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DESCRIPTION:Am Kottbusser Tor wird gewohnt\, gegessen\, getanzt\, ausgegang
 en\, der Friseurladen und die Bibliothek besucht. Man fährt mit U-Bahn\, Bus
 \, Rad oder Auto hindurch oder eilt als Passant*in durch die Straßen. Für die Be
 wohner*innen und die große Nachbarschaft ist der schillernde Stadtplatz ein
  Zuhause. Ein Zuhause ist das Kottbusser Tor und die Straßen drumherum aber
  ebenso für viele Menschen\, die Drogen gebrauchen\, wohnungslos sind oder in s
 ozial sehr instabiler Lage. Auch gibt es einen Drogenhandel\, der von Pers
 onen aus breiten gesellschaftlichen Schichten genutzt wird.Aufgrund der Il
 legalisierung bestimmter Substanzen kristallisieren sich in jeder Stadt Or
 te heraus\, an denen Drogen verkauft werden. Oft sind es die Bahnhofsviert
 el\, in Berlin unter anderem der Kotti. An diesen Plätzen werden soziale Kon
 flikte sichtbar\, die in ruhigeren Gegenden meist ausgeblendet werden. An 
 einem Ort wie diesem gelingt das nicht. Hier geschieht alles gleichzeitig.
  Der Lärm am Platz erzeugt eine diffuse Grundstimmung\, in den alles andere 
 sich einfügt. Auf wenigen Quadratmetern findet normales Alltags- und Familienle
 ben neben Konsum\, Rausch\, Streit\, Verzweiflung und Einsamkeit statt. Da
  am Platz gerade auch die Delikte\, die das Betäubungsmittelgesetz betreffen
  in der Statistik landen\, gilt der Ort trotz der engagierten Nachbarschaf
 t als kriminalitätsbelasteter Ort. Aus diesem Blickwinkel heraus werden schn
 ell auch armutsbetroffene und wohnungslose Menschen stigmatisiert.Auch wen
 n die Ursachen der sozialen Missstände sich nicht einfach lösen lassen\, gibt e
 s eine größere Anzahl von Aktiven\, z.B. in Vereinen oder in engagierter Sozi
 alarbeit\, die versuchen\, die Not zu lindern und Entwicklungsperspektiven
  aufzubauen\, gerade für sehr an den Rand gedrängte Personengruppen.Die Abendvera
 nstaltung soll einen Beitrag dazu leisten\, den Ort besser zu verstehen. B
 eiträge hierzu leisten eine Vertreterin von Fixpunkt e.V.\, einem Verein\, d
 er am Kottbusser Tor eine Kontaktstelle mit Drogenkonsumräumen betreibt\, ei
 n Vertreter der Berliner Obdachlosenhilfe e.V.\, die wöchentlich auf ihrer Ve
 rsorgungstour am Kottbusser Tor obdachlose und bedürftige Menschen unterstützt\, und
  eine Wissenschaftlerin\, welche die kritische Situation des Sozialraums K
 ottbusser Tor in den Blick nimmt.Podiumsdiskussion im aquarium am Südblock\, Sk
 alitzerstr 6Anmeldung erforderlich unter dem angegebenen Link!Gäste:Astrid L
 eicht\, Diplom-Pädagogin\, hat im Jahr 1989 Fixpunkt e.V. mitbegründet und betrei
 bt die Geschäftsführung.Tobias Bouchon\, Jahrgang 1991\, seit 2017 bei der Berlin
 er Obdachlosenhilfe e.V. Dort engagiert er sich gegen Diskriminierung und 
 Verdrängung und setzt sich für ihre Belange ein.N.N.\, Projekt Narcotic City\, Pu
 blic Drug Cultures in EuropeModeration:Matthias Coers\, Filmemacher\, Sozi
 ologe und Bildredakteur des MieterEchos\, www.zweischritte.berlinRealisier
 t aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie BerlinBild: Copyright 
 M. Coers\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Grati
 s-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:Sozialraum Kottbusser Tor - Drogengebrauch und Wohnungslosigkeit
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