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DESCRIPTION:Familie ist vielfältig\, wandelbar und voller Überraschungen. Jens
 eits klassischer Strukturen und Rollenbilder entstehen neue Perspektiven a
 uf das\, was Familie sein kann: Mehrere temporäre Ausstellungen im Rahmen de
 s Themenjahres ?Beziehungsweise Familie? beleuchten nicht-normative Zugänge 
 zu Familie ? künstlerisch und historisch:Beziehung entsteht oftmals dort\, wo e
 s weder soziale Strukturen noch politische Absicherung für ein stabiles Fundame
 nt gibt.An das wir uns festhalten lautet der Titel der von Minh Duc Pham u
 nd Hai Nam Nguyen kuratierten Ausstellung ? und verweist damit auf die Rea
 lität queerer und migrantischer Erfahrungen. Zeitgenössische Fotografien\, Vide
 os und Installationen zeigen\, wie vielfältig und widersprüchlich über Generationen\, 
 Grenzen und jenseits klassischer Familienbilder gelebt wird. In der Ausste
 llung sind die Arbeiten von Corç George Demir\, Jaewon Kim\, Su-Ran Sichling
 \, Nhu Xuan Hua\, Iden Sungyoung Kim\, Sunil Gupta\, Cheryl Mukherji\, Vut
 h Lyno\, Leonard Suryajaya\, Sarnt Utamachote und Rana Nazzal Hamadeh vert
 reten.Aus neun Ländern kommen die Künstlerinnen\, deren Arbeiten in der Ausstellu
 ng Sich verwandt machen versammelt sind. Gemeinsam ist ihnen eine kolonial
 ismuskritische Perspektive auf entwertete Wissens- und Beziehungsformen. W
 ir alle sind in ein dynamisches Netz von Beziehungen eingewoben: mit ander
 en Menschen\, Tieren\, Pflanzen\, Geistwesen\, dem Kosmos ? aber auch mit 
 unserem Bürostuhl. Sich verwandt machen ist kuratiert von Kerstin Pinther und U
 te Marxreiter\, Ethnologisches Museum / Museum für Asiatische Kunst Berlin und 
 zeigt Arbeiten von Catherine Blackburn\, Aziza Kadyri\, Mae-ling Lokko\, M
 eryl McMaster\, Caroline Monnet\, Katja Novitskova\, Soe Yu Nwe\, Odun Ori
 molade\, Judith Raum\, Cara Romero\, Zina Saro-Wiwa\, Haegue Yang.?Wie tie
 f greift der Staat in das private Leben ein?? fragt die Ausstellung Alles 
 unter dem Himmel. Im Fokus steht das Spannungsverhältnis von Familie und Sta
 at im 20. Jahrhundert in China und Korea ? zwischen Ideologie\, Fürsorge und Ko
 ntrolle. Die Ausstellung ist kuratiert von Maria Sobotka\, co-kuratiert vo
 n Lu Tian\, Museum für Asiatische Kunst Berlin und zeigt Arbeiten von He Chongy
 ue\, Mao Tongqiang\, Jane Jin Kaisen\, Mirae kate-hers Rhee\, Siren Eun Yo
 ung Jung.Vierzehn monumentale Statuen der Brandenburger Kurfürsten aus dem 17. 
 Jahrhundert sind Teil der Dauerausstellung zur Geschichte des Ortes. Darge
 stellt wurde damals allerdings nur eine Hälfte der Familie ? Frauen kamen in
  dieser Form der dynastischen Selbstdarstellung nicht vor. Die Interventio
 n Systemrelevant: Frauen in Herrscherfamilien stellt den Skulpturen daher 
 erstmals vier Fürstinnen aus vier Jahrhunderten gegenüber\, zur Seite und in den Weg
 . Sie beleuchtet unterschiedliche Spielräume der weiblichen Hohenzollern im 
 System Dynastie.Außerdem anwesend ist die Filmemacherin Marina Gning\, dere
 n Dokumentationsserie über senegalesische Tochter-Vater-Beziehungen bereits sei
 t Oktober im Erdgeschoss zu sehen ist.18:00Der Abend wird eröffnet durch die 
 Spoken Word Performance von AVRINA\, gefolgt von Grußworten durch Hartmut D
 orgerloh\, Generalintendant des Humboldt Forums und Raffael Gadebusch\, Le
 iter des Museums für Asiatische Kunst. Minh Duc Pham\, Hai Nam Nguyen\, Kerstin
  Pinther\, Ute Marxreiter\, Maria Sobotka\, Marina Gning und Alfred Hagema
 nn stellen die Ausstellungen in kurzen Gesprächen vor.Im Anschluss an die Er
 öffnung im 1. OG der Treppenhalle finden Kurator*innen- und Künstler*innenführungen in 
