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DESCRIPTION:Drei völlig gegensätzliche Werke des 20. Jahrhunderts\, die in ihrer
  technischen und emotionalen Ausführbarkeit an äußerste Grenzen gehen\, bilden da
 s einmalige Programm dieses Abends.Mieczys?aw Weinberg: Klavierquintett op
 . 18Leo?Janá?ek: Capriccio für Klavier linker Hand und BläserensembleHelmut Lachenm
 ann: Pression für einen CellistenKaori Furusawa\, Mark Gothoni\, Violine / Char
 lotte Stickel\, Viola / Irena Josifoska\, Katarina Leskovar\, Violoncello 
 / Eva Faganelj\, Flöte / Ido Moran\, Tamás Toma\, Trompete / Beatriz Fernandez\
 , Miguel Gonçalves\, Diogo Mendes\, Juhyeon Seo\, Posaune / Gottlieb Wallisc
 h\, Klavier / Roy Hoshen\, Leitung / Prof. Dr. Ulrich Mahlert\, Moderation
 ?Vzdor?\, auf Deutsch ?Trotz? ? das ist der alternative Titel von Leo? Jan
 á?ek Capriccio für Klavier linker Hand und Bläserensemble. Er komponierte das Stück für 
 den kriegsinvaliden Pianisten Otakar Hollmann. Dass er trotzdem sein Spiel
  fortsetzen konnte\, verdanken wir u. a. dieser Komposition\, in der lyris
 che Dialoge von Klavier und Bläsern\, echo-gleiche Phrasen und schnelle\, kl
 anggewaltige Klavierläufe keine Sekunde das Aussparen der rechten Hand vermu
 ten lassen. In dieser Musik soll nichts unkompliziert oder angenehm ablauf
 en\, sie sucht den extremen Ausdruck an der Grenze der Ausführbarkeit. Jeder To
 n soll nach Janá?eks Forderung ?blutvoll? erklingen\, und jedes Stück ?sollte nic
 ht nur Rosen\, sondern auch Dornen enthalten?.Bis an die Grenze der Spielb
 arkeit geht Helmut Lachenmann\, der dieses Jahr seinen 91. Geburtstag feie
 rt\, in Pression für Cello solo ? ein singuläres Werk\, in dem kein einziger Klan
 g in tradierter Spielweise erzeugt wird\, sondern nur neuartige oder alter
 native Techniken erforderlich sind. ?Hören heißt hier auf keinen Fall wieder: 
 zustimmend mitvollziehen?\, schreibt Lachenmann\, der sich damit an gängigen
  Hörgewohnheiten reibt und instrumentaltechnische Widerstände offenlegt.Ein Leb
 en unter Terrorregimen: Der 1919 in Warschau geborene polnische Jude Miecz
 ys?aw Weinberg verlor seine Eltern und seine Schwester im Arbeitslager Tra
 wniki\, er selbst konnte noch rechtzeitig fliehen\; aber auch unter dem Ko
 mmunistischen Staat muss er vieles erdulden. Von diesen Erfahrungen sprich
 t seine Musik auf exemplarische Weise: Sein eindringliches und hoch dramat
 isches Klavierquintett aus dem Jahr 1944 entstand kurz nach seiner Übersied
 lung nach Moskau. Das tragische Gesamtkonzept und der extreme Umfang lasse
 n den Hörenden die Widersprüche des Zweiten Weltkriegs nachspüren.Die Ticketbuchungen w
 erden ab dem 15. April freigeschaltet.crescendo ist für alle offen!Der Eintritt
  ist frei.Wir empfehlen eine vorherige Ticketbuchung über diesen Link: https://
 pretix.eu/udk/crescendo26/4889573/\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLi
 nk zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berl
 in.de\n
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SUMMARY:?nicht nur Rosen\, sondern auch Dornen? ? crescendo26
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