BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Gratis-in-Berlin//NONSGML kigkonsult.se iCalcreator 2.14//
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Gratis-in-Berlin Tip Kalender
X-WR-CALDESC:Erhalte Gratis-in-Berlin Tips in deinem Kalender
BEGIN:VEVENT
UID:20260731T010603UTC-1203pWFUcm@Gratis-in-Berlin
DTSTAMP:20260731T010603Z
DESCRIPTION:Podiumsdiskussion um 17 Uhr und Führungen um 13 und 14 Uhr mitEliaou
  Balouka (Migrationspsychologe\, England)\, Onias Landveld (spoken word-Künstle
 r\, Niederlande)\, Assumpta Mugiraneza (IRIBA-Zentrum für multimediales Erbe\, 
 Ruanda)\, Roey Zeevi (Pädagoge\, Israel)\, Christian Hajer (Vermittler / Sta
 dtplaner) Alex Stolze (world e.V.\, Neustettlin)\, Caroline Assad\, Marc W
 rasse (beide Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss)\, Patrick Helber
 \, Andrea Scholz (beide Ethnologisches Museum\, Berlin).Welche Spuren kolo
 nialer und nationalsozialistischer Geschichten und Verbrechen lassen sich 
 in den Ausstellungen des heutigen Humboldt Forums auffinden? Im kollaborat
 iven Projekt Verflochtene Erinnerung(en)? reflektieren Expert*innen der Be
 rliner Stadtgesellschaft\, internationale Partner*innen\, Mitarbeiter*inne
 n des Ethnologischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin und der Stif
 tung Humboldt Forum im Berliner Schloss Möglichkeiten der Bildung und Vermitt
 lung\, sich multiperspektivisch mit Erinnerungen an die Shoah und an Verbr
 echen des Kolonialismus auseinanderzusetzen. Sie haben in den Sammlungen d
 es Ethnologischen Museums und der Geschichte des Ortes des Berliner Schlos
 ses anschauliche Beispiele gefunden: Die Skulptur der kamerunischen Königmutt
 er Naya etwa wurde bereits 1933 in einer nationalsozialistischen Propagand
 aschau präsentiert\, heute ist sie im Raum Koloniales Kamerun im Humboldt Fo
 rum zu sehen.Auch biografische Spuren sind mit der konkreten Geschichte de
 s Ortes verbunden: Der Rassenhygieniker Eugen Fischer war Senator der im B
 erliner Schloss ansässigen Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft.In den Führungen und Gespr
 ächen spielt auch die heutige Erinnerung eine Rolle. Wie kann die Anerkennun
 g von Differenz in ein gesellschaftliches Erinnern übertragen werden\, das Raum
  lässt für pluralistische jüdische und postkoloniale Stimmen der Gegenwart?Zwei einstündige
  Führungen auf Englisch und Deutsch um 13 Uhr (Treffpunkt F\, 2. OG) und 14 Uhr
  (Treffpunkt A im Foyer) stellen unterschiedliche Spuren\, Biografien\, Ob
 jekte und Orte der Kolonial- und NS-Geschichte vor.Den Abschluss bildet ei
 ne Podiumsdiskussion auf Englisch über die Chancen einer solidarischen Erinneru
 ngskultur in der postmigrantischen Gesellschaft in Saal 5 im 1. OG um 17 U
 hr. Sie wird durch eine musikalische Performance von Alex Stolze gerahmt.D
 ie Veranstaltungen finden im Rahmen des Museumssonntag Berlin statt und si
 nd kostenlos. Sie werden unterstützt von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesells
 chaftlichen Zusammenhalt im Rahmen des Programms zur Prävention von Antisemi
 tismus und Förderung des interreligiösen Dialogs.BETEILIGTECaroline Assad ist Re
 ferentin für Internationales und Diversität in der Stabsstelle Strategie an der S
 tiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss. Caroline Assad bringt Arbeitse
 rfahrungen im der Organisationsentwicklung\, im Management und in der der 
 Diversitätsorientierung in internationaler Kulturarbeit. So arbeitete sie am
  Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung an einer Studie zu
 r Diversität Auswärtiger Kultur- und Bildungspolitik\, entwickelte Gesprächs- un
 d Publikationsformate zum Thema. Davor war sie in der kulturellen Bildung\
 , u.a. bei der Akademie der bildenden Künste in Wien\, bei der UNICEF in Kharto
 um und in Berlin am HKW tätig. Als Geschäftsführerin des Vereins WIR MACHEN DAS hat
  sie Erfahrungen im Management von Projekten mit internationalen Autor*inn
