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DESCRIPTION:Tunesien gilt als das Vorzeigemodell des Arabischen Frühlings. Als e
 inziges Land hat es erfolgreich demokratische Reformen eingeleitet und kei
 nen Rückfall in Bürgerkrieg oder diktatorische Strukturen erlebt.Gleichwohl wird auc
 h für Tunesien der Übergang vom ehemaligen Polizeistaat hin zu einer vollwertige
 n Demokratie kein einfacher Weg\, sondern ein Langzeitprojekt\, das den Bürgeri
 nnen und Bürger viel Geduld abverlangt. Tunesien hat auf diesem Weg bereits bea
 chtliche Erfolge zu verbuchen: 2011 hat das Parlament eine freiheitliche V
 erfassung verabschiedet. 2013 trat die Regierung gewaltfrei zurück\, nachdem di
 es in einem nationalen Dialog zwischen Regierung und Opposition ausgehande
 lt wurde. Die dann eingesetzte Übergangsregierung hat den Weg für freie Wahlen g
 eebnet\, die im Zeitraum Oktober bis Dezember friedlich und fair abgehalte
 n werden konnten. Die Parlamentswahlen konnte diesmal anders als 2011 die 
 säkulare Nida Tounes für sich entscheiden. Die islamistische Ennaha-Partei kam au
 f den zweiten Platz.Die Weiterentwicklung von demokratischen Strukturen wi
 rd jedoch maßgeblich von zwei Faktoren abhängen: Regierungsbildung und Präsiden
 tschaftswahl. Hier kommt der Nida Tounes Partei und ihrem 88 jährigen Präsiden
 tschaftskandidat Béjà Caïd Essebsi eine entscheidende Rolle zu. Der künftige Kurs T
 unesiens wird vornehmlich davon abhängen\, ob die neue Regierung bereit ist 
 Kompromisse einzugehen und mit alten Strukturen und Netzwerken zu brechen.
 Und auch von der Frage\, inwieweit die Hauptakteur/innen der Revolution ? 
 insbesondere Frauen sowie Vertreter/innen der jungen Generation ? erfolgre
 ich in das neue politische System eingebunden werden können. Denn ein beunruh
 igendes Ergebnis der Wahlen ist die außerordentlich niedrige Wahlbeteiligun
 g vor allem der jungen Generation. Vor diesem Hintergrund diskutieren an d
 iesem Abend Expertinnen und Experten aus Tunesien\, Europa und Deutschland
  über die Herausforderungen der tunesischen Demokratie. Was sind die Erfolgsfak
 toren für die bisherigen Entwicklungen? Welche absehbaren Herausforderungen mus
 s der Demokratisierungsprozess in Tunesien künftig bewältigen?Welche Rolle sollte
 n Deutschland und die EU einnehmen? Wo liegen die dringlichsten Aufgaben f
 ür die neue Regierung? Wie kann verhindert werden\, dass alte Strukturen und Ma
 chtzentren wieder an Einfluss gewinnen? Es diskutieren: Dr. Isabelle Weren
 fels\, Forschungsgruppenleiterin\, Stiftung Wissenschaft und Politik\, Ber
 linAlessio Capellani\, Stellvertretender Referatsleiter Maghreb\, Europäisch
 er Auswärtiger Dienst\, BrüsselN.N.\, Mourakiboun\, Nichtregierungsorganisation\,
  Tunis Moderation: Joachim Paul\, Büroleitung Tunis Heinrich Böll Stiftung\, Tunes
 ien\n\n(Quelle: Internetseite)\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink z
 um Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.d
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SUMMARY:Vom Arabischen Frühling zur Demokratie Erfolgsmodell Tunesien?
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