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DESCRIPTION:Der neue ?FILM VON UNTEN? von Leslie Franke und Herdolor Lorenz
  | In zwei FolgenDE 2024\, jew. 102 Min.\, deutsche Originalfassung? Bunde
 sweiter Premierentag ?18:00 Uhr: Teil 1: Eigentum statt Menschenrecht19:50
  Uhr: Diskussion mit Matthias Coers20:30 Uhr: Teil 2: Enteignung statt Mie
 te für die Rendite Seit die Gemeinnützigkeit des Wohnbaus fast überall in Europa aufgehob
 en ist\, gilt Wohnen nicht mehr als Menschenrecht.Nun entscheidet der Mark
 t\, wo Menschen leben. Damit hat sich ein beispielloses System der Vernich
 tung bezahlbaren Wohnraums etabliert\, das unsere Gesellschaft im Kern aus
 einander dividiert.In Deutschland allgemein und besonders in den Groß-Städten
  leben traditionell mehr Menschen zur Miete als in Eigentum. In Berlin sin
 d es sogar 82%. Diese Menschen sind zunehmend bedroht. Eine neoliberale Po
 litik seit der Jahrtausendwende ? dann aber vor allem die Finanzkrise sind
  die Ursache dieser Entwicklung. Seitdem kreist sehr viel internationales 
 Kapital um das sogenannte Betongold. Ein vergleichsweise guter Mieter*inne
 nschutz in Deutschland wurde zum Wohle des Kapitals mehr und mehr aufgewei
 cht.Seither geht es nicht mehr ums Wohnen\, sondern um Geldanlage. ?SOLD C
 ITY? zeigt auf der einen Seite die Ursachen dieses Immobilienbooms\, wie d
 ie Betroffenen ihn erleben und wie wir uns wehren können. Wir schauen aber au
 ch über den Tellerrand nach Wien oder in das hochkapitalistische Singapur.Hier 
 finden wir eine beispielhafte Wohnungspolitik ? sinnvoll und denkbar auch 
 hierzulande? Der 1. Teil befasst sich mit dem System der Umwandlung von Wo
 hnraum in Konzern-Eigentum. Banken\, Fonds und internationales Anlagekapit
 al drängen in die Städte.Kaum jemand scheint mehr sicher vor dem Verkauf seine
 r Wohnung. Beim Kasse-Machen sind die einzigen\, die dabei stören\, die Miete
 r. So formuliert es Daniel Diekmann aus der Habersaathstrasse in Berlin. B
 eim Entmieten und Zwangsräumen werden die Eigentümer mit ihren teils kriminellen 
 Methoden von der Polizei gedeckt. Wohnen ist Daseinsvorsorge und Menschenr
 echt.Doch die Politik scheint sich völlig von ihrer Versorgungspflicht zu ver
 abschieden. Der Sozialwohnungsbau schwindet im Dienste privater Investoren
  seit Jahrzehnten trotz Milliarden schwerer Subventionen.Wie sieht das in 
 anderen Großstädten wie London oder Wien aus\, um die das Investorenkapital e
 benso kreist?Der 2. Teil widmet sich dem System\, das großen Wohnkonzernen 
 erlaubt\, mit der Miete hauptsächlich die Dividenden der Aktionäre finanzieren
 .Dies verbinden wir zum einen mit der Forderung der Volksinitiative ?Deuts
 che Wohnen &amp\; Co? nach Enteignung großer Wohnungskonzerne.Zum anderen s
 chauen wir wohnungspolitisch über den Tellerrand in andere Länder.In London ist d
 ie Situation für Mieter*innen noch um einige Zacken schärfer.Anna Minton\, Buchau
 torin und Dozentin beschreibt die Verdrängung der arbeitenden Bevölkerung nicht
  mehr als Gentrifizierung\, sondern als Sterilisierung der Städte.Nur Wien s
 chafft es scheinbar spielend\, dass private Investoren zwei Drittel als ge
 förderte Wohnungen bauen müssen und die Mieter darin ihr Leben lang sicher sind. W
 arum ist das bei uns nicht möglich? Boden ist ein begrenztes Gut.Wenn viel ?f
 reies Kapital? über dem Boden kreist\, explodieren die Bodenpreise. Genau das i
 st seit der Finanzkrise passiert. Ein unlösbares Problem? In der Pause ? ca. 
 19:50 Uhr ? laden wir zur gemeinsamen Diskussion mit Matthias Coers ein. M
 atthias ist Filmemacher\, Fotograf\, Soziologe mit besonderem Blick für Wohnen\
 , Stadtentwicklung\, Nachbarschaft\, sozialen und ökologischen Interventionen
 .Sein neuer Film ?Varieté Utopolis oder einige Meter Autobahn? wird ebenfall
 s im Juni in Berlin Premiere haben.\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nL
 ink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-ber
 lin.de\n
DTSTART;VALUE=DATE:20240602
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SUMMARY:'Sold City ? Wenn Wohnen zur Ware wird' - Film in zwei Teilen im Re
 genbogenKino
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