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DESCRIPTION:In drei Gesprächen begegnen sich jeweils im Tandem Kuratorinnen u
 nd Kuratoren des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst de
 r Staatlichen Museen zu Berlin sowie MuseumsexpertInnen und Wissenschaftle
 rInnen aus Indien\, China und Peru.Drei Gespräche:Der Kurator Raffael Dedo G
 adebusch und der indische Kunst- und Kulturhistoriker Jyotindra Jain sprec
 hen über ein Indien-Bild\, das durch die stetige Produktion von Darstellungen d
 es Taj Mahals in Literatur\, Malerei und nicht zuletzt der Fotografie exot
 isch verklärt und romantisiert wurde. Ausganspunkt des Gespräch bildet ein sel
 tener\, um 1800 entstandener Grundriss des monumentalen Gartengrabs\, das 
 als archetypisches islamisches Bauwerk die Ästhetik der höfischen Kultur Indie
 ns bis ins frühe 20. Jahrhundert geprägt hat und im Zentrum des Ausstellungsmodul
 s Höfisches Indien stehen wird.Der chinesische Kunsthistoriker Wei Hu und Kla
 as Ruitenbeek\, Direktor des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Musee
 n zu Berlin\, schlagen am Beispiel der Seidenraupe einen Bogen von frühkapitali
 stischen Wirtschaftsmethoden bis zur China-Mode in Preußen. China und Preuße
 n verband nicht nur die staatliche Förderung der Seidenraupenzucht. Die Seide
 nraupe selbst findet sich als Motiv auch in der Kunst der beiden Länder\, wo
 bei sich gegenseitige Einflüsse feststellen lassen. Ein Thema\, das im Humboldt
  Forum in dem vom chinesischen Künstler und Architekten Wang Shu gestalteten Au
 sstellungsmodul aufgenommen wird.Die Kuratorin Manuela Fischer und die per
 uanische Kunsthistorikerin Natalia Majluf nehmen sich im Gespräch Phänomenen v
 on Anpassungen und Aneignungen an. Exponate vorspanischer Gesellschaften a
 n der Pazifikküste Südamerikas lassen Rückschlüsse darauf zu\, wie sich diese Kulturen außerord
 entliche Umwelteinflüsse zu Eigen gemacht haben. Anhand weiterer Objekte des Au
 sstellungsmoduls Am Humboldtstrom im künftigen Humboldt Forum lassen sich zudem
  Variationen solcher Aneignungen aufzeigen.EINTRITTfrei\, Anmeldung bis zu
 m 23.01. unter events.humboldtforum.com. Für spontane Gäste steht ab 18:45 Uhr ei
 n begrenztes Kartenkontingent an der Abendkasse zur Verfügung.ORTHaus Ungarn Ka
 rl-Liebknecht-Straße 9\, 10178 Berlin\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\n
 Link zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-be
 rlin.de\n
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SUMMARY:Einblicke ? KuratorInnen und internationale ExpertInnen im Gespräch 
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