bitte beachten: Wir arbeiten auf der Grundlage des Hygienerahmenkonzeptes der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Es wird empfohlen, einen Termin zu buchen. Ein negativer Coronatest ist nicht notwendig. Das Tragen einer FFP2-Maske ist weiterhin Voraussetzung für einen Besuch der Galerie.

Es dürfen sich bis zu 12 Besucher:innen gleichzeitig in der Galerie aufhalten.
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von: gwe

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