BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Gratis-in-Berlin//NONSGML kigkonsult.se iCalcreator 2.14//
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Gratis-in-Berlin Tip Kalender
X-WR-CALDESC:Erhalte Gratis-in-Berlin Tips in deinem Kalender
BEGIN:VEVENT
UID:20260603T132937UTC-705860XApJ@Gratis-in-Berlin
DTSTAMP:20260603T132937Z
DESCRIPTION:Vom Underground in die politische Debatte ? und zurück? Im Rahmen de
 r Nächte der Ideen 2026 veranstalten das Institut français Berlin und das Deut
 sche Theater in Zusammenarbeit mit dem Schwulen Museum eine Podiumsdiskuss
 ion über feministische\, queere und trans Praktiken und ihr Verhältnis zu kulture
 llen Institutionen und zeitgenössischen politischen Diskursen. Die Diskussion
  wird von Dr. Birga Meyer\, Apolline Bazin und Klaus Lederer geleitet. Die
  Moderation übernimmt Jayrôme C. Robinet.Berlin war lange das Labor einer feminist
 ischen\, queeren und trans Gegenkultur von seltener Lebendigkeit. Squats\,
  Kollektive\, illegale Performances\, Zines\, politische Partys ? unterird
 ische Räume\, in denen Ideen\, Ästhetiken und Lebensweisen jenseits der Insti
 tutionen entstanden.Doch was geschieht\, wenn diese Praktiken in Museen ei
 nziehen\, auf große Bühnen treten\, sich in parlamentarische Debatten einschreib
 en? Ist das ein Sieg ? der der Sichtbarkeit und Anerkennung ? oder eine Fo
 rm der Vereinnahmung?Diese Diskussion bringt engagierte Stimmen zusammen\,
  um diese tiefgreifende Bewegung zu befragen: Wie haben feministische\, qu
 eere und trans Praktiken aus Berlin kulturelle Institutionen und politisch
 e Diskurse beeinflusst? Bedeutet dieser Weg in die Mitte echte Inklusion o
 der das Entstehen einer neuen Art\, das Politische zu denken? Und vor alle
 m ? muss man manchmal in den Underground zurückkehren\, um die subversive Kraft
  wiederzufinden?Ein kompromissloses Gespräch an der Schnittstelle von Kunst\
 , Aktivismus und Politik. Die Diskussion wird von Dr. Birga Meyer\, Leiter
 in des Schwulen Museum\, Apolline Bazin\, freiberufliche Kulturjournalisti
 n und Mitbegründerin von Manifesto XXI\, einem queeren feministischen Online-Me
 dium\, und Klaus Lederer\, parteiloses Mitglied des Abgeordnetenhauses von
  Berlin und Sprecher für Queerpolitik der Linksfraktion\, geleitet. Die Moderat
 ion übernimmt Jayrôme C. Robinet\, Leiter der Geschäftsstelle des PEN Berlin und Vor
 standsmitglied des Netzwerks Freie Literaturszene Berlin.Der Abend geht um
  20 Uhr mit der Aufführung des Stücks ugly duckling von Bastian Kraft weiter (Ticket
  erforderlich)\, gefolgt von einem DJ-Set von DJ LIL JA um 22:00 Uhr (Eint
 ritt frei).Die Diskussion findet im Deutschen Theater statt (Schumannstraße
  13A\, 10117 Berlin)Im Rahmen der Nächte der Ideen 2026 des Institut français 
 Berlin.Die Nächte der Ideen wird gefördert durch L?Oréal\, Dorint Hotels und Oran
 gina.--Dr. Birga Meyer leitet seit April 2023 das Schwule Museum\, in dess
 en Kosmos sie seit 2017 auf verschiedenen Ebenen als Kuratorin\, Projektle
 itung und im Vorstand aktiv ist. Sie ist Historikerin und Kulturwissenscha
 ftlerin und auf die Repräsentation von Geschichte im Museum\, die Konstrukti
 on historischer Narrative und deren ästhetische\, räumliche und körperliche Form 
 spezialisiert. Intersektional inklusive\, partizipative und nachhaltige Mu
 seumsarbeit ist für sie zentral. Vor ihrem Engagement im Schwulen Museum hat si
 e unter anderem im Museum Friedland und im Haus der Wannsee-Konferenz gear
 beitet und war in verschiedensten Einrichtungen freiberuflich kuratorisch 
 tätig. Apolline Bazin ist freiberufliche Kulturjournalistin. Sie entdeckte D
 rag bei ihrer Ankunft in Paris\, durch das Nachtleben und die Partyszene. 
 Drag vereint alles\, was sie begeistert: Aktivismus\, visuelle Kreativität\,
  Humor\, Geschlechter- und Sexualitätsgeschichte... Sie ist Autorin des Buch
 es ?Drag\, eine queere Kunst\, die die Welt aufrüttelt? (E/P/A\, 2023). Für sie ist 
 Drag eine Kunst der Selbst- und Weltverwandlung. Zusammen mit Léane Alestra 
 und Arya Meroni hat sie ?Problematik? gegründet\, ein queeres Medium\, das den 
 Horizont erweitern soll.Dr. Klaus Lederer (Jg. 1974) ist Jurist und Publiz
 ist\, parteiloses Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin und Sprecher 
 für Queerpolitik der Linksfraktion. Er war von 2016 bis 2023 Bürgermeister und Senat
 or für Kultur und Europa des Landes Berlin. Im März 2026 erschien von ihm im Quer
 verlag der Essay ?Queerpolitik im Handgemenge. Ein Blick zurück\, ein Blick nac
 h vorne?. Darin setzt er sich mit dem Stand queerer Emanzipation auseinand
 er.Jayrôme C. Robinet ist Schriftsteller und Übersetzer. Zuletzt erschien der 
 Roman Sonne in Scherben (Hanser Berlin\, 2024). Kolumne »Das Letzte« für die Sieg
 essäule. Leiter der Geschäftsstelle des PEN Berlin und Vorstandsmitglied des N
 etzwerks Freie Literaturszene Berlin.--Das Deutsche Theater Berlin\, gegründet 
 1850\, ist eines der renommiertesten Sprechtheater im deutschsprachigen Ra
 um. Sein heutiges Gebäude in der Schumannstraße\, unweit des Hauptbahnhofs\, 
 wurde 1883 eröffnet.Unter der Leitung von Otto Brahm und später Max Reinhardt e
 ntwickelte sich das Deutsche Theater zu einem Zentrum der europäischen Theat
 ermoderne. Reinhardt revolutionierte die Bühnenästhetik und machte Berlin zu ei
 ner der führenden Theatermetropolen der Welt.Heute verbindet das Deutsche Theat
 er klassisches Repertoire mit zeitgenössischen Formen und versteht sich als O
 rt der künstlerischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen. Mit meh
 reren Bühnen bietet es ein vielseitiges Programm und zählt zu den meistbesuchten 
 Theatern Deutschlands.\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: 
 \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
DTSTART;VALUE=DATE:20260630
DTEND:00010100T000000
SUMMARY:Podiumsdiskussion ? Deutsches Theater
END:VEVENT
END:VCALENDAR
