BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Gratis-in-Berlin//NONSGML kigkonsult.se iCalcreator 2.14//
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Gratis-in-Berlin Tip Kalender
X-WR-CALDESC:Erhalte Gratis-in-Berlin Tips in deinem Kalender
BEGIN:VEVENT
UID:20260728T235240UTC-28331brFSo@Gratis-in-Berlin
DTSTAMP:20260728T235240Z
DESCRIPTION:Programm zur Ausstellung 'Hin und weg. Der Palast der Republik 
 ist Gegenwart'?Das ist Geschichte?\, das ?gehört doch ins Museum?. Was gerne 
 abfällig über Vergangenes gesagt wird\, ist der zentrale Ausgangspunkt der Museum
 sarbeit. Ausstellungshäuser werden als das kulturelle Gedächtnis unserer Gesel
 lschaft verstanden. Ihre Aufgabe ist es\, kulturelles Erbe zu bewahren und
  Geschichte verständlich zu machen.Ruth Rosenberger (Zeithistorikerin und Di
 gitalexpertin Haus der Geschichte\, Bonn)\, Joachim Baur (Kulturwissenscha
 ftler TU Dortmund) und Anke Schnabel (Kuratorin der Ausstellung Hin und We
 g. Der Palast der Republik ist Gegenwart\, Humboldt Forum) blicken im Gesp
 räch mit Nhi Le (Moderatorin und Journalistin beim NDR) auf das Spannungsfel
 d zwischen dem Erzählen von Geschichte\, der Einbeziehung verschiedener Stim
 men und der Vermittlung von Wissen.In der Ausstellung Hin und Weg. Der Pal
 ast der Republik ist Gegenwart im Humboldt Forum steht der außergewöhnliche Vo
 rgängerbau der DDR im Mittelpunkt. Dabei gibt es viele unterschiedliche Blic
 ke auf den Palast der Republik\, wie verschiedene Zeitzeug*innen in der Au
 sstellung berichten. Gleichzeitig haben Museumsmacher*innen auch immer ihr
 en persönlichen Blick auf die Geschichte. Keine Ausstellung ist objektiv\, we
 rturteilsfrei und vermittelt reines Wissen.Denn wie und was ausgestellt wi
 rd\, wie das Vergangene geordnet\, erzählt und mit unserer Gegenwart verbund
 en wird und mit welchen Griffen aus der Vergangenheit heraus in die Zukunf
 t geblickt wird (und andersherum)\, ist ein weites Feld. Die Veranstaltung
  widmet sich der Frage\, ob eine Geschichtsausstellung nur Informationsmed
 ium ist\, die Wissen über unsere Vergangenheit vermittelt\, oder ob sie Geschic
 hte auch aus Unterhaltszwecken erzählt. Wer darf an der Ausarbeitung einer s
 olchen Ausstellung mitwirken und wie weit sollten Menschen in den Prozess 
 der Ausarbeitung einbezogen werden? Soll sie sich den Sehgewohnheiten dem 
 Zeitgeist anpassen oder als ?Fels in der Brandung? auch Wandel überstehen?MITWI
 RKENDEJoachim Baur ist Kurator und Professor für Empirische Kulturwissenschaft 
 am Institut für Kunst und Materielle Kultur der TU Dortmund. Mit Katrin Pieper 
 betreibt er seit 2010 das Büro »Die Exponauten. Ausstellungen et cetera« in Berl
 in (www.die-exponauten.com). Zahlreiche Ausstellungen\, zuletzt u.a. Über/S
 ehen. Bildregime der Migration (Duisburg 2023)\, Moving Things. Zur Materi
 alität von Flucht und Migration (Göttingen 2022)\, Räume des Wissens. Die Basisau
 sstellung im Forum Wissen Göttingen (2022)\, Das Kapital. 150 Jahre Kritik de
 r politischen Ökonomie (Museum der Arbeit Hamburg\, 2017/18). Er lehrt und 
 forscht zu Repräsentationen von Migration\, Analysen materieller Kultur\, Ge
 schichte und Zukunft des Museums\, kuratorische Theorie und Praxis. Zuletz
 t organisierte er mit Nora Sternfeld die Konferenz ?Das radikaldemokratisc
 he Museum revisited? (www.radikaldemokratisches.museum). Seit 2023 ist er 
 im Vorstand von ICOM Deutschland.Dr. Ruth Rosenberger ist Zeithistorikerin
  und ausgewiesene Digitalexpertin im Kulturbereich. Sie hat Geschichte und
  Germanistik studiert und wurde bei Prof. Lutz Raphael an der Universität Tr
 ier promoviert. Nach Tätigkeiten als Wissenschaftlerin an der Universität sowi
 e im Bereich der Forschungs- und Unternehmenskommunikation begann sie ab 2
 010 den Digital-Bereich der Stiftung Haus der Geschichte aufzubauen. Zur A
 bteilung Digitale Dienste gehören seit 2017 neben der Onlineredaktion\, das Z
 eitzeugen-Team\, die Medienproduktion für alle Ausstellungen und die IT. Ruth R
 osenberger ist Mitglied im Beirat des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg s
 owie im Internationalen Beirat der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung.Ank
 e Schnabel ist Kuratorin im Programmteam »Der Palast der Republik ist Gegen
 wart«. Geboren und aufgewachsen in West-Berlin ist sie als Historikerin sei
 t über 20 Jahren für Museen und Gedenkstätten tätig\, darunter Jüdisches Museum Berlin und Mu
 seum Neukölln. Seit 2015 arbeitet sie für die Stiftung Humboldt Forum\, verantwort
 ete zuletzt das Projekt ?Erinnerungsarbeit im Humboldt Forum? und war Kura
 torin im Team der Sonderausstellung ?Hin und weg. Der Palast der Republik 
 ist Gegenwart?.Moderatorin Nhi Le ist Journalistin\, Speakerin und Moderat
 orin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Gesellschaft und digitale Medien- sowi
 e Popkultur. 2020/21 schrieb sie die ?The Female Gaze? Kolumne für die Süddeutsche Z
 eitung\, von 2021 bis 2023 volontierte Nhi Le beim Norddeutschen Rundfunk.
 Partner ist das Programm eCommemoration der Ko?rber-Stiftung- kostenfrei\,
  kein Ticket erforderlich- Sprache: Deutsch- Mechanische Arena im Foyer- D
 auer: 60 Minuten- Gehört zu: Ohne Ende Palast\, Hin und weg\n\nViel Spass wünscht 
 Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: htt
 p://www.gratis-in-berlin.de\n
DTSTART;VALUE=DATE:20240616
DTEND;VALUE=DATE:20240617
SUMMARY:Wie Geschichte(n) ausstellen? Kuratieren im Wandel
END:VEVENT
END:VCALENDAR