 en\, Künstler*innen und anderen Kulturschaffenden aus Kriegs- und Krisenregione
 n. Sie hat Erziehungs- und Bildungswissenschaften an der Freien Universität 
 Berlin studiert sowie Public Administration an der Hertie School.Eliaou Ba
 louka ist klinischer Psychologe und Doktorand in psychosozialen Studien an
  der Birkbeck University. Seine Forschung befasst sich mit der jüdisch-muslimis
 chen Geschichte der Minderheitenbildung in Nordafrika und in der europäische
 n urbanen Diaspora außerhalb und jenseits der Israel-Palästina-Frage. Er leis
 tet wichtige wissenschaftliche Arbeit\, indem er sich mit der langen einhe
 imischen Geschichte und ihrem Bruch in der Moderne auseinandersetzt. Es be
 leuchtet das Erbe der wenig bekannten Geschichte der jüdisch-muslimischen Symbi
 ose und der Minderheitenvielfalt in Algerien und gibt Bevölkerungsgruppen ein
 e Stimme\, deren Geschichte nicht gehört wurde.Nach einem dreijährigen Studium 
 an einer talmudischen Schule in al-Quds/Jerusalem erwarb Eliaou einen Mast
 er-Abschluss in klinischer Psychologie\, Psychopathologie und Psychoanalys
 e an der Universität Straßburg\, Frankreich\, und absolvierte eine klinische 
 Spezialisierung in Peer-Support an der Université Paris 5.Eliaou arbeitete f
 ünf Jahre lang als klinischer Psychologe und nutzte seinen Beruf\, um ein Forsc
 hungsprojekt zu entwickeln\, das sich mit den psychosozialen Aspekten trad
 itioneller religiöser Gemeinschaften und den transgenerationalen Auswirkungen
  von Exil/Migration befasst.Christian Hajer studierte Landschaftsplanung s
 owie Stadt- und Regionalplanung in Berlin und Venedig. Bei der ?Topographi
 e des Terrors?\, dem Bundeskanzleramt\, dem Flughafen Tempelhof und dem Hu
 mboldt Forum arbeitete er in der Planungskommunikation. Seine aktuellen In
 teressensgebiete umfassen Klimaanpassung und nachhaltige Stadtentwicklung.
 Seit den 1990er Jahren ist er als freier Referent und Berater für international
 e Delegationen zu Planungsthemen in Berlin und der Region unterwegs.Patric
 k Helber hat in Tübingen und Dublin Geschichte und Politikwis&shy\;senschaft st
 udiert und 2014 in Neuerer und Neuester Geschichte in Heidelberg promovier
 t. In seinem Buch ?Dancehall und Homophobie? geht es um postkoloniale Pers
 pektiven auf die Geschichte und Kultur Jamaikas. Er lebt in Berlin\, arbei
 tet im Ethnologischen Museum als wissenschaft&shy\;licher Mitarbeiter im B
 ereich Bildung und Vermittlung und ist Moderator einer Radiosen&shy\;dung 
 über karibische Populärkultur. Darüber hinaus legt Patrick Helber unter dem Namen Scam
 pylama Sound seit 2003 Reggae\, Ska und Dancehall auf Vinyl auf.Onias Land
 veld ist ein niederländischer multidisziplinärer Künstler und Dramatiker\, der in s
 einer Arbeit auch gesprochenes Wort und Animation verwendet. Seine Eltern 
 haben beide surinamische Maroon-Wurzeln (Saamaka und Ndyuka). Als Kind mus
 ste seine Familie wegen des Bürgerkriegs aus Südamerika fliehen. Obwohl seine Famili
 e wieder nach Suriname zog\, kehrte Landveld 1998 in die Niederlande zurück. Er
  hat eine starke Verbindung zu seiner Herkunftsgemeinschaft\, ihren Tradit
 ionen und ihrem Wissen ? er stand in Kontakt mit dem Ethnologischen Museum
 /Humboldt Forum wegen eines Sammlungsgegenstands aus dem Ndyuka-Dorf Wanha
 tti\, in dem sein Onkel ein traditionelles Oberhaupt istAssumpta Mugiranez
 a ist eine französisch-ruandische Akademikerin mit Abschlüssen in Erziehungswissen
 schaften\, Sozialpsychologie und Politikwissenschaft. Seit 1994 konzentrie
 rt sich ihre Forschung auf Völkermorde und extreme Gewalt\, insbesondere durc
 h intensive Diskursanalysen. Seit 2010 ist sie Mitbegründerin und Leiterin des 
 IRIBA-Zentrums für multimediales Erbe. Dieses Zentrum für audiovisuelle Archive aus 
 Ruanda arbeitet an der Schnittstelle zwischen akademischer Forschung und P
 raxis. Es umfasst Materialien aus über einem Jahrhundert und ist frei zugänglich.
