BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Gratis-in-Berlin//NONSGML kigkonsult.se iCalcreator 2.14//
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Gratis-in-Berlin Tip Kalender
X-WR-CALDESC:Erhalte Gratis-in-Berlin Tips in deinem Kalender
BEGIN:VEVENT
UID:20260624T200714UTC-7021jRMkVk@Gratis-in-Berlin
DTSTAMP:20260624T200714Z
DESCRIPTION:Hintergrundfoto: Blick auf Leipzig/Serpenewoje ? ein ehemaliges
  bessarabiendeutsches Dorf und der Geburtsort der Großmutter von Dr. Susann
 a Schlechter © Susanne und Pia Schlechter\; Buchumschlag © De Gruyter Oldenb
 ourg\; Gedenktafel für das verschwundene bessarabiendeutsche Dorf Helenowka/Ile
 anca © Svetlana Nejelscaia\nHerzliche Einladung zum Jour fixe am Freitag\, 
 den 20.Juni 2025 um 19:00 Uhr bei KONTAKTE-KOHTAKTbI e. V.\, Feurigstraße 6
 8\, 10827 Berlin-Schöneberg\n Im Juni 1940 besetzte die Rote Armee infolge de
 s Hitler-Stalin-Pakts Bessarabien\, das größtenteils im Territorium der heuti
 gen Republik Moldau lag. Mit der Aufteilung Europas in Herrschaftsbereiche
  zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion mussten die deutschen Mi
 nderheiten\, die in dem der Sowjetunion zugesprochenen Gebiet lebten\, im 
 Rahmen der sogenannten ?Heim ins Reich?-Aktion nach Deutschland umgesiedel
 t werden. Dies betraf auch die Deutschen aus Bessarabien\, die in einem do
 ppelten Sinne aus dem Gedächtnis ?verschwunden? waren. Ihr Verschwinden löste i
 n den letzten Jahren Spurensuchen aus\, von Deutschland aus und von Moldau
  aus.Während der Umsiedlung im Herbst 1940 wurden aus allen bessarabiendeuts
 chen Dörfern zuerst die Behinderten\, Kranken und Alten abtransportiert. Die 
 Familien hielten dies für eine besondere medizinische Betreuung\, doch mit der 
 Übergabe brach der Kontakt spurlos ab. Kurze Zeit später erreichte die bessar
 abiendeutschen Familien\, die inzwischen in Umsiedlungslagern lebten\, ein
 e Nachricht über den Tod ihrer Angehörigen aus den Krankentransporten.Die ?Heim in
 s Reich?- Aktion fand in demselben Zeitraum wie die geheime Krankenmord-Ak
 tion ?T4? im Deutschen Reich statt\, auch bekannt als ?Euthanasie?-Aktion.
  Doch über 60 Jahre sollte es dauern\, bis das Schicksal der verschwundenen Ums
 iedler aufgeklärt wurde.Als Enkelin eines ?verschwundenen? Bessarabiendeutsc
 hen wird die Kulturwissenschaftlerin\, Gedenkstätten- und Museumsleiterin Dr
 . Susanne Schlechter (Oldenburg) über ihre vom BKM geförderte Erforschung der Zusa
 mmenhänge zwischen diesen beiden Aktionen des Deutschen Reiches berichten. M
 it ihrer Pionierarbeit auf einem noch weitgehend unerforschten Feld wurde 
 eine Lücke in der Erinnerungskultur geschlossen\, und die ?verschwundenen Umsie
 dler? rückten aus dem Schatten einer lange vergessenen NS-Opfergruppe ans Licht
 .Wie die Erinnerung an die bessarabiendeutsche Geschichte in der Republik 
 Moldau aufrechterhalten werden kann\, zeigen die Ergebnisse des vom Auswärti
 gen Amt geförderten deutsch-moldauischen Bildungs- und Forschungsprojekts ?Pr
 esent ? Past: Memory and Politics of ?forgotten? Nazi victims in the Repub
 lic of Moldova and Germany?. Die Projektleitung Svetlana Nejelscaia (Berli
 n) präsentiert die Spurensuche nach einem bessarabiendeutschen Dorf\, das na
 ch der Umsiedlung 1940 abgetragen wurde und von der Karte verschwunden war
 \, jedoch 85 Jahre später seinen Namen und die Namen seiner bessarabiendeuts
 chen Bewohnerinnen und Bewohner zurückbekommen hat.Im Anschluss laden wir Sie z
 um Gespräch mit unseren Referentinnen bei einem Glas moldauischen Weins und 
 landestypischen Spezialitäten ein.Eintritt frei.Anmeldung erwünscht (per E-Mail: 
 info@kontakte-kontakty.de oder Telefon: +49 30 78705288).\n\nViel Spass wünscht
  Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: ht
 tp://www.gratis-in-berlin.de\n
DTSTART;VALUE=DATE:20250620
DTEND;VALUE=DATE:20250621
SUMMARY:Verschwundene Umsiedler aus Bessarabien: Zwei Spurensuchen
END:VEVENT
END:VCALENDAR
