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DESCRIPTION:Andreas Matthias Pichler\n\nWo genau verlaufen die Grenzen zwis
 chen Jazz auf der einen und Folk\, Rock und Pop auf der anderen Seite? Wor
 in genau unterscheiden sich amerikanische Traditionen von den musikalische
 n Überlieferungen Europas? Und was macht die Alpengipfel anders als die Mou
 ntain Tops der Rocky Mountains? All diese Fragen drängen sich auf\, wenn man
  das Debütalbum der Pichler-Brüder hört.\n\nIn Österreich gelten die Rhythmus-Zwillinge 
 Andreas und Matthias Pichler längst als Geheimtipp der nationalen Jazz-Szene
 . Wolfgang Muthspiel wurde nicht müde\, die 1981 in Tirol geborenen Zwillinge über d
 en grünen Klee zu loben\, als sie ihm 2005 auf seinem Album ?Bright Size' und d
 rei Jahre später nochmals auf ?Earth Mountain' den Rücken stärkten\, denn ihre musi
 kantische Fabulierlust führte den Gitarristen zu ganz neuen Horizonten. In New 
 York reicherten die Pichlers ihren Jazz-Fundus aus erster Hand an. Mittler
 weile haben die beiden verwegenen Klangabenteurer die Gipfel der Tiroler A
 lpen gegen die Straßenschluchten von Berlin eingetauscht. Unentwegt in Euro
 pa und Amerika unterwegs\, lasen sie jeweils auf\, was sie am Wegesrand fa
 nden\, um all das auf ihrer eigenen\, akzentuiert beiläufigen Spielwiese aus
 zukippen.\n\nSchon als Kleinkinder haben die Pichlers zusammen musiziert. 
 Oder sollte man besser sagen\, die unendlichen Weiten des Klanguniversums 
 mit selbstgebauten Instrumenten und einem Resonanzkörper wie der Badewanne au
 sprobiert? In ihrer bisherigen Laufbahn haben sie beileibe nicht nur immer
  gemeinsam auf der Bühne oder im Studio gestanden\, doch am stärksten sind sie st
 ets im symbiotischen Doppelpack\, weil sie dann wieder von jenem unerschro
 ckenen Geist à la Tom Sawyer und Huck Finn befallen werden\, der sie in den 
 Tagen der Kindheit über alle Vorgaben der Erwachsenen hinauswachsen ließ.So können 
 sie etwas wagen\, was bei den meisten europäischen Jazzmusikern unweigerlich
  in die Hosen geht. Ähnlich ihren Brüdern im Geiste\, den amerikanischen Wood Br
 others\, nutzen sie ihren akkumulierten Jazz-Background\, um ein Songalbum
  zu machen. Mit ?Songs' ist keine Sammlung tatsächlicher oder vermeintlicher
  Jazz-Standards gemeint\, sondern das\, was man ganz unvoreingenommen mit 
 Singen verbindet. Ein musikalischer Urimpuls\, der sich in keinen Genre-Käfi
 g sperren lässt.\n\nIm Bauchladen ihrer gemeinsamen Erinnerung kramten sie a
 lle nur denkbaren Einflüsse zusammen\, um sie zu Songperlen zu montieren\, die 
 diese je nach Lichteinfall ganz unterschiedlich schimmern lässt. Jeder Vergl
 eich wäre eine Unterstellung\, denn was die Pichler-Twins da hinlegen\, ist 
 beispiellos\, aber gewollte oder ungewollte Parallelen zu Spain\, Jesse Ha
 rris\, The Sea &amp\; Cake\, den Wood Brothers und gar den besseren Zeiten
  von Simon &amp\; Garfunkel sind nicht zu überhören.Amerikanische Folk-Traditio
 n\, Kirchenlieder von beiden Seiten des großen Teichs\, Barockmusik\, Kinde
 rlieder\, Alpenfolklore\, No Depression\, Jazz\, der frühe Postrock ? all das u
 nd noch viel mehr hinterließ Spuren in den Song-Hybriden von Andreas Matthi
 as Pichler\, die in ihrem Projektnamen auf das obligatorische ?und' verzic
 hten. Nichts davon drängt sich je in den Vordergrund\, alles entfaltet sich 
 wie ein Aroma über den Songs\, das bei jedem Hörer andere Assoziationen auszulösen ve
 rmag. Die verbindenden Elemente der höchst unterschiedlichen\, ausnahmslos au
 f Englisch vorgetragenen Songs sind die englische Sprache und das hohe Maß 
 an doppelt individuellem Feingefühl\, das die beiden Jungs hier an den Tag lege
 n. Es mag an ihrer Herkunft liegen\, dass sie zwar Einflüsse aufblitzen lassen\
 , aber grundsätzlich beeindruckend unbeeindruckt wirken.\n\nViel Spass wünscht Gr
 atis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: https://www.gratis-in-berlin.de/kalender/i
 tem/2021362-andreas-matthias-pichler-duo\nZu den Gratis-in-Berlin Angebote
 n: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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