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DESCRIPTION:Ausstellung?Erziehung durch Arbeit. ?Asoziale? als Staatsfeinde
  in der DDR? widmet sich einem weitgehend in Vergessenheit geratenen Kapit
 el der DDR-Geschichte: die systematische Ausgrenzung\, Disziplinierung und
  Kriminalisierung von Menschen\, die als ?asozial? galten. Wer nicht dem I
 dealbild des ?sozialistischen Menschen? entsprach ? etwa durch vermeintlic
 he Arbeitsscheu\, abweichenden Lebensstil oder politische Haltung ? wurde 
 zum Staatsfeind erklärt. Medien\, Behörden und Justiz prägten das Bild ?asozialer
  Elemente? als Gefahr für Ordnung\, Arbeitsproduktivität und kollektive Moral. ?E
 rziehung durch Arbeit? zeigt die politisch und ideologisch motivierte Krim
 inalisierung mit Hilfe des ?Asozialenparagrafen?. Die vage Definition ?aso
 zialen Verhaltens? im Gesetz machte den Paragrafen 249 bei der Strafverfol
 gung vielfältig einsetzbar. Dies zeigen die Lebenswege der vierzehn in der A
 usstellung porträtierten Frauen und Männer. Die Bandbreite der Betroffenen rei
 cht vom Punker bis zur Prostituierten\, vom Ausreiseantragsteller bis zum 
 Oppositionellen. Das rigide Vorgehen des SED-Regimes produzierte ?asoziale
  Staatsfeinde? in großer Zahl: Zwischen 1969 und 1989 erfolgten rund 146.00
 0 Verurteilungen nach Paragraf 249\, davon 125.600 mit Freiheitsentzug. Vi
 ele der Betroffenen hätten Hilfe benötigt\, wurden stattdessen aber kriminalisi
 ert. Wer nach Paragraf 249 strafrechtlich verfolgt und verurteilt wurde\, 
 erfuhr Stigmatisierung und Ausgrenzung über die Haftzeit hinaus. Eine strafrech
 tliche Rehabilitierung und finanzielle Entschädigung wegen einer Verurteilun
 g nach Paragraf 249 erhalten Betroffene bis heute nur im Einzelfall. Ausst
 ellungsort: Besucherzentrum des Campus für Demokratie\, Haus 22 | Ruschestraße 1
 03 | 10635 BerlinÖffnungszeiten: täglich 10 bis 18 Uhr\, Eintritt frei Förderer:
  Bundesstiftung zur Aufarbeitung der Folgen der SED-Diktatur\, Beauftragte
  des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Di
 ktatur\, Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung\, Sächsische Land
 esbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur\, Landesbeauftragte für Mecklen
 burg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur\, Landesbeauftragte für die Au
 farbeitung der SED-Diktatur in Sachsen-Anhalt und der Stiftung Menschenwürde un
 d Arbeitswelt. Kooperationspartner: Union der Opferverbände kommunistischer 
 Gewaltherrschaft e.V. (UOKG) und das Deutsche Rundfunk Archiv\n\nViel Spas
 s wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten
 : http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:Erziehung durch Arbeit. ?Asoziale? als Staatsfeinde in der DDR (tägli
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