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DESCRIPTION:Diese Ausstellung führt mitten hinein in die Welt der Künstlerinnen und K
 ünstler der DDR\, zwischen Bühne\, Publikum und Staat. Sie zeigt Fotografien\, die m
 ehr sind als Dokumente: Sie erzählen von Glanz und Widerspruch\, von Freude 
 und Enge\, von individueller Freiheit im Spannungsfeld einer politischen O
 rdnung\, die Kunst zugleich förderte\, kontrollierte und für ihre Zwecke instrumen
 talisierte. Im Zentrum steht das Werk von Maja Lopatta\, geboren 1928 in B
 reslau. Sie war lange Chefredakteurin der ?Unterhaltungskunst ? Zeitschrif
 t für Bühne\, Podium und Manege?. Als Journalistin\, Fotografin und Chronistin 
 erlebte sie den DDR-Kulturbetrieb aus nächster Nähe. Ihre Bilder zeigen Stars 
 wie Ute Freudenberg\, Reinhard Lakomy oder Jiri Korn und Bands wie Karusse
 l\, Puhdys\, City und Karat. Doch ihre Fotografien sind mehr als Porträts vo
 n Berühmtheiten: Sie lassen die Atmosphäre einer Epoche sichtbar werden\, die vol
 ler Kontraste war. Zwischen beschwingter Leichtigkeit\, Auftrittsglanz und
  subversiven Zwischentönen schimmert immer auch eine stille Form von Widersta
 nd: das Beharren auf künstlerischer Ausdruckskraft und persönlicher Haltung. Lopat
 ta selbst verkörperte diesen Geist. Sie schrieb und fotografierte nicht\, um 
 sich im Glanz anderer zu spiegeln\, sondern um die Kraft der Kunst einzufa
 ngen. In ihrer kürzlich erschienen Autobiografie ?Das Leben ist ein Geschenk? t
 ritt sie nicht als Gefährtin berühmter Namen auf\, sondern als eigenständige\, lebe
 nsfrohe Persönlichkeit. Ergänzt werden Loppatas Fotografien durch Werke von Vol
 khard Kühl und Marion Klemp. Kühl fotografierte mit dokumentarischem Blick das Allta
 gsleben im Osten Berlins\, doch seine Leidenschaft galt dem Jazz\, der sch
 on in seiner Idee die Freiheit verkörpert. Marion Klemp wiederum bietet mit i
 hrem Archiv einen vielschichtigen Blick auf die DDR-Alltagskultur\, vom De
 utschen Schauspielhaus bis zur Begleitung von Herman van Veen bei einer se
 iner Tourneen durch die DDR. Gemeinsam eröffnen ihre Arbeiten neue Perspektiv
 en: Sie zeigen die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen\, die im DDR-Alltag 
 Platz fanden und zugleich immer unter der Beobachtung eines Staates stande
 n\, der auch über die Kultur seine Kontrolle ausübte. Gerade in diesem Spannungsfeld
  wird Fotografie zum doppelten Zeugnis: als Bild künstlerischer Bewegung und al
 s stilles Dokument einer politischen Wirklichkeit. Vernissage: Mittwoch\, 
 24. September 2025\, 17:00 UhrÖffnungszeiten täglich 10:00?18:00 UhrLaufzeit 
 bis 31. Oktober 2025\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \n
 Zu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:Rhythmus und Aufbruch ? Kunst im Bild der DDR (täglich)
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