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DESCRIPTION:Obwohl der winterliche Himmel in Japan häufig klar und sonnig ers
 cheint\, werden auch dort die Tage kürzer und die Zeiten der Dunkelheit länger\, 
 fallen Flora und Fauna zum Teil in Winterschlaf und versinken manche Regio
 nen wochenlang unter Schnee in Stille.Die Präsentation von Bildern\, Holzsch
 nitten\, Keramiken und Lacken aus dem Sammlungsbestand des Museums für Asiatisc
 he Kunst versucht dieser besonderen jahreszeitlichen und emotionalen Stimm
 ung nachzuspüren. Beschränkte Farbigkeit\, zurückhaltende Gestaltung und weniger beach
 tete oder sogar alltägliche Motive bedeuten dabei jedoch keinen Verzicht. Vi
 elmehr laden ihre leisen Töne ein\, zu Ruhe und Besinnung zu kommen und so ko
 nzentrierte Energie zu schöpfen.Monochrome Tuschebilder von Landschaften\, Ge
 stalten des Zen-Buddhismus und dem Vollmond als Symbol der Erleuchtung ver
 weisen auf ein Leben im Einklang mit der Natur sowie auf Beschränkung\, Konz
 entration und Meditation als Wege zu Klarheit und Ausgeglichenheit. Mit Gr
 äsern oder Zuckerrohr dekorierte Schalen des Keramikers Hamada Sh?ji (1894??
 ?1978) veranschaulichen eine Gestaltung\, die sich an natürlichen Formen und Ma
 ßen orientiert. Privat publizierte Holzschnitte (surimono) mit Gedichtaufsc
 hriften\, die traditionell zu Neujahr entstanden und verschenkt wurden\, l
 assen den Übergang in ein neues Jahr anklingen\, der in Japan zu den wichti
 gsten Festtagen zählt. Die hier präsentierten Beispiele bestechen ? mit Ausnah
 me von zwei Blättern ? durch reduzierte\, zum Teil abstrakte oder geometrisc
 he Formen. Die Drucke mit Schlange und Melonen stehen hingegen für das Tierkrei
 szeichen des Jahres 2025\, das nach dem Mondkalender am 29. Januar beginnt
 .An die raue Wirklichkeit unserer Zeit erinnern im Galeriebereich\, der übliche
 rweise der Präsentation großformatiger Stellschirmbilder dient\, ein Memento-
 Mori aus Beton und auf den ersten Blick monochrom-schöne Landschaftsfotografi
 en des 1977 in Hiroshima geborenen\, in Berlin lebenden und arbeitenden Künstle
 rs Reijiro Wada. Sie zeigen Orte historischer Tragödien\, wie seine Heimatsta
 dt\, auf die 1945 eine Atombombe geworfen wurde oder den Aschesee des Vern
 ichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Eine Meeresansicht der aus der Präfektur 
 Mie stammenden Künstlerin Leiko Ikemura erweist sich auf den zweiten Blick als 
 Szene einer Seeschlacht und auf den Fotografien des 1971 in Tokyo geborene
 n Muga Miyahara erscheinen Bombe und Kampfflugzeuge gar in einer sonst der
  Betrachtung von Kunst vorbehaltenen Tokonoma-Bildnische.Einfach nur schön\, 
 mögen die Malereien im neo-traditionellen Stil der vornehmlich national-japan
 ische Motive darstellenden Nihonga (wörtlich: Japan-Bilder) von in Japan hoch
 berühmten Malern wie Yokoyama Taikan oder Kaburagi Kiyokata wirken. Sie wurden 
 in Berlin zuerst 1931 in einer Ausstellung ?Japanischer Malerei der Gegenw
 art? präsentiert und anschließend geschenkt. Im selben Jahr provozierte japan
 isches Militär einen Zwischenfall in der Mandschurei\, der den Auftakt für Spannu
 ngen auf dem Festland markierte\, die schließlich in den Pazifischen Krieg 
 als Teil des Zweiten Weltkriegs mündeten. Der Aspekt der Gleichzeitigkeit ist e
 in Bezugspunkt für die in einem benachbarten Ausstellungsraum bis 3. Februar 20
 25 zu sehende Ausstellung ?Mio Okido: erinnerte Bilder\, imaginierte Gesch
 ichte(n) ? Japan\, Ostasien und ich?.- Eintritt frei- Ort: Museum für Asiatisch
 e Kunst\, 3. OG- 12.12.2024 - 25.03.2025- Ausstellungen im Humboldt Forum 
 in Berlin: mittwochs bis montags von 10:30 ? 18:30 Uhr. Dienstag ist regul
 ärer Schließtag.Abendveranstaltungen beginnen in der Regel um 19 Uhr\, Inform
 ationen zu allen Veranstaltungen unter Programm.- Sonderöffnungszeiten&nbsp\;
  Di. 24.12.2024: geschlossen&nbsp\; Mi. 25.12.2024: 12 bis 18 Uhr&nbsp\; D
 o. 26.12.2024: 12 bis 18 Uhr&nbsp\; Di. 31.12.2024: 10:30 bis 16:30 Uhr\n
 \nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berli
 n Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:Stille\, Reduktion und Monochromie in Kunst aus Japan (Mi - Mo\, au
 ch Feiertage)
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