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DESCRIPTION:Anmerkung Redaktion:&nbsp\; Tip müssen wir leider deaktivieren\, da 
 nicht kostenlos.?O Fortuna\, velut Luna\, statu variabilis....? mit diesen
  Worten beginnen die ?Carmina Burana? (Buranische Lieder) von Carl Orff. E
 s ist die dramatische Klage eines schicksalsgeplagten Menschen\, der die G
 öttin Fortuna beschuldigt\, willkürlich und unberechenbar Glück und Unglück nach ihren Laune
 n zu verteilen. Die Carmina Burana stammen aus dem ?Codex Buranus?\, einer
  einzigartigen Lyriksammlung aus dem Hochmittelalter\, aus der Carl Orff 2
 4 Lieder entnommen und für eine ?Szenische Kantate? vertont hat. Diese Lieder w
 aren vermutlich zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert verfasst worden. Über 
 die Autoren weiß man fast nichts\, die meisten sind unbekannt. Die Sammlung
  kam auf ungeklärte Weise ins Kloster Benediktbeuren / Bayern und wurde dort
  1803 von dem Direktor der Münchner Hofbibliothek Christoph Freiher von Aretini
 m entdeckt\, der im Rahmen der Säkularisierung die Buchbestände aller Klöster zu 
 konfiszieren hatte. Der Codex befand sich\, zusammen mit anderen verbotene
 n Büchern\, in einem gut verschlossenen Behälter und stand der Öffentlichkeit nich
 t zur Verfügung. Sein Inhalt passte so gar nicht in ein Kloster. Er bestand zu 
 großen Teilen aus ziemlich deftigen Liedern zu Trinkgelagen\, Glücksspielen\, Be
 trügereien\, erotischen Abenteuern\, auch Satiren\, die weder Kirche noch Adel 
 verschonten. Fromme Lieder gab es nur wenige. 1847 wurde der Codex vom Bib
 liothekar Johann Andreas Schmeller als Buchausgabe veröffentlicht und erhielt
  nach dem Fundort den Namen ?Carmina Burana?. Als Carl Orff dieses Buch 19
 34 erstmals las\, war er fasziniert von der Schönheit der lateinischen Sprach
 e und ihrer kultisch-archaischen Magie. Sofort beschloss er\, ein Bühnenwerk für Tan
 z\, Orchester und Chor zu komponieren. Er wählte 24 Lieder aus\, die die Hau
 ptthemen des Codex repräsentieren sollten. Die Kantate ist in insgesamt fünf Teil
 e gegliedert: Der erste Teil ist der Fortuna-Anklage gewidmet. Dann folgen
  drei Liedgruppen\, in denen das mittelalterliche Leben unter Fortunas Her
 rschaft dargestellt werden: lieblich-tänzerische Frühlingslieder mit Liebeswerbun
 gen auf der Wiese\, satirische Lieder über Trinkgewohnheiten und Glücksspiel in der 
 Schenke\, erotische Abenteuer im ?Hof der Liebenden?. Im letzten Teil trit
 t Fortuna noch einmal auf\, und ihr Rad (Attribut für den Kreislauf des Lebens)
  kehrt zum Anfangspunkt zurück. Erneut wird sie angeklagt und der Lebenszyklus 
 beginnt von vorn. Der Konzertchor Friedenau und sein Chorleiter Sergi Gili
  Solé präsentieren die Carmina Burana in einer ganz besonderen\, von Orff auto
 risierten musikalischen Form mit zwei Klavieren und Schlagwerk. Durch die 
 reduzierte Instrumentalbegleitung treten die Lieder und die lateinische Sp
 rache stärker in den Vordergrund und entwickeln die kultisch-archaische Magi
 e\, die Orff vorschwebte. Wie aber mögen die Lieder des Codex Buranus im Orig
 inal geklungen haben? Das werden unsere Zuhörer mit dem Berliner Ensemble 'Al
 ta Musica' erleben! Karten im Vorverkauf 15\,- ?: telefonisch unter 827 07
  640\, per Mail unter konzertchor@nbhs.deKarten an der Abendkasse 16\,- ? 
 in der Apostel-Paulus-Kirche ab 17.00 h\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin
 \n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-i
 n-berlin.de\n
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SUMMARY:Carmina Burana von Orff + Originale aus dem MA mit alten Instrument
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