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DESCRIPTION:Radhey Shyam Sharma ist Instrumentenbauer in vierter Generation
 . Er stellt vor allem Sitars und andere klassische indische Instrumente he
 r. Im Juli ist er zu Gast in der Musikinstrumentensammlung des Ethnologisc
 hen Museums und Museums für Asiatische Kunst\, um die Instrumente der Sammlung 
 kennenzulernen und ein Wissen einzubringen.Pramantha Tagore untersucht in 
 seiner Forschung das Zusammenspiel von Musik\, race und Kulturpolitik im n
 eunzehnten Jahrhundert. Er ist der Ururenkel des Verfassers der ersten Uni
 versalgeschichte der Musik. Raja Sir Sourindro Mohun Tagore schenkte 1877 
 dem Ethnologischen Museum über 70 Musikinstrumente\, um die vergleichende Instr
 umentenforschung zu fördern und die musikalischen Verbindungen zwischen Kultu
 ren zu stärken\, denn: Alle Menschen sind Musiker*innen.Die beiden Residenz-
 Gäste aus Indien sprechen mit dem Musikethnologen Maurice Mengel\, dem Leite
 r der Abteilung Musik und Medien des Ethnologischen Museums und Museums für Asi
 atische Kunst.Moderation: Jan LindersRadhey Shyam SharmaIm Alter von zwanz
 ig Jahren hat er in Varanasi\, Indien\, mit der Herstellung von Sitar und 
 klassischen indischen Instrumenten begonnen. Seine Familie stellt seit vie
 r Generationen klassische indische Instrumente her\, so waren sein Vater u
 nd andere Familienmitglieder in diesem Bereich tätig wie auch sein Sohn Anan
 d. Er studierte an der Banaras Hindu University. 1996\, 2006 und 2014 war 
 er in Deutschland\, um sich über Instrumentenbau und Klangerzeugung auszutausch
 en.Pramantha TagorePramantha Tagore untersucht in seiner Forschung das Zus
 ammenspiel von Musik\, race und Kulturpolitik im neunzehnten Jahrhundert. 
 Ein Schwerpunkt seiner Arbeit sind die historischen Praktiken des Musizier
 ens im modernen Südasien\, insbesondere im kolonialen Bengalen\, und wie diese 
 dazu beitragen\, kulturelle Identitäten zu formen. Zurzeit ist er Doktorand 
 der Neubauer Family Foundation am Fachbereich Musik und gleichzeitig Ehren
 mitglied und stellvertretender Direktor des Centre for Nineteenth Century 
 Studies International (CNCSI) an der Universität Durham\, North Carolina. Au
 ßerdem ist er Ralph Nicholas South Asia Fellow am International House der U
 niversity of Chicago und 2023-24 Elinor Ostrom Fellow am Mercatus Centre d
 er George Mason University. Seine vorherige Berufung an die University of 
 Chicago wurde durch ein großzügiges Stipendium der Fulbright Foundation im Rahme
 n eines Nehru-Fulbright Visiting Doctoral Fellowship unterstützt.- kostenfrei- 
 kein Ticket erforderlich- Dauer: 60 min- Mechanische Arena im Foyer- Gehört z
 u: Ethnologische Sammlungen und Asiatische Kunst\n\nViel Spass wünscht Gratis-i
 n-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.
 gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:Lautendiplomatie. Indische Instrumente in europäischen Sammlungen
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