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DESCRIPTION:Eine Analyse zur Wirkmacht der Werbeindustrie und wie sie aus T
 ieren Ware macht. Werbung ist ein verbreitetes Massenmedium\, um Produkte 
 und Marken einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. In unserer heuti
 gen multimedialen Gesellschaft hat sie eine alltägliche Präsenz\, die weit über Ver
 kaufsförderung hinaus wirkt. Die übergeordnete und nicht zu unterschätzende Wirkkraf
 t zeigt sich darin\, dass die in Werbebildern inszenierten Wirklichkeiten\
 , Rollenverhalten und Leitbilder als Spiegel der Gesellschaft betrachtet w
 erden können. Sie verweisen darauf\, welche Werthaltungen in einer Kultur vor
 herrschen und vor allem\, was tabuisiert wird. Dies gilt insbesondere für die D
 arstellung bzw. Nichtdarstellung so genannter Nutztiere\, die für die in der We
 rbung präsentierten Endprodukte benutzt und getötet werden. Zum Schein der Werb
 ung gehört dabei\, die Lebensumstände der Tiere realitätsfern darzustellen\, wenn
  sie überhaupt sichtbar gemacht werden. Differenziert wird zwischen Marken für Milch
 - und Fleischprodukte\, da sich zeigt\, dass hier unterschiedliche Werbebi
 lder inszeniert werden. An diesen Überlegungen anknüpfend beschäftigt sich der Vor
 trag mit der Frage\, ob und wie Werbung als zentrales Element der Massenme
 dien den gesellschaftlich etablierten Konsum von Fleisch- und anderen Tier
 produkten prägt und zum Status Quo des extremen Herrschaftsverhältnisses zwisc
 hen Mensch und Tier beiträgt. Anhand von Beispielen gängiger Massenwerbung für Mark
 en\, die Tierprodukte anpreisen\, soll es darum gehen\, mit welchen Mittel
 n diese beworben werden\, welche Wirklichkeit\, welche Normalität von tierli
 cher Präsenz dabei dargestellt und welche Wirklichkeiten und Hintergründe systema
 tisch ausgeblendet werden\; und nicht zuletzt\, welchen Einfluss Werbung a
 uf die kollektiven Normalitätsvorstellungen und das Denken über so genannte Nutzt
 iere hat. Basis dieser Analyse bilden Gedanken zur Warenästhetik aus der Kri
 tischen Theorie sowie kommunikationssoziologische Erkenntnisse. Diese werd
 en unter dem Fokus sozialkonstruktivistischer\, kritischer Überlegungen zum
  Mensch-Tier-Verhältnis reflektiert. Referent*in: Christina Möller\, Universität 
 Paderborn Ort: TU-Hauptgebäude (Straße des 17. Juni 135\, 10623 Berlin)\, Rau
 m H0110. Der Eintritt ist frei. Der Vortrag ist Teil der ?Umweltpolitische
 n Themenwochen' an der TU Berlin. Mehr Infos unter www.gruene-woche-demask
 ieren.de\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Grati
 s-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:Vortrag: Verführung zum Genuss am toten Tier
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