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DESCRIPTION:Der südfranzösische Komponist Darius Milhaud komponierte kurz vor Ausbr
 uch des 2. Weltkriegs eine Filmmusik mit mittelalterlichen Anklängen. Für den pro
 venzalischen König René aus dem Hause Anjou wird hier musiziert\, gefeiert und 
 jongliert.Die sieben Sätze illustrieren einen Reigen bunt-historisierender B
 ilder. Sie zeigen das Gefolge des Königs (Cortège)\, ein Morgenständchen (Aubade)
 \, die Jongleure beim Hoffest und ?La Moussinglade?. Beim Turnier kann man
  das Lanzenstechen (Joutes sur l´Arc) beobachten\, rund um ein Jagdschloss 
 die Jagd des Königs (Chasse à Valabre). Der Tag schließt mit einem nächtlichen Lie
 besgesang (Madrigal nocturne).Diese musikalischen Bilder treten in den Dia
 log mit zwei Räumen im Ethnologischen Museum: Im Mesoamerika-Raum stehen die
  Stelen von Cotzumalhuapa\, auf denen Szenen von höfischem Ballspiel und Mens
 chenopfer zu sehen sind. Im Kameruner Grasland gibt es unzählige Königshäuser mit
  geschnitzten Türbalken und Thronen.Die Mikrokonzerte sind Teil einer Reihe von
  Gratis-Konzerten\, bei denen Musiker*innen des RSB sich in den Dialog mit
  dem Ort und den Ausstellungen begeben. Das Humboldt Forum und das Rundfun
 k-Sinfonieorchester Berlin veranstalten die Mikrokonzerte gemeinsam im Rah
 men des 100. Jubiläums des RSB.Weitere Termine in der Reihe MIKROKONZERTE:So
 . 7. April\, 14.00-16.00 UhrSo. 2. Juni\, 14.00-16.00 UhrMITWIRKENDERudolf
  Döbler wurde 1966 in Achern (Ortenau) geboren. Er studierte bei William Benn
 ett und John Wright an den Musikhochschulen Freiburg und Karlsruhe. Erste 
 Engagements führten ihn als Soloflötist zu den philharmonischen Orchestern in Dess
 au und Hagen. Seit 1993 ist er stellvertretender Soloflötist beim Rundfunk-Si
 nfonieorchester Berlin. Parallel zu seiner Orchestertätigkeit war er von 199
 5 bis 1997 Mitglied des Ensembles musikFabrik NRW\, einem der führenden deutsch
 en Ensembles zeitgenössischer Musik. Er ist Mitglied der ?14 Berliner Flötisten?
  und des Ensembles 7211. Zusammen mit dem holländischen Flötisten Robert Pot un
 terrichtet Rudolf Döbler seit 2002 in Meisterkursen fortgeschrittene Amateure
  und Profis. Seit 2009 ist er künstlerischer Leiter der QUERWIND Flötentage Staufe
 n. Rudolf Döbler ist es ein Bedürfnis\, Menschen für Musik zu begeistern\, seit er auf 
 der Bühne steht. Seine Moderationen eigener Kammerkonzerte\, seine Erfahrung al
 s Kinderkonzert-Moderator sowie sein Engagement als Schulbeauftragter des 
 RSB zeugen davon. Seit 2005 koordiniert\, organisiert und konzipiert er Wo
 rkshops und Probenbesuche für Berliner Schulen und Kindergärten.Anne Mentzen wurd
 e 1981 in Braunschweig geboren\, wo sie mit fünf Jahren ihren ersten Klavierunt
 erricht erhielt. Im Alter von neun Jahren begann sie mit Hornunterricht un
 d wurde ab 1998 von Theodor Wiemes\, dem Solohornisten der Radiophilharmon
 ie Hannover ausgebildet. Sie studierte ab 2000 im Hauptfach Horn an der Ho
 chschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und an der Hochschu
 le für Musik und Theater in Leipzig\, wo sie ihre Ausbildung mit Auszeichnung a
 bschloss. Anne Mentzen gewann sowohl mit dem Horn als auch auf dem Klavier
  mehrfach Bundespreise\, u. a. bei ?Jugend musiziert?. 1999 wurde sie nebe
 n dem ersten Bundespreis mit einem Sonderpreis des Hannoverschen Künstlerbundes
  ausgezeichnet und 2000 zusätzlich mit dem Niedersachsenpreis für ?herausragende 
 Leistungen auf kulturellem Gebiet?. Außerdem erhielt sie Stipendien der Vol
 kswagen Bank (1999)\, des Richard-Wagner-Verbandes (2000)\, und der Gustav
  Mahler Academy (2002\, 2005). Seit 2006 ist Anne Mentzen Hornistin des Ru
