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DESCRIPTION:Führung für Familien\, Freund*innen und Liebende durch die Ausstellung »Ci
 rcling Around Oneness« von Mwangi Hutter (Laufzeit 25.11.2016?28.01.2017) m
 it Kuratorin Solvej Helweg OvesenEine Ausstellung im Rahmen von POW (Post-
 Otherness-Wedding)\, kuratiert von Solvej Helweg Ovesen und Dr. Bonaventur
 e Soh Bejeng Ndikung»Einssein« ist ein Thema\, das seit langem schon eine wi
 chtige Rolle in der Arbeit des Künstlerpaares spielt. Ingrid Mwangis und Robert
  Hutters kreative und private Partnerschaft schlägt Brücken zwischen kenianischen
  und deutschen »verkörperten Seelen«. Sie führen eine internationale\, kosmopolitisc
 he Beziehung\, wie so viele Menschen im multikulturellen und von Migration
  geprägten Stadtteil Wedding\, in dem sich die Galerie befindet.Die beiden V
 ideoinstallationen von Mwangi Hutter reflektieren den performativen und ko
 llektiven Charakter ihrer Arbeiten\, in denen sie meist selbst und ihre be
 iden Töchter als Performer*innen agieren. In der Installation greift die schw
 arz-weiße Bemalung der großen Glasfassade der Galerie Wedding eine Signatur 
 in der Kunst von Mwangi Hutter auf ? die Farbkombination Schwarz und Weiß a
 ls Symbol einerseits für einen Kontrast und andererseits für den Austausch zwischen 
 Menschen unterschiedlicher Herkunft. Die auf den ersten Blick undurchdring
 liche visuelle Barriere stellt sich bald als eine durchlässige Oberfläche hera
 us\; die schwarze und weiße Kreidefarbe kann leicht von außen abgewischt wer
 den\, so dass der Blick frei wird auf das\, was sich im Ausstellungsraum s
 elbst abspielt: Auf den zentralen Galeriewänden wird eine Projektion eines M
 annes und einer Frau sichtbar\, die fast bewegungslos\, aber in der gleich
 en Position auf getrennten Betten liegen. Die Videoinstallation »The Act of
  Leaving the Body« (2015) ist paradigmatisch für den andauernden\, sich immer wi
 eder erneuernden Prozess der Neuformung von seelischer Einheit\, des Sich-
 Näherkommens\, des Sich-Vereinens und der Suche nach Distanz in Mwangi Hutte
 rs Werk.Die Videoarbeit »Nothing Solid« und die dazugehörende Fotoarbeit »The Co
 ncept« (beide 2015) sind dem rituellen Abschied der langen Dreadlocks von M
 wangi Hutters Tochter gewidmet. »The Concept« zeigt den Moment vor der schwe
 rwiegenden Entscheidung\, die Dreadlocks abzuschneiden\, und »Nothing Solid
 « zeigt den Akt selbst. Haar als Verkörperung von Zeit\, Erfahrung\, Identität\,
  Erinnerung\, Genen ? und vielleicht symbolischer Gemeinschaft. In dem Vid
 eo schneidet sich die junge Frau die Dreadlocks ab\; an jeder Locke ist ei
 n Ballon befestigt\, eine nach der anderen steigen sie zur Decke empor.One
 ness oder Einssein ? ist der Einzelne eine Einheit in sich\, oder sind wir
  erst dann vollständig\, wenn wir uns mit etwas anderem verbinden? Wie funkt
 ioniert Einssein im alltäglichen Leben\, in einer Familie\, unter Freunden u
 nd Geliebten? Wie können wir Einssein radikal neu erfinden in einer Welt des 
 Individualismus\, in einer Welt von generischen Konflikten um Race und Gen
 der\, oder in einer Welt\, die vor allem auf Unterschiede fokussiert ist?*
 ****Mit freundlicher Unterstützung der Senatskanzlei ? Kulturelle Angelegenheit
 en\, des Ausstellungsfonds für Kommunale Galerien.Das Ausstellungsprogramm POW 
 wird durch die Unterstützung des Bezirksamtes Mitte von Berlin\, Amt für Weiterbildu
 ng und Kultur\, Fachbereich Kunst und Kultur ermöglicht.\n\nViel Spass wünscht Gra
 tis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http:/
 /www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:Führung für Familien\, Freund*innen und Liebende durch die Ausstellung »Circli
 ng Around Oneness« von Mwangi Hutter mit Kuratorin Solvej Helweg Ovesen 
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