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DESCRIPTION:Topographie des TerrorsNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg
 Eintritt frei Im Rahmen der Reihe Kunst im NS-Staat. Ideologie\, Ästhetik\,
  Protagonisten Leitung: Dr. Peter Jammerthal\, Berlin Ämterverflechtung und
  Polykratie: Die Politik der Reichstheaterkammer und der Reichsdramaturgie
 Dominik Frank M.A.\, MünchenReichstheaterkammer\, Reichsdramaturgie\, der ?Kamp
 fbund für deutsche Kultur' u.a. schufen zwar ein umfassendes Kontrollsystem für die 
 Theater im NS-Staat\, es ergaben sich durch die polykratische Kompetenzenv
 erteilung und -verflechtung jedoch unbeabsichtigte Möglichkeiten von künstlerische
 n Freiräumen. Vom Gemeinschaftssound zur vergemeinschafteten Vogelperspektiv
 e: Thingspiel und MedienentwicklungDr. Evelyn Annuß\, BochumDas Thingspiel 
 ? das chorisch-kultische NS-Massentheater ab 1934 ? steht im Zusammenhang 
 mit dem propagandistischen Gebrauch des Radios. Nach den Olympischen Spiel
 en 1936 wird es von spektakulären Stadioninszenierungen abgelöst\, die von eine
 r geteilten Perspektive anstelle von Teilhabesuggestion aus gedacht werden
 . Pause Ausdruckstanz im Nationalsozialismus ? Von der Weimarer Moderne zu
 r NS-KulturavantgardeDr. Geertje Andresen\, BerlinDer freie Ausdruckstanz 
 wurde im Nationalsozialismus als Deutscher Tanz umfassend gefördert\, sofern 
 die Tänzer volkstümliche Tänze und völkische Themen aufführten. Viele Tänzer arrangierten sic
 h mit der NS-Kulturpolitik. Die ?erste Bühne des Reichs'. Gustaf Gründgens und das B
 erliner StaatstheaterDr. Peter Jammerthal\, BerlinDas Berliner Staatstheat
 er unter Gründgens\, das die NS-Kulturpolitik als Beweis für die ?Gesundung' des The
 aterwesens herausstellte\, wurde nach 1945 von manchen als ?Insel' im ?bra
 unen Sumpf' beschrieben ? ein aufschlussreiches\, nur scheinbares Paradoxo
 n. Im Anschluss an die Referate und am Ende der Veranstaltung besteht Gele
 genheit zur Diskussion. Geertje Andresen\, 1962 geboren\, studierte German
 istik und Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin und arbeitete
  von 1985 bis 1995 in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Sie forscht zur
  ?Roten Kapelle' und zum Ausdruckstanz im 20. Jahrhundert. Evelyn Annuß ist
  Theater-/Literaturwissenschaftlerin und Kuratorin. Nach einem DFG-Projekt
  zum Thingspiel an der Ruhr-Universität Bochum schließt sie gerade ihre Habil
 itation zu NS-Masseninszenierungen und medialem Wandel ab. Dominik Frank\,
  1983 geboren\, studierte Theaterwissenschaft\, Literatur und Philosophie.
  Er promoviert im Rahmen des Forschungsprojekts ?Die Bayerische Staatsoper
  1933?1963' am Institut für Theaterwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universi
 tät München. Peter Jammerthal\, 1968 geboren\, ist Mitarbeiter und Kurator zahlre
 icher Ausstellungen\, u.a. der Deutschen Kinemathek ? Museum für Film und Ferns
 ehen. Am Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin ist er verantwortlich f
 ür die Theaterhistorischen Sammlungen.\n\n(Quelle: Internetseite)\n\nViel Spass
  wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten:
  http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:Theater und Bühne im NS-Staat | Colloquium
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