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DESCRIPTION:Ab dem 4. Oktober 2019 präsentiert das Europäische Netzwerk Erinner
 ung und Solidarität auf dem Dorothea-Schlegel-Platz in Berlin eine Open-Air-
 Ausstellung\, welche die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg in Mittel- und Ost
 europa vor Augen führt. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Historik
 erinnen und Historikern aus über einem Dutzend Ländern und veranschaulicht insbes
 ondere die einschneidenden politischen\, sozialen\, wirtschaftlichen und k
 ulturellen Entwicklungen zwischen 1918 und 1923. Zahlreiche Fotos und weit
 ere historische Dokumente wie Abbildungen\, Karten\, Filme und individuell
 e Zeugnisse werden multimedial präsentiert und eröffnen den Besucherinnen und B
 esuchern ein vielschichtiges Bild des nach dem Krieg entstehenden ?Neuen E
 uropa?\, das in vielfacher Weise noch immer unsere Gegenwart prägt. Der Erst
 e Weltkrieg veränderte Ostmitteleuropa vollständig. Fast alle Grenzen wurden n
 eu gezogen\, oft im Zuge andauernder militärischer Konflikte\, die erst 1923
  endeten. Nach den ungeheuren Verlusten an Menschenleben und Gütern in den am K
 rieg beteiligten Staaten wurde mit dem Wiederaufbau der Region begonnen\, 
 verbunden mit ihrer Modernisierung. Ein ?Neues Europa? entstand. \nProf. D
 r. Jay Winter von der Yale-University\, Mitglied des akademischen Beirates
  der Ausstellung\, unterstreicht diesen Aspekt: ?Die Geschichte des neuen 
 Europas\, das aus den Ruinen von 1914?18 entstand\, wurde bisher nicht erz
 ählt. Hier werden die Umbrüche\, welche die Welt\, in der wir heute leben\, formt
 en\, auf eine eindrucksvolle Weise dokumentiert und aufgezeigt.? Prof. Dr.
  Matthias Weber\, der Vorsitzende des Lenkungsausschusses des Europäischen N
 etzwerks Erinnerung und Solidarität\, betonte anlässlich der Präsentation: ?Die 
 intensive Vorbereitung dieser außergewöhnlichen Ausstellung durch einen intern
 ationalen Kreis von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat sich gel
 ohnt. Mir geht es vor allem darum\, die in Europa bis heute oft unterschie
 dlichen Perspektiven auf die Vergangenheit zu verdeutlichen und sie mitein
 ander zu verbinden\, um dadurch zur wechselseitigen Verständigung beizutrage
 n?. Die Ausstellung ist als weiß-silbriger Pavillon in Würfelform gestaltet und 
 zieht durch ihre einzigartige Form die Aufmerksamkeit auf sich. Die Inform
 ationen und Bildmaterialien sind auf den Innen- und den Außenwänden der Konst
 ruktion angeordnet. ?Die Ausstellung erzählt die Geschichte der Entstehung e
 iner neuen politischen Ordnung. Der Kontrast zwischen Alt und Neu wird dur
 ch die Verwendung von zwei Materialien deutlich ? nüchterner Stahl kontrastiert
  mit einem leichten\, hellen Stoff?\, sagt Andrzej Jaworski von Jaz Plus A
 rchitekci\, dem für Design und Gestaltung des Pavillons verantwortlichen Archit
 ekturbüro. Weitere Informationen über die Ausstellung\, ihre Kuratoren sowie das Tea
 m von Expertinnen und Experten finden Sie unter: www.enrs.eu/afterthegreat
 war.\n&nbsp\;\n&nbsp\;\nORGANISIERT VON: Europäisches Netzwerk Erinnerung un
 d Solidarität (ENRS) \nDAS ENRS WIRD FINANZIERT VON: Die Beauftragte der Bun
 desregierung für Kultur und Medien (Deutschland)\, Ministerium für Kultur und Nation
 ales Erbe (Polen)\, Ministerium für Humanressourcen (Ungarn)\, Ministerium für Kultu
 r (Slowakei)\, Ministerium für Kultur und Nationale Identität (Rumänien) Finanziert
  vom Ministerium für Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen als Teil des
  mehrjährigen Programmes ?Niepodleg?a? 2017?2022. PARTNER: Bundesinstitut für Kul
 tur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE)\, Deutsches Kultu
 rforum östliches Europa\, EUNIC: Nationale Kulturinstitute in der Europäischen 
 Union\, Polnisches Institut in Berlin\, Slowakisches Institut in Berlin\, 
 Rumänisches Kulturinstitut in Berlin\, EUscreen\, European Film Gateway Das 
 Europäische Netzwerk Erinnerung und Solidarität (ENRS) ist eine internationale
  Initiative zur Erforschung\, Dokumentation und Vermittlung der Geschichte
  Europas im 20. Jahrhundert. Es fördert den Dialog über eine europäische Erinnerungs
 kultur unter besonderer Berücksichtigung der Erfahrungen von Diktatur\, Krieg u
 nd Widerstand. Mitglieder des Netzwerkes sind: Deutschland\, Polen\, die S
 lowakei\, Ungarn und Rumänien. www.enrs.eu\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin
 \n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-i
 n-berlin.de\n
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SUMMARY:Open-Air-Ausstellung im Zentrum Berlins ? ?Nach dem Großen Krieg. Ei
 n Neues Europa 1918?1923?
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