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DESCRIPTION:Mit der Erwärmung unserer Atmosphäre um ein Grad ist die Klimakrise
  in vielen Regionen der Welt bereits grausame Realität geworden. Dürren\, Stürme\, Wal
 dbrände und steigende Meeresspiegel bedrohen die Lebensgrundlagen vieler Men
 schen und verschärfen bestehende Ungerechtigkeit.Verursacht primär von den Ind
 ustrienationen des globalen Nordens\, treffen die negativen Auswirkungen d
 er menschengemachten Klimakrise die Bevölkerung\, die unterhalb der Armutsgre
 nze lebt. Und in besonderem Maße Frauen* in den Ländern des globalen Südens. Ihre 
 Situation ist geprägt durch einen erschwerten Zugang zu staatlicher Infrastr
 uktur wie medizinische Versorgung oder Bildung. Ihre direkte Abhängigkeit vo
 n der Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen und intakter Ökosysteme sowie geringe Eink
 ommen und weniger Möglichkeiten politischer Teilhabe\, führen dazu\, dass Frauen* 
 anders von den Auswirkungen der Klimakrise betroffen sind als Männer*.Es sin
 d aber auch diese Frauen*\, die mit viel Stärke und Mut Veränderungen in ihren
  Gemeinden durchsetzen und international mit lauter Stimme für konsequenten Kli
 maschutz streiten. Frauen* bringen vielfältige Erfahrungen\, Wissen und Komp
 etenzen mit\, um die Klimakrise aufzuhalten und eine gerechtere Gesellscha
 ft zu schaffen. Deshalb haben wir drei unterschiedliche Referentinnen eing
 eladen\, die aktiv im globalen Süden\, auf den UN-Klimakonferenzen und in der s
 ozialen Bewegung in Deutschland für Klimagerechtigkeit kämpfen.Die globale Bewegu
 ng für Klimagerechtigkeit ? Für ein gutes Leben für alle ? ist unteilbar verknüpft mit der Bew
 egung für die Gleichberechtigung der Frauen*.Es ist an der Zeit\, dass wir die 
 Stimmen der Frauen* aus dem globalen Süden hören\, von ihnen lernen und uns mit ih
 nen verbünden. Dorothy Nalubega aus Uganda spricht darüber\, wie der Klimawandel ber
 eits jetzt in Uganda Existenzen zerstört und wie Probleme von Frauen* mit der
  Klimakrise verschärft werden. Sie schildert\, warum nachhaltige Entwicklung
 \, lokale Umweltschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen am besten funktioniere
 n\, wenn Frauen* direkt beteiligt sind.Von der Heinrich Böll Stiftung wird Li
 ane Schalatek berichten über den gegenwärtigen Stand gleichberechtigter Teilhabe 
 auf den UN-Klimakonferenzen. Denn Frauen* sind auch dort unterpräsentiert (A
 nteil weiblicher Delegierte ca. 30 %) und haben weniger Möglichkeiten an wich
 tigen globalen Entscheidungen über Klimaschutzmaßnahmen teilzunehmen. Lara Eckst
 ein\, Aktivistin bei Ende Gelände in Deutschland wird uns verraten: Was ist 
 die queer-feministische Klimabewegung? Welche Forderungen und welche Aktio
 nen laufen bereits und wie können wir vor Ort aktiv werden für globale Gerechtigke
 it?Fragen\, die wir dikustieren werden:Wie können wir gemeinsam eine gleichbe
 rechtigte Beteiligung von Frauen*? auf allen Ebenen ? erreichen?Wie können wi
 r feministische Perspektiven im Diskurs um ?Klima(un)gerechtigkeit? zwisch
 en Nord und Süd etablieren?Wie können wir die Bewegungen für Klimagerechtigkeit und Ges
 chlechtergerechtigkeit noch enger verknüpfen und international wie auf lokaler 
 Ebene dafür einstehen?Programm:19:00 Begrüßung &amp\; Moderation Kathrin Henneberger
 \, Institute of Environmental Justice e.V.19:15 Input Dorothy Nalubega\, G
 rüne Partei Uganda: Auswirkungen der Klimakrise in Uganda. Auf welche Weise bet
 reffen die Auswirkungen Frauen* anders als Männer und warum? Konkrete Beispi
 ele und Vorstellung von Umweltprojekten\, die gleichzeitig die Gleichberec
 htigung von Frauen fördern.19:30 Input Liane Schalatek\, Heinrich-Böll-Stiftung 
 Washington: Situation auf den UN-Klimakonferenzen: Wie stark ist dort die 
 gleichberechtigte Partizipation an Entscheidungsstrukturen. Welche Projekt
 e (Gender Action Plan) existieren? Wie geschieht die Umsetzung und wie kan
 n die Partizipationund die Gleichberechtigung von Frauen* auch in der Fina
 nzierung von Klimaprojekten gestärkt werden?19:45: Input Lara Eckstein\, Ber
 liner Aktivistin Ende Gelände: Verstärkung von Ungerechtigkeit auf der Welt au
 fgrund der Klimakrise. Vorstellung Idee ?Climate Justice ? Klimagerechtigk
 eit?. Warum braucht es für Klimaschutz einen 'System change' - 'Systemwandel' u
 nd was bedeutet\, bzw. was tut die queer-feministische Klimabewegung?20:00
 : Speed Interview der Referentinnen: Warum ist es wichtig den Streit um Kl
 imagerechtigkeit mit dem Streit um Gleichberechtigung/Feminismus zu verbin
 den? Welche grundlegenden Fragen müssen wir uns stellen?20:30: Öffnung der Disku
 ssion: Wie können wir die Bewegungen für Klimagerechtigkeit und Geschlechtergerech
 tigkeit noch enger verknüpfen und international sowie auf lokaler Ebene dafür einste
 hen?21:30: Abschlussworte der Referentinnen21:00 Ende mit AusklangSprache:
  Deutsch &amp\; Englisch (mit Flüsterübersetzung)Für Wünsche zur barrierefreien Teil
 nahme wenden Sie sich bitte an Tanya Lazova unter lazova@bildungswerk-boel
 l.deDie Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. in 
 Kooperation mit Institute of Environmental Justice e.V.Gefördert durch ENGAGE
 MENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für wirtschaftliche Zusa
 mmenarbeit und Entwicklung und mit Mitteln des evangelischen Kirchlichen E
 ntwicklungsdienstes.Sowie finanziellen Mitteln der Stiftung Klassenlotteri
 e Berlin.\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Grat
 is-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:Klimagerechtigkeit und Feminismus? One struggle\, one fight!  
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