BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Gratis-in-Berlin//NONSGML kigkonsult.se iCalcreator 2.14//
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Gratis-in-Berlin Tip Kalender
X-WR-CALDESC:Erhalte Gratis-in-Berlin Tips in deinem Kalender
BEGIN:VEVENT
UID:20260804T231135UTC-92260WVhzv@Gratis-in-Berlin
DTSTAMP:20260804T231135Z
DESCRIPTION:Pagen in der Traumfabrik\nSchwarze Komparsen im deutschen Spiel
 film\nWDR 2002 | 45 min Buch und Regie: Annette v. Wangenheim Historische 
 Fachberatung: Paulette Reed-Anderson Kamera: Ulrich Prinz\, Schnitt: Angel
 a Oechler Redaktion: Beate Schlanstein In Zusammenarbeit mit dem WDRDeutsc
 hlands Kolonialgeschichte endete offiziell 1919 mit dem Vertrag zu Versail
 les. Sämtliche Kolonien wurden an Großbritannien und Frankreich übertragen. Doch i
 n den Köpfen deutscher Politiker und der Bevölkerung lebte der Kolonialanspruch 
 weiter. Er wurde mit den unterschiedlichsten Mitteln gefördert und öffentlich fe
 stgeschrieben. Besonders geeignet schien der Spielfilm. Bis 1942 entstande
 n schätzungsweise rund 100 deutsche Kolonial- und Propagandafilme\, deren Ge
 schichte in Afrika spielt. Sie wurden in Deutschland mit Schwarzen Deutsch
 en und Afrikanern\, die in Deutschland lebten\, hergestellt. Wer waren die
 se Schwarzen Komparsen und wie sind sie nach Deutschland gekommen? Warum a
 rbeiteten sie beim Film? Welche Rollen spielten sie und welche Botschaft v
 ermittelten diese? Wie erlebten sie den Alltag als Schwarze in der Weimare
 r Republik und in der Nazizeit? Diese Fragen beantwortet das Geschichts-Fe
 ature 'Pagen in der Traumfabrik' auf zwei Ebenen: eindrucksvolle Spielfilm
 ausschnitte - von Ernst Lubitschs 'Austernprinzessin' bis hin zu Josef von
  Baky's 'Münchhausen' - werden historisch eingeordnet und kommentiert. Hinzu ko
 mmen Statements von vier ehemaligen Schwarze Komparsen\, die schon als Kin
 der beim Film mitgewirkt haben.  &nbsp\; Die Erinnerungen der Zeitzeugen s
 ind einzigartige Zeugnisse. In Verbindung mit den Spielfilmzitaten machen 
 sie deutsche Geschichte als Teil der persönlichen Lebensgeschichte von Schwar
 zen erfahrbar. Ihr Blick auf den alltäglichen Rassismus zwischen 1919 und 19
 45\, auf die Eskalation der Demütigungen\, Verbote und Lebensgefahren ist neu: 
 sowohl in der deutschen Geschichtsbetrachtung als auch in der Filmforschun
 g. Vor allem aber in der bundesdeutschen Fernsehberichterstattung. Die Per
 spektive der Betroffenen ermöglicht Einblicke in ein bisher nicht beachtete F
 acetten deutscher Zeit- und Filmgeschichte und dessen Auswirkungen bis heu
 te. Preise: United Nations Special Award und intermedia-globe SILVER and a
 uf dem WorldMediaFestival Hamburg 2003 und Platz Zwei auf dem Prix Europa 
 Iris Berlin 2002\nSchwarze im NS-Staat\nRegie: Manfred Uhlig/Peter Martin 
 BRD | 2002\, 30 min | dt. Produzent: Stiftung für Wissenschaft und KulturSchwar
 ze Menschen wurden neben Juden und Sinti und Roma im Nationalsozialismus O
 pfer der rassenhygienischer Ideologie und Politik. Die europäische Erfindung
  von *Rasse* führte im NS-Staat zu Gesetzen\, die bpsw. Eheschließungen von Schw
 arzen und weißen&nbsp\;Menschen verboten und diese verfolgen. Der Film stel
 lt fünf Schwarze Deutsche vor\, die in dieser Zeit als einige der wenigen überlebt h
 aben. Unter anderem kommt der 1928 in Erfurt geborenen Gert Schramm zu Wor
 t\, dem die Nazis unter Berufung auf die sogenannten Nürnberger Rassengesetze e
 ine Lehrausbildung verweigerten und ihn 1944 im Alter von 15 Jahren nach B
 uchenwald deportierten. Sein Vater wurde bereits 1941 nach Auschwitz depor
 tiert und kam dort ums Leben.\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zu
 m Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de
 \n
DTSTART;VALUE=DATE:20131107
DTEND;VALUE=DATE:20131108
SUMMARY:World Wide Cinema: Pagen in der Traumfabrik & Schwarze im NS-Staat
END:VEVENT
END:VCALENDAR
