BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Gratis-in-Berlin//NONSGML kigkonsult.se iCalcreator 2.14//
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Gratis-in-Berlin Tip Kalender
X-WR-CALDESC:Erhalte Gratis-in-Berlin Tips in deinem Kalender
BEGIN:VEVENT
UID:20261001T084416UTC-5279aZ0OV7@Gratis-in-Berlin
DTSTAMP:20261001T084416Z
DESCRIPTION:?Wer baute das siebentorige Theben??Das hat Bertolt Brecht in e
 inem berühmten Gedicht gefragt. ?In den Büchern stehen die Namen von Königen.Haben die 
 Könige die Felsbrocken herbeigeschleppt?? Und wer baute die Kanäle in und um Be
 rlin und das Reichstagsgebäude? Darunter waren viele Arbeiter aus Italien un
 d Osteuropa. Im Zuge der Hochindustrialisierung kamen in den 1890ern zahlr
 eiche Einwanderinnen und Einwanderer nach Deutschland. Sie hielten schon d
 amals einzelne Wirtschaftszweige mit am Laufen. Es handelt sich um eine über hu
 ndertjährige Geschichte der Einwanderung unter teilweise dramatisch wechseln
 den Bedingungen: Vom Kaiserreich über die Weimarer Republik\, die Nazizeit mit 
 ihrer mörderischen Zwangsarbeiterpolitik bis hin zu den beiden deutschen Staa
 ten und zur Bundesrepublik der Gegenwart. Dieser Teil der deutschen Geschi
 chte ist lange verleugnet worden ? auch durch diese Verleugnung wurden Ein
 wander_innen\, Geflüchtete und ihre Kinder zu Fremden im eigenen Land gemacht. 
 Damit waren und sind Feindbilder verbunden ? wie etwa das ?Feindbild Islam
 ?\, über das R?za Baran (langjähriges Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses un
 d von 2001 bis 2006 Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Kreuzberg-
 Friedrichshain) schon im Jahr 1997 schrieb:?Die Erklärung dafür findet sich wenig
 er bei den MuslimInnen\, als bei der Gesellschaft\, die das Feindbild prod
 uziert\, denn dort erfüllt es seinen Zweck.? Seine Kollegin Sevim Celebi-Gottsc
 hlich stellte 1987 im Berliner Abgeordnetenhaus fest: ?Man kann nicht jede
 n dritten arbeitenden Menschen in dieser Stadt ausgrenzen und ihm demokrat
 ische Rechte verweigern! Sie müssen endlich respektieren\, akzeptieren und vor 
 allem verstehen\, dass wir uns nicht mehr bevormunden lassen wollen. Wir s
 ind nicht mehr stumm!? Auf dem Stadtspaziergang wird diese Geschichte bis 
 in die Gegenwart an exemplarischen Orten vorgestellt. Es kommt darauf an\,
  die Entwicklung staatlicher Politik(en) gegenüber Einwanderern und Flüchtlingen nac
 hzuzeichnen\, deren Erfahrungen wiederzugeben und dabei von ihren (Über-)Le
 bensstrategien sowie Protest- und Widerstandsformen zu erzählen. Weitere The
 men sind: Die frühe Geschichte der Zuwanderung aus afrikanischen Ländern um 1900 
 Einwander_innen aus den preußischen Ostprovinzen im Kaiserreich in Berlin (
 Pol_innen wurden z.B. durch das Verbot der polnischen Sprache auf öffentliche
 n Veranstaltungen diskriminiert) Die Zuwanderung osteuropäisch-jüdischer Arbeiter
 _innen im Kaiserreich ? auch nach Kreuzberg Einwander_innen und Flüchtlinge\, d
 ie nach 1961 nach West- und Ost-Berlin kamen\, u.a. aus der Türkei\, dem ehemal
 igen Jugoslawien und seinen Nachfolgestaaten\, aus dem Libanon\, aus Palästi
 na\, aus Polen\, aus der Sowjetunion bzw. Rußland\, Bulgarien\, aus Chile\,
  Indien\, Vietnam\, Mozambique\, Angola\, Nigeria und vielen anderen Ländern
 .Frei nach dem Motto: 'Von der Diktatur der Herkunft zu einem selbstbestim
 mten und solidarischen Leben' ist es auch wichtig\, die Zuschreibungen über Her
 kunftsstaaten\, staatliche Gesetze und andere Fremdbestimmungen zu überwinden u
 nd die Gegenwart in Friedrichshain-Kreuzberg zu zeigen\, die sich in Initi
 ativen für gleiche Rechte\, gegen Verdrängung und Rassismus zeigen\, wie etwa ?Bi
 zim Kiez? (?Unser Kiez?).\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Ti
 p: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
DTSTART;VALUE=DATE:20161030
DTEND;VALUE=DATE:20161031
SUMMARY:Vom Halleschen Tor zum Kottbusser Tor: Ein Stadtspaziergang zur Ges
 chichte der Einwanderung nach Deutschland
END:VEVENT
END:VCALENDAR
