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DESCRIPTION:von Monika Wrzosek-Müller\n\nGeboren bin ich in Warschau\, noch in d
 en Kinderboom-Jahren\, was zur Folge hatte\, dass es überall eng war\, die Aufn
 ahmeprüfungen für die Oberschule oder an der Uni. Nach turbulenten Jahren in Warscha
 u\; Mitgliedschaft bei der Solidarno??\, Arbeit im Polnischen Fernsehen\, 
 Entlassung nach Verifikationsgesprächen\, siedelte ich 1984 in die BRD erst 
 nach Frankfurt/Main dann nach West-Berlin. Hier habe ich 2 Jahre Kunstgesc
 hichte studiert. Einige Jahre arbeitete ich im Polnischen Kulturzentrum in
  Berlin und längere Zeit unterrichtete ich Deutsch als Fremdsprache für Ausländer i
 n der VHS Neukölln. Immer wieder übersetzte ich auch längere Texte und Bücher aus dem Pol
 nischen ins Deutsche z. B: Solidarno??\, Geschichte einer Gewerkschaft\, D
 ie zwei Köpfe des Adlers...Es folgte ein 4 jähriger Aufenthalt in Italien\, der
  mein Leben erleuchtete und wärmte. Zurück in Deutschland lebte ich längere Zeit in
  Kleinmachnow und beschäftigte mich mit Yoga\, ich absolvierte auch eine 4 j
 ährige Yoga Ausbildung\, mehrere Reisen nach Indien und Sri Lanka. Bis jetzt
  unterrichte ich Yoga an verschiedenen Stellen. Ich bin verheiratet und ha
 be einen Sohn.Geschrieben habe ich eigentlich schon immer\; auf Deutsch be
 wusst und persönlicher erst in der Abschlussarbeit für die Yoga Ausbildung. Einen 
 Ansporn meine Gedanken wirklich niederzuschreiben gab mir Ewa\, indem sie 
 mir ein Plätzchen in ihrem Blog einräumte. Mit Erstaunen stellte ich fest\, da
 ss die Texte alle auf Deutsch aus mir herauskamen.?Und wie immer war die Üb
 erfahrt (nach Kladow zum Yogafestival) ein Erlebnis für sich\; sie war in ihrem
  Kopf noch Meilen von dem Yoga Event entfernt\; schaute verträumt um sich he
 rum\, auf das Wasser\, die vielen Boote\, die bewaldeten Ufer des Wannsees
 \; die schöne Seite von Berlin stimmte sie melancholisch. So lange kämpfte sie 
 schon mit sich um ihren Platz in diesem Berlin und den Platz von Berlin in
  ihr\; es war unendlich schwer das zu verbinden\, sich zu finden als Mensc
 h\, als Ehefrau\, als Mutter\, als Fremde\, als Germanistin\, als Arbeitsk
 raft\, als Yogalehrerin\, als Übersetzerin und als Deutschlehrerin. Immer w
 ieder nagte das Gefühl an ihr\, nicht dazu zu gehören\, etwas verpasst zu haben\; 
 sich nicht einmischen zu wollen\, das Leben von außen zu betrachten\, nicht
  bemerkt zu werden und nicht das eigentliche Leben zu leben. Es lag an ihr
 \, der langsame passive Gang ihres Lebens\, sich vorwärts schaukeln\, wie di
 e Wellen nach vorne rollen und schnell wieder zurückkehren\, sich zurücknehmen\, was
  man schon erreicht hat\, zerstören. Die Überfahrt war lang und doch kurz oder
  genau richtig\, um nicht zu lange grübeln zu können.'\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-
 Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gr
 atis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:'Eine kleine große Welt' - Lesung im RegenbogenCafé
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