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DESCRIPTION:Bringt die Digitalisierung tatsächlich mehr Demokratie und Freihe
 it mit sich ? oder unterläuft der in vielen Bereichen unkontrollierbare\, ra
 send schnelle und undurchschaubare technische Wandel die Demokratie nicht 
 vielmehr? Wer kontrolliert und beherrscht da wen? Und wer schafft die Rahm
 enbedingungen dafür?Befördern die digitalen Plattformen unsere politische Debatten
 kultur? Oder hemmen sie diese? Welchen Einfluss haben die Empörungswellen in 
 der digitalen Sphäre auf den politischen Betrieb? Kann die Politik auf die s
 ozialen Netzwerke überhaupt noch verzichten?Darüber will die Emanzipatorische Linke 
 Berlinin Kooperation mit dem berlinxxnetund der LAG Netzpolitik DIE LINKE 
 Berlinmit:Martin Delius\, Vorsitzender der Piratenfraktion im AgHMichael E
 fler von Mehr Demokratie e.V.\,Anisa Fiegner\, Sprecherin dder BAG Netzpol
 itik DIE LinkeCharlotte Obermeier von der LAG Netzpolitik Die Grünenund den Tei
 lnehmenden unter der Moderation vonKlaus Lederer (MdA\, Landesvorsitzender
  DIE LINKE Berlin)am Freitag\, den 22. Juli 2016\, ab 19 Uhr im berlinxxne
 t in der Greifswalder Straße 220 diskutieren.Mit dem Fortschreiten der Digi
 talisierung der Gesellschaft wird immer wieder ein Begriff verwoben\, der 
 der Demokratisierung. Aber was hat Digitalisierung mit Demokratie zu tun? 
 Die Digitalisierung aller gesellschaftlichen Bereiche ist erst einmal ein 
 von allen Ansprüchen an ein Veränderung gesellschaftlicher Strukturen unabhängiger 
 Prozess.Die Digitalisierung der Gesellschaft befördert\, als Grundlage\, eine
 n Ausbau des Internets. Mit diesem Ausbau und dem damit verbunden Massenzu
 griff auf Informationen entstand eine neue Kultur der Einmischung. Das Int
 ernet erleichtert und fördert eine Kultur der Gegenrede.?Dank des Internets l
 assen sich Interessen schneller und unkomplizierter bündeln. Informationsunters
 chiede zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen wer den ausgeglic
 hen. Demokratische Diskurse werden erleichtert\, Bu?rger*Innen können schon m
 it einem ?Klick? politisch partizipieren.? [1] Es trägt aber auch dazu bei\,
  das Öffentliche Diskurse stärker zersplittern.Das Internet ermöglicht zuweilen 
 mehr Freiheit\, als die Demokratie vertragen kann?Gerade der schnelle ?Kli
 ck? führe nicht zu ?activism? sondern zum ?slacktivism?\, eine Wortschöpfung\, die
  die Worte ?slacker? (Faulenzer) und ?activism? (Aktivismus) zusammen brin
 gt. An die Stelle einer früher massenmedial vermittelten Öffentlichkeit\, treten
  individuelle Nachrichtenstro?me\, die Informationsungleichheiten verstärken
 . Voneinander abgrenzte Debattenra?ume führen nicht zu mehr\, sondern zu wenige
 r Demokratie.?[1] Dadurch\, dass wir uns permanent im Internet bewegen und
  es zu einem Teil unseres Alltagslebens geworden ist\, geben wir uns häufig 
 der Illusion hin\, dass die Beteiligung bzw. das Interesse der Menschen an
  Politischen Prozessen größer geworden ist. Aber stimmt dies? Fachleute sagen
 : ?Politik spielt im Internet keine größere Rolle als außerhalb des Internets.
  Das Internet an sich schafft kein neues Politikinteresse.?[2] Im Umkehrsc
 hluss heißt das: die wenigen\, die sich nun auch im Internet politisch betäti
 gen wirken nur machtvoller\, weil das Internet Ihnen einen verstärkenden Res
 onanzboden für Ihre Einmischung liefert und sie stärker als sie sind erscheinen l
 ässt?Das Internet verschafft den Menschen die Möglichkeit\, ihre Meinung ungefi
 ltert zu verbreiten\, ohne an einen Pressekodex oder auch nur an Regeln de
 s Zivilisierten Umgangs miteinander gebunden zu sein. Diese Freiheit der M
 einungsäußerung wird auch exzessiv genutzt.?Das Internet ermöglicht zuweilen me
 hr Freiheit\, als die Demokratie vertragen kann?\, [3] sagt Alexandra Borc
 hardt von der Süddeutschen Zeitung. ?Denn die Freiheit des einen hört immer dort a
 uf\, wo sie mit der Freiheit des anderen kollidiert.?[3] Das weist auf das
  nächste Problem hin: ?Im Netz gilt das Recht der Vielen. Zur Demokratie geh
 ört der Rechtsstaat. Der schützt die Rechte der Schwachen.?[3] Den Ausgleich zwisc
 hen dem Freiheit des einzelnen und ihrer Begrenztheit durch die Verpflicht
 ung\, die Freiheit anderer zu akzeptieren schafft in einer Demokratie ein 
 formalisierter Prozesse. Durch diesen soll die Freiheit des einzelnen in E
 inklang mit der Freiheit aller gebracht werden. Durch diesen Prozess solle
 n auch die Rechte von Minderheiten vor der Mehrheit geschützt werden. Dieser Au
 sgleich findet im Internet nicht statt\, da dort solche Prozesse nicht exi
 stieren und das Rohe Recht des Stärkeren gilt.Hier gilt es anzusetzen. Es müssen 
 Angebote gemacht werden\, um das Internet für die Demokratie zu nutzen. Diese A
 ngebote müssen sich immer an den Kernfragen jeder Form der Beteiligung orientie
 ren. Dies ist: Wer soll an was\, womit\, wie und wozu beteiligt werden? Nu
 r so können Prozesse gestaltet werden\, die Beteiligung ermöglichen\, ohne ausgr
 enzend und diskriminierend zu wirken.Trotzdem bleiben hier viele Fragen zu
  diskutieren.[1] Digitalisierung und Demokratie ? Chance oder Risiko? http
 ://library.fes.de/pdf-files/akademie/11250.pdf[2] Konrad Adenauer Stiftung
 \, Digitalisierung und Demokratie\, http://www.kas.de/wf/doc/kas_29992-544
 -1-30.pdf?120209165027[3] http://www.sueddeutsche.de/digital/zehn-thesen-f
 uer-ein-demokratisches-internet-weniger-freiheit-mehr-geheimnis-1.2303638Q
 uelle Internetseite\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZ
 u den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
DTSTART;VALUE=DATE:20160722
DTEND;VALUE=DATE:20160723
SUMMARY:Gibt es eine Demokratisierung durch Digitalisierung?
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