 den jeweiligen Ausstellungen im 3. OG statt:19:00-19:20An das wir uns fest
 halten ? Raum 312mit Minh Duc Pham\, Hai Nam Nguyen\, Corç George Su-Ran Sic
 hling und Cheryl MukherjiSystemrelevant: Frauen in Herrscherfamilien ? Tre
 ppenhalle 3. OGmit Alfred Hagemann und Katja Gimpel19:30-19:50Sich verwand
 t machen ? Raum 304mit Kerstin Pinther\, Ute Marxreiter\, Soe Yu Nwe\, Cat
 herine Blackburn und Judith RaumAlles unter dem Himmel ? Raum 319mit Maria
  SobotkaDie Ausstellungen können an der Eröffnung kostenlos besichtigt werden.We
 itere Veranstaltungen und Führungen in den Ausstellungen finden am 28. November
  statt.Beteiligte??????? AVRINA (1992\, Tamil Nadu) ist Dichter und Prosaa
 utor und schreibt über Orte\, Wesen und Zeiten. Besessen von Erinnerungen\, die
  durchdringen und entgleiten ? oft aus der Kindheit ?\, ist avrina?s Schre
 iben ein Auf und Ab\, das vom Verlangen nach dem Meer geprägt ist.Seine Erzähl
 ung wurde 2021 mit dem Short Fiction / University of Essex International S
 hort Story Prize ausgezeichnet. Weitere Arbeiten wurden unter anderem für den C
 RAFT Short Fiction Prize\, den Indiana Review Fiction Prize\, den Berlin W
 riting Prize sowie den Desperate Literature Short Fiction Prize nominiert.
 avrina las bereits beim Bangalore Literature Festival\, dem Mathrubhumi In
 ternational Festival of Letters in Kerala\, Prosanova Hildesheim\, der Aka
 demie der Künste Berlin\, dem LCB\, dem Poesiefestival Berlin\, Lovecrumbs Edin
 burgh und anderen Veranstaltungen.Veröffentlichungen erschienen unter anderem
  in Sinn und Form\, The Bombay Literary Magazine\, Stoff aus Luft\, Kaalac
 huvadu und weiteren Publikationen.2024 war avrina Literaturstipendiat der 
 Stadt Berlin.Neda Sanai ist Sounddesignerin\, DJ und Musikproduzentin mit 
 Sitz in Berlin. Ihre Arbeit nähert sich Klang aus einer kollektiven und quee
 ren Perspektive. Sie waren Resident-DJ bei der ByteFM-Sendung Female: Pres
 sure und haben mehrere Shows beim Berlin Community Radio unter dem DJ-Name
 n Nedalot moderiert\, in denen sie ihre Fähigkeit zeigen\, verschiedene Klan
 gspektren und Musik aus einer dramaturgischen Perspektive zu erkunden.Neda
 lot hat für ihre Arbeit Anerkennung erhalten und unter anderem als Opening-Act 
 für Künstler wie DIPLO\, A. G. Cook und Zebra Katz gespielt. Zudem sind sie für die 
 Organisation von queeren Underground-Clubnächten in Berlin bekannt\, in dene
 n sich Musik\, Kunst und Politik überschneiden.Als Sounddesignerin haben sie mi
 t verschiedenen Künstlerinnen zusammengearbeitet\, darunter CocoRosie für deren Albu
 m Grey Ocean\, Massimiliano Pagliara für dessen EP Toxic Love\, DJ tINI für ihr Debütalbu
 m Tessa sowie Ebow für das Album K4L.Ana von Glasenapp aka. Kimberly Clark - DJ
 -Setist eine Liebhaberin von Grooves\, funky Basslines und engelsgleichen 
 Melodien. Als Kulturorganisatorin und Dramaturgin am Tag wählt sie aus ihrer
  Vinylsammlung mit einem performativen\, nerdigen und intuitiven Blick aus
  und mischt Jazz\, Soul\, Funk\, Hip-Hop und viele angrenzende Genres.- ko
 stenfrei\, kein Ticket erforderlich- Ort: Forum Café sowie Ausstellungen\, 1
 . und 3. OG- Sprachen: Deutsch\, Englisch- Gehört zu: Beziehungsweise Familie
 \, Sich verwandt machen\, An das wir uns festhalten\, Alles unter dem Himm
 el\, Systemrelevant: Frauen in Herrscherfamilien\, Père(s)-Fille(s)\n\nViel 
 Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeb
 oten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:Zeitgenössische Perspektiven. Ausstellungseröffnung im Rahmen des Themens
 chwerpunkts 'Beziehungsweise Familie'
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