 ndfunk-Sinfonieorchesters Berlin. Hier spielt sie in verschiedenen Kammerm
 usikformationen\, wie z. B. dem Ensemble ?Samtblech?.Barbara Pfanzelt wurd
 e in Marktoberdorf im Ostallgäu geboren. Nach abgeschlossener Ausbildung zur
  Feinwerkmechanikerin studierte sie zunächst Elementare Musikpädagogik und wec
 hselte dann zum Hauptfach Klarinette zu Thomas Holzmann und Maximilian Kro
 me an die Hochschule für Musik Nürnberg. Nach kurzer Zeit wurde sie in die Akademie 
 des Philharmonischen Orchesters des Theaters Erfurt aufgenommen und konnte
  zudem wertvolle Orchestererfahrung als Praktikantin und Substitutin in Or
 chestern wie dem Deutschen Radio ? Kammerorchester\, den Berliner Symphoni
 kern\, den Nürnberger Symphonikern\, den Thüringer Symphonikern und den Theatern Cob
 urg und Regensburg sammeln. 2018 war sie Akademistin der renommierten Ense
 mble Akademie Freiburg des Freiburger Barockorchesters und des Ensemble re
 cherches. Seit September 2021 studiert Barbara Pfanzelt in der Klasse von 
 Prof. Martin Spangenberg und Prof. Ralf Forster an der Hochschule für Musik Han
 ns Eisler in Berlin und spielt im Zeitvertrag bei den Münchner Symphonikern.Gud
 run Vogler ist seit 2002 Oboistin und Englischhornistin im Rundfunk-Sinfon
 ieorchester Berlin. Von 1988 bis 1992 war sie Solooboistin am Nationalthea
 ter Weimar. Als zweifache Preisträgerin des ARD-Wettbewerbs im Fach Kammermu
 sik mit dem Bläserquintett ?Kammervereinigung Berlin? spielte sie mit diesem
  bei namhaften Labels CDs ein\, konzertierte erst intensiv deutschlandweit
  und später umfassend international. Von 1992 bis 2019 war sie Mitglied im S
 pezialensemble für Neue Musik ?KNM Berlin?\, mit dem sie u. a. in Buenos Aires\
 , Tokio und Taipeh auftrat. Seit 2015 engagiert sie sich zusätzlich im Musik
 vermittlungs-Bereich des RSB. Als Musikbotschafterin im Klassenraum teilt 
 sie ihre Begeisterung für klassische Musik an Schulen mit jungen Menschen. In v
 erschiedenen Teams entwickelte sie Konzepte für Kinder- und Jugendkonzerte mit.
  Neben konzertanten kammermusikalischen Aktivitäten in verschiedenen Besetzu
 ngen und in verschiedenen Genres\, spielt sie seit 2016 erfolgreich und re
 gelmäßig als Mitglied in der solistischen Formation ?Date for three?.Sung Kw
 on You wurde 1988 in Seoul geboren. Seinen ersten Fagottunterricht erhielt
  er an der ?Seoul Arts High School? bei Kim Beong Yeab. Seit 2005 studiert
  er an der Universität der Künste Berlin bei Eckart Hübner. Er ist Preisträger mehrerer 
 Wettbewerbe in seinem Heimatland und besuchte Meisterkurse bei Eckart Hübner\, 
 Klaus Thunemann und Marc Trénel. Sung Kwon war bereits als Aushilfe im Konze
 rthaus Berlin und beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin tätig. 2009 wurd
 e der damals 21-Jährige als Solo-Fagottist festes Mitglied des Rundfunk-Sinf
 onieorchesters Berlin. Zudem ist er regelmäßig als Kammermusiker und Solist 
 in Korea tätig.- kostenfrei- Bitte geben Sie vor Betreten des Ethnologischen
  Museums im 2. OG Jacken\, Mäntel und große Taschen an der Garderobe oder den
  Schließfächern im Erdgeschoss ab. Die Zahl der Sitzplätze ist begrenzt\, dazu 
 kommen Stehplätze. Bei Überfüllung müssen wir den Zugang zeitweise schließen.- 03.03.202
 4 14:00-15:00 Uhr- 03.03.2024 15:00-16:00 Uhr- Ort: Raum 207 Mesoamerika u
 nd Raum 216 Koloniales Kamerun- Dauer: 120 min- Keine Sprachkenntnisse erf
 orderlich- Teil von: Mikrokonzerte des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin
 \n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Ber
 lin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:Klang und Spiele. Mikrokonzert #3 des Rundfunk-Sinfonieorchesters B
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