 Sie ist Autorin und Ko-Autorin einer Reihe von Artikeln zu den Themen Hass
 -Rede\, Propaganda\, Geschichtsvermittlung und der Rolle von Archiven beim
  Staatsaufbau und der Dekonstruktion von Hass-Ideologien.Andrea Scholz ist
  Kuratorin für transkulturelle Zusammenarbeit im Ethnologischen Museum und Muse
 um für Asiatische Kunst in Berlin. Sie ist ausgebildete Anthropologin mit dem S
 chwerpunkt Amazonien und arbeitet seit 10 Jahren in verschiedenen Kooperat
 ionsprojekten mit indigenen Gemeinschaften und Bildungsprojekten\, hauptsäch
 lich in Lateinamerika.Alex Stolze ist ein ostdeutsch-jüdischer Musiker\, Produz
 ent und Songwriter. Seine Kunst spiegelt ein Leben wider\, in dem er sich 
 mit seiner jüdischen Identität und seiner Verbindung zu Israel auseinandersetzt. 
 Er ist in der Bildungsarbeit aktiv und organisiert Veranstaltungen\, darun
 ter Musikfestivals und solche mit Bezug zur jüdischen Gemeinde. Zurzeit ist Ale
 x am Projekt Verflochtene Erinnerung(en)? beteiligt.Marc Wrasse ist Kurato
 r für Bildung und Vermittlung in der Akademie der Stiftung Humboldt Forum. Aktu
 ell entwickelt er Bildungsformate für eine nachhaltige Auseinandersetzung mit d
 en kolonialen Erbschaften in der Geschichte des Ortes. Zuvor hat er lange 
 für das Jüdische Museum Berlin an der Vermittlung der deutsch-jüdischen Geschichte\, ihre
 n Brüchen und ihrer Widerstandskraft gearbeitet.Roey Zeevi studierte Kommunikat
 ions- und Kulturwissenschaften. Ein Jahrzehnt lang leitete er Bildungsgrup
 pen in Yad Vashem\, bevor er vor sechs Jahren dazu überging mit einen Team von 
 Pädagog*innen landesweite Führungen zu organisieren.Sein Hauptaugenmerk liegt auf
  der Vermittlung des Gedenkens an den Holocaust\, wofür er jährlich mit über 2000 isra
 elischen Lehrer*innen kooperiert. Mit seinen innovativen Ansätzen zur Holoca
 ust-Erziehung versucht er sicherzustellen\, dass die tiefgreifenden Lehren
  der Geschichte Eingang in Bildungseinrichtungen finden.- kostenfrei\, kei
 n Ticket erforderlich- Sprache: Deutsch\, Englisch- Ort: Berlin Ausstellun
 g\, 1. OG\, Saal 5 Berlin Raum\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink z
 um Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.d
 e\n
DTSTART;VALUE=DATE:20241201
DTEND;VALUE=DATE:20241202
SUMMARY:Verflochtene Erinnerung(en) im Humboldt Forum. Spuren der Shoah- un
 d des Kolonialismus im Berliner Schloss und den Ethnologischen Sammlungen
END:VEVENT
END:VCALENDAR
