BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Gratis-in-Berlin//NONSGML kigkonsult.se iCalcreator 2.14//
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Gratis-in-Berlin Tip Kalender
X-WR-CALDESC:Erhalte Gratis-in-Berlin Tips in deinem Kalender
BEGIN:VEVENT
UID:20260803T212048UTC-95244U2Vjs@Gratis-in-Berlin
DTSTAMP:20260803T212048Z
DESCRIPTION:Ein Ackertalk auf dem Weltacker mit:Anja Banzhaf\, Autorin von 
 ?Saatgut ? Wer die Saat hat\, hat das Sagen?Dr. Reinhard von Broock\, ehem
 aliger Geschäftsführer KWS Lochow GmbHAnja Christinck\, Forschung und Kommunikati
 on bei Seed4ChangeModeration: Benedikt Haerlin\, Zukunftsstiftung Landwirt
 schaftSeit gut 10.000 Jahren geben Menschen das Saatgut ihrer Kulturpflanz
 en von einer Generation an die nächste weiter. Unzählige Sorten sind dabei ent
 standen und auch wieder untergegangen. Dabei geht es nicht nur um den Ertr
 ag\, sondern auch um die Widerstandfähigkeit gegen bestimmte Krankheiten\, u
 m die Anpassung an die jeweiligen örtlichen und klimatischen Gegebenheiten\, 
 um Geschmack und Moden\, neuerdings häufig auch um Aussehen\, Transportfähigke
 it und Haltbarkeit.Seit den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts setzt sic
 h zunehmend die Hybridzüchtung durch\, eine Technik\, bei der zwei verschiedene
  Inzuchtlinien gekreuzt werden und nur deren direkte Nachkommen (F1) die g
 ewünschten Eigenschaften haben. In den folgenden Generationen verlieren sich di
 ese Eigenschaften\, sodass sie für den Nachbau nicht geeignet sind. Die Landwir
 te müssen deshalb das Saatgut jedes Jahr neu kaufen und seine Weiterentwicklung
  bleibt gänzlich in der Hand der Saatgutunternehmen. Viele der gängigen Gemüse- und
  auch Getreidesorten gibt es in Deutschland mittlerweile fast ausschließlic
 h aus der Hybridzüchtung\, viele andere mit einem Hybridanteil von über 60 Prozent ?
  auch im Biolandbau.Neben der vermehrten Abhängigkeit von großen Saatgutkonze
 rnen und dem Verlust an Sortenvielfalt stehen Hybride auch für Qualitätsprobleme 
 und hohe Preise in der Kritik. Jedoch gibt es auch andere Facetten zu der 
 Debatte. Aus der Hybridzüchtung hervorgegangene Pflanzensorten versprechen höhere 
 Erträge\, eine bessere Resistenz gegen Schädlinge und Krankheiten sowieso die 
 gute technische Handhabbarkeit möglichst einheitlicher\, an möglichst vielen Sta
 ndorten gedeihender Pflanzen.Was hat es genau mit diesen zentralen Vor- un
 d Nachteilen auf sich und welche sind vielleicht doch Mythen? Was bedeuten
  die Entwicklungen in der Pflanzenzüchtung eigentlich für die Agrobiodiversität? Welch
 e Rolle spielt die Hybridzüchtung für die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung und 
 wie kann Züchtung für eine zukunftsfähige und nachhaltige Landwirtschaft aussehen? All
  dies diskutieren wir bei unserem Ackertalk sowohl mit Befürworter*innen als au
 ch Kritiker*innen der Züchtungsmethode.Im Anschluss an eine vielseitige Diskuss
 ion werden wir in den Genuss von frisch vom Weltacker geerntetem samenfest
 en Zuckermais kommen (Aktion Bantam-Mais). Das Mais-Catering Tlaxcalli wir
 d uns in die Geschmackswelt jener Ackerfrucht führen\, bei der die Hybridzüchtung be
 gann.Ablauf:17:00 Einlass am IGA-Haupteingang Kienbergpark17:30 Begrüßung und e
 inführende Statements18:15 Podiumsdiskussion18:45 Diskussion mit dem Publikum19
 :15 Schlussworte19:30 Ackersnack und Vorstellung Tlaxcalli20:00 Offenes En
 deFoto: Fabienne Buchmann\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Ti
 p: https://www.gratis-in-berlin.de/kalender/item/2032451-ackertalk-samenfe
 st-hybrid-oder-was\nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-i
 n-berlin.de\n
DTSTART;VALUE=DATE:20170914
DTEND;VALUE=DATE:20170915
SUMMARY:Ackertalk - Samenfest\, Hybrid oder was?
END:VEVENT
END:VCALENDAR
