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DESCRIPTION:Gegen die Erhöhung des Renteneintrittsalters fanden im Sommer 2018
  in ganz Russland Proteste statt. Linke Gruppen\, Gewerkschaften und die k
 ommunistische Partei demonstrierten teils gemeinsam\, teils getrennt und v
 erfolgten teilweise recht unterschiedliche Ziele. Die Rentenreform führte in de
 r Bevölkerung zu einem deutlichen Vertrauensverlust gegenüber der russischen Führung. V
 or dem Hintergrund einer immer repressiver agierenden Staatsmacht und eine
 r bei jungen Leuten deutlich anwachsenden Protestbereitschaft versuchen li
 nke Gruppen und Gewerkschaften einerseits Koalitionsarbeit über das eigene poli
 tische Spektrum hinaus zu leisten\, andererseits linke Positionen durchzus
 etzen.Die Rentenreform wirft auch Fragen nach der ungerechten Einkommensve
 rteilung auf. Frauen verdienen häufig erheblich weniger als Männer. In erster 
 Linie liegt dies daran\, dass in vielen schlecht bezahlten Berufssparten F
 rauen überdurchschnittlich vertreten sind. Das betrifft insbesondere den Bildun
 gs- und Gesundheitsbereich. Armut unter Frauen ist ein weitverbreitetes Ph
 änomen. Konservative Rollenmodelle treffen in Russland auf die Überreste sowj
 etischer Emanzipation. Formal sind Frauen überwiegend gleichgestellt\, gleichze
 itig dürfen sie aber nach der geltenden Gesetzeslage etliche Berufe nicht ergre
 ifen und auch die Entkriminalisierung von häuslicher Gewalt vor knapp zwei J
 ahren weist auf eklatante staatliche Diskriminierungsformen hin. Feministi
 sche Kritik hat sich vor diesem Hintergrund in den vergangenen Jahren in R
 ussland zumindest in einigen Kreisen mehr Gehör verschafft.Das Tagesseminar w
 ill die Ansätze junger Feministinnen aus Russland vorstellen\, die Möglichkeit 
 für einen inhaltlichen Austausch schaffen und gleichzeitig die Bedingungen für linke
 n und gewerkschaftsorientierten Widerstand gegen die wachsende soziale Ung
 leichheit in Russland sondieren.mit: Anna Iwanowa\, Doktorin der Philologi
 e\, Feministin\, Aktivistin der 'Russischen Sozialistischen Bewegung' und 
 Kirill Medwedjew\, Publizist\, Dichter\, Aktivist der 'Russischen Sozialis
 tischen Bewegung'Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotte
 rie Berlin.\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gr
 atis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:Linke und feministische Ansätze gegen soziale Ungleichheit in Russlan
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