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DESCRIPTION:Heldinnen und Heroen: Eröffnungskonzert 20 Uhr / Konzertsaal der U
 dK Berlin Mit einem Bogen um das Jahr 1800 eröffnet crescendo2025 und präsentie
 rt Solistisches\, Orchesterklang\, Heroisches und Lyrisches. Fanny Hensels
  Komponieren könne ?nie mehr als Zierde? sein\, bekräftigte ihr Vater und vertr
 at damit die Meinung von vielen\, vorwiegend männlichen\, Zeitgenossen\; auf
  dieses Vorurteil stießen Komponistinnen des 19. Jahrhunderts immer wieder 
 und wurden so in vielversprechenden Karrieren behindert. Vielleicht hätte Fa
 nny es unter gleichen Bedingungen zu ähnlichem Weltruhm bringen können wie ihr 
 Bruder Felix Mendelssohn Bartholdy? Zumindest in der Rezeption und dem Wie
 der-Entdecken ihrer Musik versuchen aktuelle Forschung und Programmintenda
 nzen das Unrecht zu revidieren und Komponistinnen mehr Gehör zu verleihen. Be
 i der Eröffnung erklingt Hensels Ouvertüre C-Dur\, ein etwa 10-minütiges Stück für Orchester
 \, das sich wie ein frühlingshafter Sonnenaufgang entfaltet und mit einem harmo
 nisch interessanten Dialog zwischen Streichern und Holzbläsern anderen Roman
 tikern der Zeit in nichts nachsteht. In der zur Entstehungszeit 1792 sehr 
 populären Gattung der Sinfonia concertante wetteifern in einem sinfonischen 
 Format Soloinstrumente mit dem ganzen Orchester ? bei Haydn sind es nunmeh
 r vier Solostimmen\, die sich ins Wechselspiel mit einander und dem Orches
 ter begeben. Harmonische Tuttiklänge geben den eingängigen Melodien einen reic
 hen Klangteppich\, der den Zuhörenden zu schwelgerischen Träumereien verleitet.
  Den Abschluss markiert die oft gespielte 3. Sinfonie von Beethoven\, dere
 n Beiname ?Eroica? ein anderes Heldentum anklingen lässt: Zunächst wollte der 
 von der französischen Revolution begeisterte Beethoven sie Napoleon widmen\, 
 zog die Widmung aber nach dessen ?Selbstkrönung? zum Kaiser zurück. In der Musik w
 iederum können die Anleihen französischer Revolutionsmusik erahnt werden\; Stacc
 ato und aufbäumende Dynamiken reißen jeden Zuhörenden mit\, und der Trauermarsch
  im zweiten Satz ist für mehr als einen Gänsehaut-Moment prädestiniert. Das Symphon
 ieorchester der UdK Berlin spielt unter der Leitung von Giovanni Antonini\
 , der als Gründer und Leiter des weltberühmten Barockensembles Il Giardino Armonico 
 eine besonders hörenswerte Interpretation der Sinfonia concertante verspricht
 . Fanny Hensel: Ouvertüre C-Dur | Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 105 B-Dur ?Sinfoni
 a concertante? | Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 ?Eroic
 a? Jona Schibilsky\, Violine / Yo Kitamura\, Violoncello / Jasmin Werner\,
  Oboe / Ba?ak Kömürcügil\, Fagott / Symphonieorchester der UdK Berlin / Giovanni A
 ntonini\, Leitung\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu 
 den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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