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DESCRIPTION:15:30 Uhr - Bateria Brincadeira (Berliner Sambaband)Die ?Bateri
 a Brincadeira? ist eine erfahrene Berliner Sambaband aus Berlin-Lichtenber
 g. Hier trommeln unter der Leitung von Paul Galonska die Schüler*innen des Herd
 er-Gymnasiums gleichberechtigt mit Ehemaligen und Lehrkräften im feurigen Gr
 oove brasilianischer Musik. Neben den traditionellen Karnevalsstilen Rio d
 e Janeiros und Bahias werden dabei auch die Grenzen zu Swing\, modernen Fu
 nk- und Hiphopelementen ausgelotet. Aus dieser Mischung entsteht eine span
 nende Bühnenshow mit energiegeladener Musik\, abwechslungsreichen Choreographie
 n und animierender Spielfreude\, die Groß und Klein gleichermaßen mitreißt.16
 :30 Uhr - Nadine Maria Schmidt (Leipzig\, Liedermacherin)Nadine wird am 23
 .10.1980 in Greiz in Thüringen geboren. Sie wächst in der Kleinstadt Elsterberg i
 m Vogtland auf. Zur Musik findet sie erst mit 23 Jahren. Sie geht den auto
 didaktischen Weg ohne jegliche musi¬kalische Vorbildung und mit der ärztliche
 n Diagnose\, anatomisch nicht für den Gesang ausgelegt zu sein. Sie gesundet. E
 nde 2007 dann das erste Konzert. Damals noch englischsprachig.Inzwischen s
 pielte sie bisher an die 500 Live-Konzerte deutschlandweit (und in Polen)\
 , darunter auch Konzerte für Alin Coen (Tour 2012)\, Sarah Lesch\, Kari Rueslåtte
 n (Die Stimme Norwegens)\, Manfred Maurenbrecher\, Tino Eisbrenner oder Ma
 ike Rosa Vogel.Zudem wurde die Songschreiberin mit dem renommier¬ten Förderpre
 is der Liederbestenliste 2016 ausgezeichnet\, den u.a. schon Dota oder auc
 h Felix Meyer erhielten. Liedtexte von ihr wurden in verschiedensten Gedic
 htanthologien veröffentlicht. Ihre Gedichtvertonung und Verfilmung von ?Der P
 anther? von Rilke fanden an Universitäten in Deutschland und der USA Eingang
  in die Lehre.Ihre Lieder zur Flüchtlingsdebatte erhielten besondere Aufmerksam
 keit. So wurde ?Aluna ? Meine Mutter war ein Flüchtling? auf dem Dossiertitelbl
 att der ?ZEIT? als ?unverbesserlich guter Song? bezeichnet oder ?Aleyna ? 
 Kinder von Idomeni? als Video in Konstantin Weckers Onlinemagazin ?Hinter 
 den Schlagzeilen? veröffentlicht.17:45 Uhr - Jo Ambros &amp\; Martin Kaluza -
  ?Wie die Message in den Song kam?Musikalische LesungWas ist von der Ära de
 r großen Protestsongs geblieben? Haben heutige politische Bewegungen ihre e
 igenen Songs? Kann man sich 2022 ein neues ?Blowin? in the Wind? vorstelle
 n? Martin Kaluza und Jo Ambros haben unabhängig voneinander und auf ihre Wei
 se Antworten gesucht. Kaluza begann\, in seinem Blog ?Das politische Lied?
  die Geschichten hinter engagierten Songs zu sammeln - und hört seitdem überall po
 litische Anliegen heraus. Ambros nahm zwei Alben mit Protestsongs auf\, li
 eß den Gesang weg und zeigte so nebenbei\, dass die wirklich großen Protests
 ongs nicht nur einen guten Text haben\, sondern auch unschlagbare Melodien
 . Am heutigen Nachmittag liest Kaluza Texte aus seinem Blog\, und Ambros s
 pielt Gitarre.Martin Kaluza ist Autor und Musiker. Er hat in politischer P
 hilosophie promoviert und liebt Songs\, in denen viel ?I love you? und ?Ye
 ah yeah yeah!? vorkommt. Für seinen Blog daspolitischelied.de hört er sich rund um
  den Globus nach Songs mit Anliegen um.Jo Ambros ist Gitarrist. Er veröffentl
 ichte zuletzt zwei Alben mit Instrumentalversionen von Revolutionsliedern 
 und Protestsongs. Er spielte unter anderem mit Helen Schneider\, Freundesk
 reis und Cat Stevens.ca. 19:30 Uhr - Gina Pietsch &amp\; Frauke Pietsch - 
 ?Von Brecht bis Broadway?Ein Kurt-Weill-AbendPietsch Mutter und Tochter si
 ngen und plaudern über Weill in Berlin\, Paris\, am Broadway und in Hollywood\,
  über seine Kämpfe beim Sich-Einrichten in Leben und Kunst\, und über Spaß und Mühen beim Pr
 oduzieren von Kunst und Leben.1927 fing das mit Brecht an. Ein Dichter\, e
 in wirklicher Dichter\, mit kühnem Griff und wundervoller Einfühlungskraft hatte Wei
 ll nach der Lektüre von Brechts außerordentlich atheistischer ?Hauspostille? aus
 gerufen\, was etwas heißen wollte für den streng im jüdischen Glauben erzogenen Kanto
 rs- und Religionslehrersohn. Man kam zusammen\, in Berlin\, Paris und Amer
 ika\, meist mit unterschiedlichen Intentionen und Erfolgen\, letzteres am 
 krassesten unterschieden am Broadway\, den Brecht als kältesten Verkauf von 
 Abendunterhaltung und einen von Spielern unterhaltenen Zweig des Rauschgif
 thandels ansah. Man verstand einander so wenig\, dass David Drews\, der gr
 ößte Weill-Kenner gerade dieses Unverständnis zum Grund dafür erklärte\, dass in vier 
 Jahren sechs gemeinsame Werke entstanden\, die beiden Weltruhm verschaffte
 n.Der schwarze Dichter Langston Hughes\, der die Songtexte in Weills Oper 
 ?Street Scene? schrieb\, sieht einen anderen Erfolgsgrund: ?Er hatte etwas
  zu sagen\, und er sagte es auf die einfachste und geradlinigste Weise\, i
 n der allgemein verständlichsten Sprache eines jeden Landes. Darum kann Deut
 schland Weill als Deutschen\, Frankreich ihn als Franzosen\, Amerika ihn a
 ls Amerikaner und ich ihn als Schwarzen ausgeben.?Gina Pietsch gehört zu den 
 ganz großen Brecht-Interpretinnen. Mit ihrer markanten Stimme\, die ihrem P
 ublikum Lieder von Mikis Theodorakis bis Víctor Jara näher bringt\, begeistert
  sie seit Jahrzehnten ihre Zuhörer. Dabei ist nicht nur ihr Repertoire intern
 ational und an den sozialen Kämpfen ausgerichtet. Pietsch selbst traf Musike
 r von Kuba bis Vietnam\, arbeitete mit namhaften Künstlern zusammen und engagie
 rt sich nach wie vor für eine gerechtere Welt.Und dazu hat Gina Pietsch viel zu
  bieten. Dieser engagierte Leistungsweg der Professionalität ist zu bewunder
 n. Es sind die vielen Begegnungen mit wichtigen internationalen Zeitzeugen
 \, Auftritte in Ländern\, mit deren Völkern wir Menschen in der DDR uns solidar
 isierten. Gina Pietsch hat wahrlich viel zu erzählen. Wichtiges. Das ist Fri
 edenskampf mit den Mitteln der Kultur auf hohem Niveau\, in dem Bewusstsei
 n\, dass der Frieden das Fest des Alltags sein muss.Frauke Pietsch ist Pia
 nistin und SängerinStudium der Musik- und Kommunikationswissenschaft TU Berl
 in\, Abschluss M.A. mit einer Feldforschungsarbeit über die Musik der LakotaÜber
 setzerin deutsch/englisch Berlin/Dublin seit 1997zeitweise Mitorganisatori
 n des Festivals Musik und PolitikStadtführungen Berlin &amp\; PotsdamVolontaria
 t Musikredaktion Jugendradio DT64Oberstufenabschluss Klavier 1992\; Gesang
  seit 1992\; erste Engagements 1990seither in unterschiedlichen Besetzunge
 n ? auch mit eigenen Arrangements und Kompositionen ? aktiv (u. a. mit Gin
 a Pietsch\, Stefan Litsche\, Scarlett O?\, Tina Powileit\, Jürgen Ehle\, Julia 
 Schwebke &amp\; Friederike Ziegler)Marx-CD mit Gina Pietsch 2019Einlass: 1
 5:00 UhrFür das Festival gibt es keine Eintrittskarten. Es gilt Eintritt bei Au
 stritt ? Sie bezahlen\, was Ihnen das kulturelle Erlebnis wert ist. Für einen F
 estivaltag empfehlen wir einen Austrittspreis von 25 Euro. Eine Kartenzahl
 ung ist leider nicht möglich. Über vorherige Anmeldungen freuen wir uns.\n\nVi
 el Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin An
 geboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:'Und weil der Mensch ein Mensch ist' - Festival des neuen politisch
 en Liedes - TAG 3
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